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Mit­glie­der­ver­samm­lung bestä­tigt gesam­tes Prä­si­dium

Alex­an­der Erd­land bleibt GDV-Prä­si­dent

Kontinuität beim GDV: Alexander Erdland steht für zwei weitere Jahre als Präsident an der Spitze des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Das Präsidium wählte den Vorstandsvorsitzenden des Stuttgarter Finanzkonzerns Wüstenrot & Württembergische AG am Mittwoch für eine weitere Amtsperiode.

Auch die Zusammensetzung des 16-köpfigen GDV-Präsidiums bleibt unverändert. Das komplette Gremium als vereinsrechtlicher Vorstand des Verbandes wurde von der in Berlin tagenden Mitgliederversammlung bestätigt.

Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Erdland führt den GDV seit November 2012 als ehrenamtlicher Präsident. Seine bisherige Amtszeit wurde vor allem von der historischen Niedrigzinsphase und der Reform der Lebensversicherung geprägt. Hier wie dort war und ist die Stimme des GDV-Präsidenten regelmäßig zu hören, um die politischen Positionen des Verbandes zu erläutern. Der 63-Jährige kündigte an, sich weiterhin in aktuelle Debatten einzuschalten, um der Versicherungsbranche mit ihrer Schlüsselfunktion für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland Gehör zu verschaffen.

 

Laut Erdland stehen die Versicherer in den kommenden Jahren vor drei zentralen Herausforderungen. „Wir müssen Antworten auf die Niedrigzinsphase finden, wir sehen uns vor fundamentalen Veränderungen des Regulierungsrahmens und wir befinden uns in einem tiefgreifenden demografischen, kulturellen und technischen Umbruch der Gesellschaft“, sagte der alte und neue GDV-Präsident. „Wenn wir unserer unternehmerischen Verantwortung in diesen Zeiten gerecht werden wollen, gibt es zum Kurs der Erneuerung keine Alternative.“



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