Schadenverhütung
Kon­sul­ta­ti­ons­ver­fah­ren VdS 3481 (01)

Behäl­ter mit brenn­ba­ren Flüs­sig­kei­ten – Gefah­ren, Risi­ken, Schutz­maß­nah­men

Aus brandschutztechnischer Sicht stellen industrielle Verpackungen für brennbare Flüssigkeiten besondere Brandlasten dar. Ein neues Merkblatt gibt Hinweise zur Schadenverhütung in Produktionsbereichen.

Industrielle Verpackungen für brennbare Flüssigkeiten wie IBC, KTC und Fässer wurden ursprünglich überwiegend für den Transport verwendet. Heutzutage sind sie häufig als fester Bestandteil von Produktionseinrichtungen direkt an den Anlagen vorzufinden oder werden in Produktionsbereichen bereitgestellt. Aus brandschutztechnischer Sicht stellen diese Behältnisse mit brennbaren Flüssigkeiten besondere Brandlasten dar, deren Risiko in der Gesamtheit oft nur schwer einzuschätzen ist. Eine GDV-Projektgruppe aus Vertretern der Versicherungswirtschaft und der Industrie sowie der Löschanlagentechnik hat als Hilfestellung das vorliegende Merkblatt zur Schadenverhütung erarbeitet.

Diese Publikation gibt Hinweise zur Schadenverhütung bei der Bereitstellung von Behältern mit brennbaren Flüssigkeiten in Produktionsbereichen; sie gilt nicht für Lagerbereiche. Unter dem Begriff „Behälter mit brennbaren Flüssigkeiten“ werden in dieser Publikation größere Behälter aus Kunststoff oder Metall (z. B. IBC, KTC oder Fässer) verstanden, die bei Leckagen oder Beschädigungen oder Behälterversagen größere Mengen brennbare Flüssigkeiten freisetzen können. Als brennbare Flüssigkeiten werden alle Flüssigkeiten betrachtet, die einen Flammpunkt aufweisen.

Ziel des Merkblattes ist es, für diese Problematik zu sensibilisieren und mögliche Maßnahmen zur Schadenverhütung aufzuzeigen. Die typischen Gefahren werden beschrieben und es werden Lösungsansätze aufgezeigt, die in Verbindung mit brennbaren Flüssigkeiten in Produktionsbereichen bereits vorhanden oder sinnvoll sind.

Weitere Informationen und Einzelheiten zum Konsultationsverfahren finden Sie auf der Internetseite von VdS.

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