Lei­tungs­was­ser­schä­den

Es kann jeden tref­fen – Lecka­ge­schutz als wirk­same Lösung

Leckageschutzsysteme können Leitungswasserschäden verhindern oder lindern. Eine neue GDV-Publikation gibt Hinweise zu richtigen Installation und beschreibt, wie die Systeme funktionieren und wo sie sich einsetzen lassen.

Die Broschüre zeigt in kompakter Form auf zwölf Seiten Wege auf, um das Ausmaß von Leitungswasserschäden zu minimieren. Hierzu werden verschiedene Maßnahmen zum Leckageschutz vorgestellt – Schwerpunkt sind die sogenannten Leckageschutzsysteme mit automatischer Absperrfunktion.

Im Immobilienbereich gehören Leitungswassersysteme seit Jahren zu den Hausinstallationen, die am häufigsten von Schäden betroffen sind. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Das Risiko eines Wasserschadens an Heizungs,- Trinkwasser- oder Abwasserleitungen steigt mit dessen Alter.
  • Aber auch in Leitungswassersystemen in neueren Gebäuden treten Schäden auf, da die Installationen aufgrund innovativer und neuer Bauweisen umfangreicher und komplexer geworden sind. Dazu gehören objektspezifische Installationen wie z. B. Klima- und Wärmepumpenan­lagen, Solarthermie, Spül- und Waschmaschinen, Schwimmbecken sowie wasserführende gewerbliche Einbauten, die das Schadenrisiko erhöhen.
  • Gebäude mit hohem Wärmedämmstatus bedingen im Falle eines Leitungswasserschadens oftmals einen umfangreichen Rückbau geschädigter Bausubstanz und aufwändige technische Trocknungs- und Sanierungsmaßnahmen.

Jedes Leitungswassersystem birgt ein hohes Schadenpotenzial. Die Früherkennung eines Leitungswasserschadens durch ein Leckageschutzsystem führt besonders in der häuslichen Trinkwasserinstallation zur Schadenminderung und damit zur Reduktion des Schadenumfanges. Aus diesem Grunde wird Eigentümern, Mietern und Pächtern empfohlen, sich präventiv über ein Leckageschutzsystem zu informieren und sich fachkundig beraten zu lassen.

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