Sta­tis­tik

Auto­dieb­stahl nach Bun­des­län­dern

Wie viele Autos wurden in meinem Bundesland gestohlen? Auf dieser Seite finden Sie alle Zahlen.

Alle Länder im Überblick:


Weniger Diebstähle in Baden-Württemberg

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg 698 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren fast 15 Prozent weniger als im Vorjahr. Wie aus dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport hervorgeht, wurden insbesondere in Karlsruhe, Mannheim und Stuttgart deutlich weniger Autos gestohlen. Die drei Städte waren für Autobesitzer sogar die bundesweit sichersten Großstädte.

Da die Diebe zudem günstigere Autos stahlen, sank der wirtschaftliche Schaden von rund 14,7 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 11,6 Millionen Euro. Die Versicherer zahlten im Durchschnitt für jeden Diebstahl über 16.600 Euro. 

Bayern mit bundesweit niedrigster Diebstahlrate

Bayern weist weiterhin die niedrigste Autodiebstahlrate aller Bundesländer auf. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport wurden 2017 im Freistaat 821 kaskoversicherte Pkw geklaut, das waren vier Prozent weniger als im Vorjahr. Statistisch kommen in Bayern damit auf 1.000 kaskoversicherte Autos nur 0,1 Diebstähle, im Bundesdurchschnitt liegt die Quote hingegen bei 0,5. Am größten ist die Diebstahlgefahr in Bayern in den Großstädten München und Nürnberg: Hier lag die Quote bei 0,3.

Die Versicherer zahlten für einen Diebstahl in Bayern im Schnitt mehr als 20.000 Euro, das waren fast vierzehn Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Zahlen stieg dadurch der wirtschaftliche Schaden durch Autodiebe von knapp 15,3 Millionen Euro auf rund 16,7 Millionen Euro. 

Berlin bleibt Hauptstadt der Autodiebe

Autodiebe haben im Jahr 2017 in Berlin 3.355 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren rund vier Prozent weniger als im Vorjahr. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport ist die Diebstahlrate mit 3,6 pro 1.000  Pkw weiterhin die mit deutlichem Abstand höchste Rate aller Bundesländer. Auf Rang 2 liegt Hamburg mit einer Diebstahlrate von 1,9 – im Bundesdurchschnitt beträgt die Rate nur 0,5. Insgesamt summierte sich der wirtschaftliche Schaden durch Autodiebe in Berlin auf fast 60,7 Millionen Euro, für jeden Fall zahlten die Kfz-Versicherer im Schnitt knapp 18.100 Euro.

Brandenburg mit höchster Diebstahlrate aller Flächenländer

Autodiebe haben im Jahr 2017 in Brandenburg 1.531 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren rund drei Prozent mehr als im Vorjahr. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport ist Brandenburg das Flächenland mit der größten Diebstahlgefahr. Die Diebstahlrate lag bei 1,4 pro 1.000 Pkw – noch höher liegt die Diebstahlrate nur in den Stadtstaaten Berlin (3,6) und Hamburg (1,9). Im Bundesdurchschnitt liegt die Rate bei 0,5.

Unter dem Durchschnitt lag hingegen der Wert der gestohlenen Brandenburger Autos: Die Versicherer zahlten im Schnitt für jeden Fall knapp 14.900 Euro – rund 3.600 Euro weniger als im Bundesdurchschnitt. Insgesamt verursachten Autodiebe in Brandenburg 2017 einen wirtschaftlichen Schaden von über 22,8 Millionen Euro.

Weniger Diebstähle in Bremen

Autodiebe haben 2017 in Bremen 109 kaskoversicherte Pkw gestohlen. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport sank die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr damit um fast 22 Prozent, während die Kosten eines Diebstahls deutlich anstiegen: Die Versicherer zahlten für einen Diebstahl in Bremen im Schnitt fast 17.000 Euro, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.


Diebstähle in Hamburg weiter gestiegen

Autodiebe haben 2017 in Hamburg 1.143 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von fast 26 Millionen Euro verursacht. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport stieg die Zahl der Diebstähle im Vergleich um fast drei Prozent an. Die Diebstahlrate lag unverändert bei  1,9 pro 1.000 Pkw und damit weit über dem Bundesdurchschnitt von 0,5. Mit Ausnahme von Berlin ist das Risiko eines Autodiebstahls in Hamburg höher als in allen anderen Bundesländern und Großstädten.

Ebenfalls weit oben steht die Hansestadt beim Wert der gestohlenen Pkw: Im Schnitt zahlten die Kfz-Versicherer für jedes in Hamburg geklaute Auto über 22.700 Euro – fast zehn Prozent mehr als im Vorjahr. 

Hessen: Diebe bevorzugen teure Autos 

Autodiebe haben im Jahr 2017 in Hessen 1.001 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren in etwa so viele wie im Vorjahr (-1%). Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport stieg jedoch der Wert der in Hessen gestohlenen Pkw deutlich an: Für jeden Diebstahl zahlten die Kfz-Versicherer im Schnitt fast 25.600 Euro – das waren rund 19 Prozent mehr als im Vorjahr und rund 7.000 Euro mehr als im Bundesdurchschnitt. Insgesamt verursachten Autodiebe in Hessen einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von knapp 25,6 Millionen Euro.

Am größten war die Diebstahlgefahr in Frankfurt: Hier lag die Diebstahlrate bei 0,7 pro 1.000 Pkw. Für ganz Hessen lag die Quote hingegen bei 0,3 und damit unter dem Bundesdurschnitt (0,5). 

Autoklau: Weniger Diebstähle in Mecklenburg-Vorpommern

Autodiebe haben 2017 in Mecklenburg-Vorpommern 362 kaskoversicherte Pkw gestohlen. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport sank die Zahl der Diebstähle damit im Vergleich zum Vorjahr um fast 13 Prozent, während die Kosten eines Diebstahls mit rund 13.800 Euro stabil blieben. Insgesamt summierte sich der wirtschaftliche Schaden durch Autodiebe auf knapp 5 Millionen Euro.

Niedersachsen: Diebe klauen weniger, aber teurere Autos

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Niedersachsen 1.380 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von fast 23,7 Millionen Euro verursacht. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport sank die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr um rund fünf Prozent. Allerdings stieg der Wert der gestohlenen Autos deutlich an: Im Durchschnitt zahlten die Kfz-Versicherer für jeden Diebstahl fast 17.200 Euro und damit rund 24 Prozent mehr als im Vorjahr.

Deutlich größer als im Rest des Landes war die Diebstahlgefahr in Hannover: In der Landeshauptstadt stahlen Diebe 203 kaskoversicherte Autos, die Diebstahlrate betrug damit 1,2 pro 1.000 r Pkw. Im Vergleich der deutschen Großstädte war die Diebstahlgefahr nur in Berlin (3,6), Hamburg (1,9) und Leipzig (1,3) höher als in Hannover. Landesweit lag die Diebstahlrate hingegen mit 0,4 leicht unter dem Bundesdurchschnitt (0,5). 

NRW: Diebe klauen weniger, aber teurere Autos

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen 3.729 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von fast 74,3 Millionen Euro verursacht. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport sank die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent. Allerdings stieg der Wert der gestohlenen Autos deutlich an: Im Durchschnitt zahlten die Kfz-Versicherer für jeden Diebstahl über 19.900 Euro und damit rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Gegen den landesweiten Trend wurden in Köln, Düsseldorf und Dortmund mehr Autos gestohlen als im Vorjahr. In diesen drei Städten ist nicht nur die Diebstahlgefahr höher als im Rest des Landes, die gestohlenen Autos sind zudem auch überdurchschnittlich teuer: Im Schnitt zahlten die Versicherer für ein in Düsseldorf gestohlenes Auto mehr als 30.300 Euro, in Köln rund 25.900 Euro und in Dortmund fast 24.800 Euro. 

Rheinland-Pfalz: Diebe klauen teurere Autos

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz 392 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren in etwa so viel wie im Vorjahr (-1%). Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport stieg allerdings der Wert der gestohlenen Autos deutlich an: Im Durchschnitt zahlten die Kfz-Versicherer für jeden Diebstahl über 18.100 Euro und damit rund 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt stieg der wirtschaftliche Schaden durch Autodiebe dadurch von rund 6,5 Millionen auf mehr als 7,1 Millionen Euro an.

Weniger Diebstähle im Saarland

Autodiebe haben im Jahr 2017 im Saarland 78 kaskoversicherte Pkw gestohlen. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport sank die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr damit um fast 19 Prozent. Die Diebstahlrate lag bei 0,1 pro 1.000 Pkw – nach Bayern und Baden-Württemberg ist das Saarland das Land mit der geringsten Diebstahlgefahr.

Sachsen-Anhalt: Diebe klauen mehr und teurere Autos

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt 664 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von über  10,2 Millionen Euro verursacht. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport stieg die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr um fast 15 Prozent. Zudem wurden die gestohlenen Autos wertvoller: Für jeden Diebstahl zahlten die Kfz-Versicherer im Schnitt fast 15.400 Euro, rund 27 Prozent mehr als im Vorjahr. Die landesweite Diebstahlrate stieg von 0,6 auf 0,7 pro 1.000 Pkw und liegt damit weiter über dem Bundesdurchschnitt von 0,5.

Sachsen: Diebe klauen teurere Autos

Autodiebe haben im Jahr 2017 in Sachsen 1.246 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren in etwa so viele wie im Vorjahr (+1%).  Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport wurden jedoch deutlich wertvollere Autos geklaut. Für jedes in Sachsen gestohlene Auto zahlten die Kfz-Versicherer im Schnitt rund 16.200 Euro, also etwa 24 Prozent mehr als im Vorjahr. Der wirtschaftliche Schaden stieg von rund 16,1 Millionen Euro auf über 20,1 Millionen Euro.

Mit einer landesweiten Diebstahlrate von 0,7 pro 1.000 Pkw lag die Diebstahlgefahr in Sachsen weiter über dem Bundesdurchschnitt  von 0,5. Auch wenn die Fallzahlen in Leipzig und Dresden sanken, war die Diebstahlrate in beiden sächsischen Großstädten mit 1,3 bzw. 1,0 deutlich höher als im Rest des Landes. Auch im Vergleich zu anderen Bundesländern und Großstädten ist die Gefahr eines Diebstahls in den beiden Städten groß: Noch höher als in Leipzig ist die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls nur noch in Berlin (3,6) und Hamburg (1,9). 

Schleswig-Holstein: Diebe klauen weniger, aber teurere Autos

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein 605 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren rund sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport stieg allerdings der Wert der gestohlenen Autos deutlich an: Im Durchschnitt zahlten die Kfz-Versicherer für jeden Diebstahl fast 18.700 Euro und damit rund 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt stieg der wirtschaftliche Schaden durch Autodiebe dadurch von rund 10,5 Millionen auf über 11,3 Millionen Euro an. Die landesweite Diebstahlrate sank auf 0,4 pro 1.000 Pkw und lag damit leicht unter Bundesdurchschnitt  von 0,5.

Thüringen: Diebe klauen mehr und teurere Autos 

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Thüringen 280 kaskoversicherte Pkw gestohlen, neun Prozent mehr als im Vorjahr. Nach dem heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlreport stieg auch der Wert der gestohlenen Autos deutlich an: Hatten die Versicherer für einen in Thüringen gestohlenes Auto 2016 noch rund 13.300 Euro bezahlt, waren es 2017 über 15.700 Euro (+18%). Der wirtschaftliche Schaden stieg von rund 3,4 Millionen Euro auf über 4,4 Millionen Euro. Im bundesweiten Vergleich ist die Diebstahlgefahr in Thüringen eher gering: Die Diebstahlrate lag bei 0,3 pro 1.000 Pkw, bundesweit betrug die Rate 0,5.

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