Poli­ti­sche Posi­tio­nen 2020: Mobi­li­tät

Den ver­netz­ten Ver­kehr regeln

Die Verantwortung für ein automatisiertes Fahrzeug mag teilbar sein, die Sicherheit der Menschen ist es nicht.

Autofahren kann man nicht ohne Risiko. Daran wird auch das automatisierte Fahren nichts ändern. Damit die neue Technik trotzdem von der Gesellschaft akzeptiert wird, müssen die Systeme sicherer sein als der menschliche Fahrer – das fordert etwa die Ethik-Kommission zum automatisierten Fahren. Doch damit ist es nicht getan. Solange Unfälle passieren, muss klar geregelt sein, wie und von wem etwaige Unfallopfer entschädigt werden. 

Das Automobil verändert sich dabei in immer kürzeren Zyklen. Längst spielt die Mechanik nicht mehr die entscheidende Rolle. Mehrere Kilometer Kabel vernetzen in Echtzeit unterschiedlichste Systeme des Fahrzeugs und zukünftig auch seine Umgebung. Wie können wir den Übergang zum automatisierten Fahren sicher gestalten, welche ethischen Fragen müssen wir klären, welche Daten sammelt das Auto der Zukunft und wie kann der Fahrer davon profitieren? 

Assistenzsysteme, automatisierte Fahrfunktionen und alternative Antriebs- sowie Mobilitätskonzepte revolutionieren die Fortbewegung – all diese Entwicklungen werfen auch Fragen zu Schäden und Haftung auf. Die Verantwortung für ein automatisiertes Auto mag dabei teilbar sein, die Sicherheit der Menschen ist es nicht.


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