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Unfall­ver­si­che­rung

Wie der Ver­si­che­rungs­schutz bei Weih­nachts­fei­ern gere­gelt ist

Bei Unfällen auf betrieblichen Weihnachtsfeiern greift bis zum offiziellen Ende des Festes die gesetzliche Unfallversicherung – auch auf dem direkten Heimweg von der Feier. Aber: Dieser Schutz entfällt, wenn dabei noch ein privater Umweg eingelegt wird. Ebenso wenig sind Unfälle versichert, die bei privat organisierten Weihnachtsfeiern im Kollegenkreis passieren. Hier greift eine private Unfallversicherung. Auch wer sich in der Silvesternacht durch einen Feuerwerkskörper verletzt, ist mit einer solchen Police gut geschützt.

Kernstück der privaten Unfallversicherung ist die Invaliditätsleistung. Wer nach einem Unfall dauerhaft zum Invaliden wird, erhält eine Kapitalleistung, deren Höhe sich aus der vereinbarten Versicherungssumme und dem Grad der Beeinträchtigung ergibt. Mit dieser Invaliditätsleistung kann ein finanzieller Mehrbedarf nach einem Unfall abgedeckt werden. So können etwa Umbaumaßnahmen zu Hause, aber auch Spezialtherapien oder besondere medizinische Hilfsmittel finanziert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine lebenslange Unfallrente für besonders schwere dauerhafte Beeinträchtigungen zu vereinbaren.

In der privaten Unfallversicherung kann auch die Zahlung eines Tagegelds, Krankenhaustagegelds und Genesungsgelds vereinbart werden. Die Todesfallleistung erhalten die Hinterbliebenen, wenn der Versicherungsnehmer infolge eines Unfalls verstirbt.

Jedes Jahr zahlt die private Unfallversicherung im Schnitt für mehr als 800.000 Unfälle in Heim und Freizeit. Vorsicht ist allerdings beim Trinken geboten: Ist eine Bewusstseinsstörung durch Alkoholkonsum ursächlich für den Unfall, zahlt die Versicherung nicht.

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