Schadenverhütung
Kon­sul­ta­ti­ons­ver­fah­ren zur Neu­auf­lage der VdS 3151

Schim­mel­pilz­sa­nie­rung nach Lei­tungs­was­ser­schä­den

Schimmel in Gebäuden kann viele Ursachen haben. Unter anderem kann er als Folge von Leitungswasserschäden auftreten. Die schnelle und fachgerechte Sanierung des Wasserschadens minimiert das Risiko eines Schimmelpilzbefalls. Tritt er dennoch auf, gelten für die Beseitigung besondere Anforderungen.

Die Richtlinien zur Schimmelpilzsanierung nach Leitungswasserschäden (VdS 3151) sind seit ihrer Erstveröffentlichung 2014 ein anerkannter Leitfaden für die Sanierungspraxis. Den an der Schimmelpilzbeseitigung beteiligten Versicherungsnehmern und Versicherern, Sachverständigen und Fachkundigen sowie Sanierungsunternehmen geben sie fachliche Orientierung und Sicherheit. Die Richtlinien beschreiben den gesamten Ablauf von der Schadenfeststellung und -bewertung über die Trocknung und Sanierung bis hin zur Erfolgskontrolle.

Die Richtlinien wurden unter Mitwirkung von Mikrobiologen, Chemikern, Innenraumexperten und Sanierern sowie der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft erstellt und für die Neuauflage 2019 grundlegend überarbeitet. Sie berücksichtigen unter anderem die Regelungen der Berufsgenossenschaftlichen Information zum Arbeitsschutz (DGUV 201-028) und die Empfehlungen des neuen Schimmelleitfadens des Umweltbundesamtes (UBA 2017), die praxisgerecht aufbereitet werden.

Weitere Informationen und Einzelheiten zum Konsultationsverfahren finden Sie auf der Webseite von VdS Schadenverhütung.

Zur Startseite