Geför­derte Alters­vor­sorge

Ries­ter funk­tio­niert für alle Ein­kom­men

Die Riester-Förderung ist bewusst für alle Einkommensgruppen konzipiert worden, denn das fallende Rentenniveau betrifft das Gros der Bevölkerung. Dabei fördern die Zulagen überwiegend die Altersvorsorge von Familien und Menschen mit geringen und mittleren Einkommen. Die Steuerersparnis wirkt positiv bei Besserverdienern. Riestern ist sinnvoll für alle Menschen, die für ihr Alter vorsorgen möchten, „Arme und Reiche“.

Riester kommt Geringverdienern zugute

Nach Zahlen der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) hatten 2011 fast zwei Drittel (64,8 Prozent) der Riester-Zulagenempfänger ein Jahreseinkommen von weniger als 30.000 Euro.

Nach einer aktuellen Studie (PDF) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und der Freien Universität Berlin (FU Berlin), entfallen zwar 38 Prozent der Riester-Förderung (aus Zulagen und / oder Steuerermäßigung) auf die oberen 20 Prozent der Einkommensverteilung. Der Vermögenssurvey der Bundesbank (PDF), den diese Studie als Datenbasis nutzt, zeigt jedoch: Die oberen 20 Prozent beginnen bereits bei einem Netto-Haushaltseinkommen von 37.200 Euro. Das sind keinesfalls nur Reiche, wie teilweise berichtet wurde. Die Riester-Rente wurde geschaffen, um all jenen eine Vorsorgemöglichkeit zu eröffnen, die von den Rentenreformen 2001 betroffen sind. Darunter sind natürlich auch Personen mit überdurchschnittlichem Einkommen.

Riester kommt Familien zugute

Insbesondere bei Familien kommt Riester gut an, wie die ZfA-Statistik belegt. Die Kinderzulagen summierten sich 2011 auf 1,3 Milliarden Euro und damit auf annähernd die Hälfte der ausgezahlten Zulagen insgesamt (2,69 Milliarden Euro).

Riester kommt Altersvorsorge von Frauen zugute

Knapp 60 Prozent der Personen, die die Riester-Förderung nutzen, sind Frauen.

Riester bringt auch Steuerersparnis

Über die zusätzliche Steuerermäßigung profitieren eher Personen mit höheren Einkommen von der Riester-Förderung; angesichts der Progression der Einkommensteuer ist dies normal. Diese Gruppe macht rund 30% der Riester-Sparer aus.

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