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Prä­si­dium setzt sich neu zusam­men

Alex­an­der Erd­land als GDV-Prä­si­dent wie­der­ge­wählt

Alexander Erdland ist am Dienstag in Berlin als Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bestätigt worden. Zuvor hatten die Vertreter der Mitgliedsunternehmen das 16-köpfige GDV-Präsidium neu gewählt. Das Gremium ist der vereinsrechtliche Vorstand des Verbandes und wählte Erdland einstimmig.

Für Erdland, der dem Stuttgarter Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische AG als Vorstandsvorsitzender vorsteht, ist es die letzte Amtszeit als GDV-Präsident. Sie endet auf seinen Wunsch vorzeitig am nächsten Versicherungstag im September 2017. Der 65-Jährige machte deutlich, dass er sich auch und gerade im Jahr der Bundestagswahl als Stimme der Versicherer in die aktuelle politische Debatte einschalten werde. Die Branche nehme eine Schlüsselfunktion für den Wirtschaftsstandort Deutschland ein. Seine bisherige Präsidentschaft – er führt den GDV seit November 2012 – ist vor allem von der historischen Niedrigzinsphase und der Reform der Lebensversicherung geprägt.

Der im westfälischen Oelde geborene Erdland ist seit 2006 Vorstandsvorsitzender der aus den Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische hervorgegangenen W&W AG, die er als Vorsorgekonzern etabliert hat. Seine Karriere hatte Erdland bei der Norddeutschen Genossenschaftsbank in Hannover begonnen; in der Folgezeit nahm er Vorstandsmandate bei unterschiedlichen Instituten wahr, darunter die DG Bank in Frankfurt/Main. 1999 erfolgte seine Berufung zum Vorstandsvorsitzenden der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Erdland ist verheiratet und Vater von vier Kindern.


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