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Lebensversicherung: Kapitalanlagen

Kapitalanlagen

Lebensversicherer legen ihr Kapital langfristig und breit gestreut an, sie unterliegen dabei strengen Anlagevorschriften. Die Sicherheit der Kapitalanlagen hat oberste Priorität. Aus gutem Grund: Die Kunden müssen sich darauf verlassen können, dass die Versicherungsleistungen jederzeit auch gezahlt werden können, vor allem im Bereich der Altersvorsorge.

Struktur der Kapitalanlagen der Lebensversicherer

31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015
Renten 88,7% 88,5% 87,3%
davon
Hypotheken 6,1% 5,8% 5,8%
Darlehen 23,0% 22,0% 20,5%
davon
Darlehen an Kreditinstitute 12,1% 11,1% 9,8%
Darlehen an Staaten 9,4% 9,4% 9,3%
Darlehen an Unternehmen 0,9% 1,0% 1,0%
Policendarlehen 0,5% 0,5% 0,4%
Andere Darlehen 0,0% 0,0% 0,1%
Pfandbriefe 21,0% 19,4% 17,9%
Staatsanleihen 5,5% 6,4% 7,1%
Unternehmensanleihen 2,8% 2,9% 3,2%
in Fonds enthaltene Renten 23,8% 25,4% 25,9%
Nachränge und Genussrechte 1,7% 1,8% 1,8%
Tages, Termin- und Festgelder 1,1% 1,1% 1,0%
Andere Renten 3,7% 3,7% 3,9%
Aktien 3,3% 3,5% 4,3%
davon
direkt gehalten 0,2% 0,2% 0,1%
über Fonds gehalten 3,1% 3,3% 4,1%
Beteiligungen 2,4% 2,3% 2,4%
Immobilien 3,9% 3,9% 3,9%
davon
direkt gehalten 2,7% 2,7% 2,6%
über Fonds gehalten 1,2% 1,2% 1,3%
Sonstige 1,8% 1,9% 2,2%
Gesamt 100,0% 100,0% 100,0%
Fußnoten und Quelle
Quelle: GDV, BaFin

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Nettoverzinsung der Kapitalanlagen* 1980 – 2015

Lebensversicherung i.e.S.1

Jahr Jahreswert
1980 6,71%
1985 8,12%
1990 6,78%
1995 7,37%
2000 7,51%
2001 6,12%
2002 4,68%
2003 5,05%
2004 4,90%
2005 5,18%
2006 4,82%
2007 4,65%
2008 3,54%
2009 4,18%
2010 4,27%
2011 4,13%
20122 4,59%
20132 4,68%
20142 4,63%
20152 4,5%
Fußnoten und Quelle
* Bei der Nettoverzinsung der Kapitalanlagen werden sämtliche Erträge und Aufwendungen auf Kapitalanlagen berücksichtigt. In die Berechnung einbezogen sind damit auch Erträge und Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen sowie Abschreibungen auf Wertpapiere und Investmentanteile.
1 Zahlen zur „Lebensversicherung i.e.S.“ umfassen reine Lebensversicherungen „im engeren Sinne“. Der Zusatz „i.w.S.“ steht für „im weiteren Sinne“ und bezieht zusätzlich Verträge aus dem Bereich von Pensionskassen und Pensionsfonds mit ein.
2 Sondereffekt durch verstärkte Realisierung von Bewertungsreserven. 2015 vorläufiger Wert.
Quelle: GDV

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