KfW-Zuschuss

Haus­be­sit­zer und Mie­ter erhal­ten höhere För­de­rung für Ein­bruch­schutz

Gute Nachricht für Hausbesitzer und Mieter: Wer in Sicherungsmaßnahmen wie etwa Alarmanlagen oder einbruchssichere Fenster investiert, erhält künftig einen höheren Zuschuss von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Zehn Prozent der Investitionskosten bekommen sie nun von der Bank erstattet. Aus Sicht des GDV ist es ein richtiger Schritt, die Nachrüstung in Sicherheitstechnik stärker zu fördern. Denn durch die Nachrüstung mit der richtigen Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindert werden.

Im Mai diesen Jahres hat der Haushaltsausschuss des Bundestages insgesamt 30 Millionen Euro bis 2017 für den Einbau von Einbruchschutzmaßnahmen bewilligt. Diese Förderung wird nun über die KfW an Hauseigentümer und Mieter weitergegeben. Wer mindestens 2.000 Euro in technische Sicherungsmaßnahmen, wie beispielsweise Alarmanlagen, oder einbruchsichere Türen investiert, wird mit 10 Prozent der Kosten von der KfW gefördert. Je nach Höhe der Investitionskosten erhalten Verbraucher demnach mindestens 200 Euro bis maximal 1.500 Euro.

Laut KfW zählen zu den geförderten Maßnahmen etwa die Nachrüstung mit

  • Alarmanlagen

  • Gegensprechanlagen

  • einbruchhemmenden Türen und Fenster

Die konkreten Förderkonditionen hat die KfW auf ihrer Website erläutert.


Mehr Sicherheitstechnik zahlt sich aus

Auch 2014 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche nicht zurückgegangen. Einbrecher haben rund 150.000 Mal zugeschlagen. Vor allem in Großstädten ist das Risiko hoch.

Mieter und Hausbesitzer machen es Einbrechern gefährlich einfach: In vielen Häusern und Wohnungen ist die Sicherheitstechnik in Deutschland, die an Fenstern und Türen eingebaut ist, veraltet. Professionelle Täter brauchen in der Regel weniger als 15 Sekunden, um zum Beispiel ein Fenster aufzuhebeln. Behindern speziell gesicherte Fenster oder Türen die Einbrecher, suchen die Kriminellen häufig das Weite. Rund 40 Prozent der Einbruchsversuche werden abgebrochen, wenn die Täter nicht schnell genug in die Wohnung kommen. Es zahlt sich also aus, es den Einbrechern mit technischen Mitteln möglichst schwer zu machen.

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