Flut­ka­ta­stro­phe: Es kann jeden tref­fen

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Die schweren Unwetter in weiten Teilen Deutschlands haben Milliarden-Schäden verursacht. Viele Menschen wurden von den Fluten überrascht und stehen nun vor dem Nichts. Dabei ist das Phänomen Starkregen nicht neu. Versicherer fordern aus guten Gründen schon länger Anpassungen an den Klimawandel, etwa den Baustopp in Überschwemmungsgebieten.

Die schweren Unwetter im Juni und Juli zeigten wieder einmal, wie unberechenbar die Natur sein kann. Innerhalb von wenigen Minuten wurde das komplette Hab und Gut vieler Menschen unwiederbringlich zerstört.

Die Versicherungsbranche fordert deshalb zum Umdenken auf: „Klimafolgenanpassung kommt vielerorts zu kurz“, so der  Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen. Noch immer werde in Überschwemmungsgebieten gebaut, würden Flächen ungehindert versiegelt und stauten sich auf kommunaler Ebene Investitionen in Präventionsmaßnahmen. „Hier gilt es umzusteuern, sonst setzt sich eine Spirale aus weiteren Katastrophen und steigenden Schäden in Gang, die erst teuer und irgendwann unbezahlbar wird.“

Unsere Strecke von GDV-Grafiken zeigt, wie sich die Starkregen-Situation von Jahr zu Jahr weiter zuspitzt und warum eine Elementarversicherung als Zusatzbaustein in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung unerlässlich ist. 

„Insgesamt dürfte dieses Jahr mit Stürmen, Überschwemmung, Starkregen und Hagel zum schadenträchtigsten Jahr seit 2002 werden“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Asmussen. Damals lag der versicherte Unwetterschaden bei 10,9 Milliarden Euro. Bereits im Juni hatten Starkregen und Hagel einen geschätzten versicherten Schaden von 1,7 Milliarden Euro verursacht. Tief „Bernd“ sorgte für neue Rekordwerte. „Wir gehen von versicherten Schäden zwischen 4,5 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro aus“, so Asmussen. 

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