Lebensversicherung und Altersvorsorge

Verbraucherservice


Hier halten wir Informationen zum Thema Lebensversicherung und Altersvorsorge für Sie bereit.

> Basisrente
> Riester-Rente
> Private Rentenversicherung
> Kapitallebensversicherung
> Betriebliche Altersversorgung
> Risikolebensversicherung
> Fondsgebundene Rentenversicherung
> Fondsgebundene Lebensversicherung
> Berufsunfähigkeitsversicherung

Hinweis:
Bei den Tipps und Informationen auf diesen Seiten handelt es sich um allgemeine Hinweise zu den Versicherungsprodukten. Die rechtsverbindlichen Bestimmungen entnehmen Sie bitte den Versicherungsbedingungen Ihres Versicherers.


Basisrente

ÜBERBLICK Basisrente
Was ist die Rürup- oder Basisrente?
Die Basisrente geht auf den Ökonomen Bert Rürup zurück. Es handelt sich dabei um eine freiwillige private Leibrentenversicherung, die staatlich gefördert wird und bei einem Lebensversicherungsunternehmen abgeschlossen werden kann. Ihr Konzept ähnelt dem der gesetzlichen Rentenversicherung.
Vorteile für Selbstständige

Mit der Rürup- oder Basisrente haben große Teile der Bevölkerung erstmals die Möglichkeit, aus unversteuertem Einkommen privat für ihr Alter vorzusorgen. Das Angebot wendet sich vor allem an Selbstständige und Freiberufler, die den Förderrahmen komplett für ihre private Vorsorge nutzen können. Aber auch Angestellte und insbesondere ältere Sparer profitieren von der großzügig bemessenen Förderung über steuerfreie Beiträge.

Voraussetzungen für die Basisrente

In den Genuss der staatlichen Förderung kommen grundsätzlich alle einkommensteuerpflichtigen Personen, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Die staatlich geförderte Rürup- oder Basisrente muss verschiedene, gesetzlich vorgeschriebene Voraussetzungen erfüllen:

  • Der Vertrag muss eine lebenslange monatliche Leibrente zusagen. Er darf also nicht in einer Summe oder in Teilen ausgezahlt werden
  • Die Auszahlungen dürfen nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres erfolgen
  • Der Vertrag muss zertifiziert sein.
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Vorsorgen mit steuerlicher Förderung – Die Basisrente
Ein Ruhestand ohne finanzielle Einschränkungen: Mit einer guten privaten Altersvorsorge ist das möglich. Dafür wurde 2005 die Basisrente – auch “Rürup-Rente” genannt – geschaffen. Wer sie abschließt, zahlt während des Arbeitslebens regelmäßig ein und profitiert von steuerlicher Förderung. Im Ruhestand gibt es für das Geld monatlich einen vorher individuell festgelegten Betrag. Die Basisrente ist vor allem für Freiberufler und Selbstständige interessant. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.

Die Neue Rente
Wer sich für den Ruhestand finanziell absichern will, hat verschiedene Möglichkeiten. Die gesetzliche Rentenversicherung leistet lediglich eine Basisversorgung. Zusätzlichen Schutz bieten die betriebliche Altersvorsorge und die staatlich geförderte Riester-Rente. Auch Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen sorgen für später vor. Neue gesetzliche Regelungen haben viele der Modelle attraktiver gemacht. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.


Riester-Rente

ÜBERBLICK Riesterrente
Was ist die Riester-Rente?
Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine private Versicherung, die staatlich gefördert wird. Wer einen Riester-Vertrag abschließt, erhält eine staatliche Zulage und in vielen Fällen eine zusätzliche Steuererleichterung.
Zertifizierte Altersvorsorgeverträge

Die Riester-Rente gibt es nur für zertifizierte Altersvorsorgeverträge. Mit diesem Zertifikat bestätigt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), dass die jeweilige Versicherung die Bedingungen für die staatliche Förderung erfüllt. Zertifizierte Riester-Verträge werden von Lebensversicherungsunternehmen, Banken, Bausparkassen und Fondsgesellschaften angeboten.

Um das Zertifikat zu erhalten, muss die Riester-Rente…

  • garantieren, dass zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens die eingezahlten Beiträge plus staatliche Zulage zur Verfügung stehen. Dies bedeutet: das Vorsorgekapital ist vor Verlusten geschützt und bleibt in jedem Fall erhalten.
  • eine lebenslange Rente zusagen. Riester-Renten, die von Lebensversicherungsunternehmen angeboten werden, bieten dies ohnehin. Für Auszahlungspläne der Banken und Fondssparpläne ist vorgeschrieben, dass ein Teil des zu Beginn der Auszahlungsphase vorhandenen Kapitals in eine Rentenversicherung eingebracht wird. Diese Versicherung setzt die monatlichen Auszahlungen ab dem 85. Lebensjahr lebenslang fort. Wer eine Riester-Rente abschließt, erhält also in jedem Fall eine lebenslange Versorgung.
  • die Rente frühestens ab dem 60. Lebensjahr auszahlen (für Verträge, die ab 2012 abgeschlossen wurden, gilt das 62. Lebensjahr).
  • die Abschlusskosten, also die Kosten, die für die Vermittlung des Vertrages anfallen, auf mindestens fünf Jahre verteilen. Dies gilt für Verträge, die seit dem Jahr 2005 abgeschlossen werden.
  • sicherstellen, dass mit Beginn des Rentenbezuges höchstens einmalig maximal 30 Prozent des Altersvorsorgevermögens aus der Riester-Rente entnommen werden können.

Auszahlungen aus Riester-Verträgen werden in voller Höhe besteuert.

Für wen kommt die Riesterförderung in Frage?

In den Genuss der staatlichen Riester-Förderung kommen…

  • in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtversicherte, dazu gehören Arbeitnehmer und Auszubildende sowie pflichtversicherte Selbstständige.
  • Beamte und Empfänger von Amtsbezügen,
  • Wehr- und Zivildienstleistende,
  • Empfänger von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II,
  • Empfänger von vollen Erwerbsminderungsrenten sowie dienstunfähig geschriebene Beamte mit entsprechenden Versorgungsbezügen
  • Ehepartner von Förderberechtigten, die nicht berufstätig sind, haben ebenfalls Anspruch auf die staatliche Zulage, wenn sie einen eigenen Vorsorgevertrag abschließen und einen Mindestbeitrag von 60 Euro pro Jahr einzahlen. Das Paar darf nicht dauerhaft getrennt leben.

Die staatliche Zulage für die Riester-Rente muss beantragt werden. Der Versicherte stellt den Antrag und überlässt alles Weitere seinem Vertragsanbieter. Er kann sein Versicherungsunternehmen bereits bei Vertragsabschluss damit beauftragen, die Zulage für ihn jedes Jahr automatisch zu beantragen.

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Vorsorgen mit staatlichen Zulagen – Die Riester-Rente
Die gesetzliche Rente reicht nicht aus, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Eine Möglichkeit der privaten Vorsorge ist die sogenannte Riester-Rente. Wer sie abschließt, zahlt Beiträge in einer bestimmten Höhe ein und bekommt dafür staatliche Zulagen. Zusätzlicher Vorteil: Die Beiträge lassen sich in vielen Fällen von der Steuer absetzen. Vor allem für Familien und Geringverdiener ist die Riester-Rente interessant. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.

Tipps zur Riester-Rente
Ausführliche Informationen rund um die Vorteile, Vertragsvarianten und Leistungen der Riester-Rente, sowie nützliche Hinweise, was beim Abschluss zu beachten ist, haben wir für Sie als PDF-Dokument zusammengefasst.


Private Rentenversicherung

ÜBERBLICK Private Rentenversicherung
Was ist die private Rentenversicherung?
Eine private Rentenversicherung wendet sich an Personen, die etwas für die Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards im Rentenalter tun möchten. Der Abschluss einer privaten Rente ist sehr einfach. Eine Gesundheitsprüfung ist nicht erforderlich. Das heißt: Auch Personen, für die aus gesundheitlichen Gründen der Abschluss einer Kapitallebensversicherung nicht in Frage kommt, können über diese Versicherung für ihren Ruhestand vorsorgen.
Welche Formen der privaten Rentenversicherung gibt es?

Es gibt verschiedene Formen der privaten Rentenversicherung.

Die klassische Form ist die Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung. Hier wird Kapital mit laufenden Beitragszahlungen angespart und anschließend ab einem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt als lebenslange Rente, in der Regel monatlich ausgezahlt. Der Versicherte hat die Wahl, ob er die Beiträge monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich oder als Einmalbeitrag zahlen möchte.

Bei einer sofort beginnenden privaten Rentenversicherung beginnt die Rentenauszahlung auf Lebenszeit hingegen direkt nach Abschluss des Vertrages und Zahlung eines Einmalbeitrags. Die Höhe der Rente bestimmt sich nach der Summe der Einzahlungen und dem Alter bei Rentenbeginn.

Eine aufgeschobene Rentenversicherung kann ein Kapitalwahlrecht vorsehen. Hier kann der Versicherte zum Beginn der Auszahlungsphase wählen, ob er statt einer lebenslangen Rente einmalig eine Kapitalauszahlung erhalten möchte. Diese Entscheidung sollte im Vorfeld gut abgewogen werden, da sie nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Hinweis

Bei den Tipps und Informationen auf diesen Seiten handelt es sich um allgemeine Hinweise zur privaten Rente ohne Gesundheitsprüfung. Die rechtsverbindlichen Bestimmungen entnehmen Sie bitte den Versicherungsbedingungen Ihres Versicherers.

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Lebensversicherung – Ihre private Vorsorge
Die Lebensversicherung ist eine beliebte Form der Altersvorsorge. Außerdem sichert sie im Todesfall Angehörige finanziell ab. Das angesparte Geld erhält der Versicherte zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt komplett oder monatlich als lebenslange Rente. Es gibt viele verschiedene Arten von Lebensversicherungen. Bei der Wahl spielt die persönliche Situation eine wichtige Rolle: Jeder braucht eine Vorsorge, die individuell auf ihn zugeschnitten ist. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.

Die Neue Rente
Wer sich für den Ruhestand finanziell absichern will, hat verschiedene Möglichkeiten. Die gesetzliche Rentenversicherung leistet lediglich eine Basisversorgung. Zusätzlichen Schutz bieten die betriebliche Altersvorsorge und die staatlich geförderte Riester-Rente. Auch Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen sorgen für später vor. Neue gesetzliche Regelungen haben viele der Modelle attraktiver gemacht. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.


Kapitallebensversicherung

ÜBERBLICK Kapitallebensversicherung
Was ist die Kapitallebensversicherung?
Die Kapitallebensversicherung verbindet die Vorteile der Risikolebensversicherung mit zusätzlicher Altersvorsorge. Der Versicherte kann mit dieser Vertragsvariante also seine Angehörigen absichern und gleichzeitig für einen sorgenfreien Ruhestand vorsorgen.
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Lebensversicherung – Ihre private Vorsorge
Die Lebensversicherung ist eine beliebte Form der Altersvorsorge. Außerdem sichert sie im Todesfall Angehörige finanziell ab. Das angesparte Geld erhält der Versicherte zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt komplett oder monatlich als lebenslange Rente. Es gibt viele verschiedene Arten von Lebensversicherungen. Bei der Wahl spielt die persönliche Situation eine wichtige Rolle: Jeder braucht eine Vorsorge, die individuell auf ihn zugeschnitten ist. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.

Die Neue Rente
Wer sich für den Ruhestand finanziell absichern will, hat verschiedene Möglichkeiten. Die gesetzliche Rentenversicherung leistet lediglich eine Basisversorgung. Zusätzlichen Schutz bieten die betriebliche Altersvorsorge und die staatlich geförderte Riester-Rente. Auch Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen sorgen für später vor. Neue gesetzliche Regelungen haben viele der Modelle attraktiver gemacht. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.


Betriebliche Altersversorgung

ÜBERBLICK Betriebliche Altersversorgung
Was ist eine betriebliche Altersversorgung?

Die betriebliche Altersversorgung ist eine wichtige Ergänzung zur gesetzlichen Rente. Eine betriebliche Altersversorgung liegt vor, wenn der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer aus Anlass des Arbeitsverhältnisses bestimmte Versorgungsleistungen zusagt. Im Regelfall sind dies Leistungen zur Altersversorgung, aber auch Leistungen für die Hinterbliebenenversorgung bei Tod oder zur Invaliditätsabsicherung bei Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit kommen in Betracht.

Dem Arbeitgeber stehen zur Durchführung der betrieblichen Altersversorgung verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Er kann sie entweder unmittelbar per Direktzusage selbst oder mittelbar über einen externen Versorgungsträger organisieren. Externe Versorgungsträger können Versicherungen, Pensionskassen, Pensionsfonds oder auch Unterstützungskassen sein.

Bei Versicherungen in Form der sogenannten Direktversicherung, bei Pensionskassen und bei Pensionsfonds spricht man auch von den versicherungsförmigen Durchführungswegen. Im Unterschied zur privaten Altersvorsorge zahlt der Arbeitnehmer bei diesen versicherungsförmigen Durchführungswegen seinen Beitrag nicht selbst ein. Die betriebliche Altersversorgung wird vielmehr finanziert durch den Arbeitgeber selbst oder aber durch den Arbeitnehmer in Form der Entgeltumwandlung. Bei einer Entgeltumwandlung vereinbart der Arbeitnehmer mit seinem Arbeitgeber, dass der Arbeitgeber Teile des Arbeitslohns oder des Gehalts in einen Vorsorgevertrag etwa bei einer Versicherungsgesellschaft, einer Pensionskasse oder einem Pensionsfond einzahlt.

Besteht ein Anspruch auf betriebliche Altersversorgung?
Seit der Rentenreform 2002 hat jeder Arbeitnehmer, der in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist, einen Anspruch darauf, einen Teil seines Lohnes oder Gehalts für die betriebliche Altersversorgung zu verwenden. Dies gilt auch für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die Teilzeit arbeiten sowie für geringfügig Beschäftigte.
Welche Vorteile bietet die betriebliche Altersversorgung?

Die betriebliche Altersversorgung kann nicht nur eine Absicherung im Alter, bei Tod oder im Invaliditätsfall bieten. Zusätzlich bietet die betriebliche Altersversorgung auch noch steuerrechtliche Vorteile für den Arbeitnehmer. Beiträge zu den versicherungsförmigen Durchführungswegen sind, gleichgültig ob diese vom Arbeitnehmer durch Entgeltumwandlung oder vom Arbeitgeber geleistet werden, grundsätzlich steuerfrei.

Die Steuerfreiheit besteht bis zu einer Höhe von 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (West) in der gesetzlichen Rentenversicherung für Arbeiter und Angestellte. Im Jahr 2013 entspricht dies einem Betrag in Höhe von 2784 Euro. Dieser Betrag erhöht sich noch um weitere 1800 Euro auf insgesamt 4584 Euro, sofern der Arbeitgeber eine Versorgungszusage nach dem 31. Dezember 2004 erteilt hat. Steuerrechtlich besteht für die versicherungsförmigen Durchführungswege zudem grundsätzlich auch die Möglichkeit, für (weitere) Beiträge bis zu 2100 Euro (einschließlich der staatlich zu zahlenden Zulagen) die Riester-Förderung nutzen.

Welche Leistungen werden angeboten?

Die vom Arbeitgeber abgeschlossene betriebliche Altersversorgung umfasst je nach Vereinbarung folgende Leistungen: finanzielle Sicherheit im Alter durch eine lebenslange Rente (ggf. in Verbindung mit einem Kapitalwahlrecht zu Beginn der Auszahlungsphase), eine Absicherung bei Berufsunfähigkeit sowie eine Versorgung der Hinterbliebenen. Damit trägt die betriebliche Altersversorgung zur sozialen Sicherung des Arbeitnehmers und seiner Familie bei.

Dem Arbeitgeber bietet die Einführung einer betrieblichen Altersversorgung die Chance, Mitarbeiter zu binden und zu motivieren. Zudem hilft die Versicherung in vielen Fällen, Lohnnebenkosten zu sparen. Die betriebliche Altersversorgung können auch Unternehmer für ihre eigene Altersvorsorge nutzen, beispielsweise Geschäftsführer von GmbHs.

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Attraktiv für Arbeitgeber und Arbeitnehmer – Die betriebliche Altersversorgung
Wer im Alter finanziell gut abgesichert sein möchte, kann sich nicht allein auf die gesetzliche Rente verlassen. Eine ergänzende Vorsorge ist daher notwendig, zum Beispiel mit der betrieblichen Altersversorgung. Dabei werden Teile des Lohns in Leistungen umgewandelt, die dem Arbeitnehmer im Alter zugutekommen. Neue gesetzliche Regelungen haben die betriebliche Altersversorgung in den vergangenen Jahren attraktiver gemacht. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.

Die Neue Rente
Wer sich für den Ruhestand finanziell absichern will, hat verschiedene Möglichkeiten. Die gesetzliche Rentenversicherung leistet lediglich eine Basisversorgung. Zusätzlichen Schutz bieten die betriebliche Altersvorsorge und die staatlich geförderte Riester-Rente. Auch Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen sorgen für später vor. Neue gesetzliche Regelungen haben viele der Modelle attraktiver gemacht. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.


Risikolebensversicherung

ÜBERBLICK Risikolebensversicherung
Was ist eine Risikolebensversicherung?
Mit einer Risikolebensversicherung kann das Todesfallrisiko finanziell abgesichert werden. Sollte dem Versicherungsnehmer etwas zustoßen, wird die bei Vertragsabschluss vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen ausgezahlt. Kapital für die Altersvorsorge wie bei der Kapitallebensversicherung wird nicht gebildet.
Welche Vorteile bietet die Risikolebensversicherung?

Die Risikolebensversicherung bietet einen hohen finanziellen Schutz für wenig Geld, zusätzlich sind die Leistungen für den Todesfall garantiert. Selbst dann, wenn der Versicherte bereits nach Zahlung des ersten Beitrags stirbt, haben die Hinterbliebenen den vollen Anspruch auf die vereinbarte Versicherungssumme. Besonders geeignet ist die Risikolebensversicherung daher für junge Familien mit schmalem Geldbeutel, die den hohen Risikoschutz für ihre/n Ernährer/in benötigen.

Dieser Schutz ist für junge Leute besonders wichtig, weil Berufseinsteiger die Wartezeit von fünf Jahren in der gesetzlichen Rentenversicherung noch nicht vorweisen können und damit die Anspruchsvoraussetzung beispielsweise für die Zahlung von Witwen- oder Witwerrenten
nicht erfüllen.

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Tipps zur Risikolebensversicherung
Ausführliche Informationen rund um die Vorteile, Vertragsvarianten und Leistungen der Risikolebensversicherung, sowie nützliche Hinweise, was beim Abschluss einer Risikolebensversicherung zu beachten ist, haben wir für Sie als PDF-Dokument zusammengefasst.

Lebensversicherung – Ihre private Vorsorge
Die Lebensversicherung ist eine beliebte Form der Altersvorsorge. Außerdem sichert sie im Todesfall Angehörige finanziell ab. Das angesparte Geld erhält der Versicherte zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt komplett oder monatlich als lebenslange Rente. Es gibt viele verschiedene Arten von Lebensversicherungen. Bei der Wahl spielt die persönliche Situation eine wichtige Rolle: Jeder braucht eine Vorsorge, die individuell auf ihn zugeschnitten ist. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.


Fondsgebundene Rentenversicherung

ÜBERBLICK Fondsgebundene Rentenversicherung
Was ist die fondgebundene Rentenversicherung?
Bei dieser Form der Versicherung baut der Versicherte langfristig Kapital für eine zweite Rente auf. Fondsgebunden bedeutet: Die Sparanteile des Beitrags werden direkt in einem oder mehreren Investmentfonds – so genannten speziellen Sondervermögen – angelegt. Diese Sondervermögen werden von Kapitalanlagegesellschaften verwaltet und in einem gesonderten Anlagestock der Versicherungsunternehmen geführt. Investmentfonds investieren in unterschiedliche Wertpapiere und Anlageformen, wie beispielsweise Aktien, Rentenpapiere oder Immobilien.
Welche Vorteile bietet die fondgebundene Rentenversicherung?
Bis zum Beginn der Rentenzahlung ist die fondsgebundene Rentenversicherung unmittelbar an der Wertentwicklung des oder der Investmentfonds beteiligt. Weil die Wertentwicklung der Fonds nicht vorhersehbar ist, kann eine bestimmte Rentenhöhe nicht garantiert werden. Bei guter Wertentwicklung des/der gewählten Fonds winken hohe Gewinnchancen. Allerdings müssen auch Verluste einkalkuliert werden. Ist der Ablaufzeitpunkt des Vertrages einmal erreicht, zahlt der Versicherer eine monatliche Rente aus, deren Höhe dann lebenslang garantiert ist.
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Tipps zur fondsgebundenen Rentenversicherung
Ausführliche Informationen rund um die Vorteile, Vertragsvarianten und Leistungen der fondsgebundenen Rentenversicherung, sowie nützliche Hinweise, was beim Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung zu beachten ist, haben wir für Sie als PDF-Dokument zusammengefasst.

Lebensversicherung – Ihre private Vorsorge
Die Lebensversicherung ist eine beliebte Form der Altersvorsorge. Außerdem sichert sie im Todesfall Angehörige finanziell ab. Das angesparte Geld erhält der Versicherte zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt komplett oder monatlich als lebenslange Rente. Es gibt viele verschiedene Arten von Lebensversicherungen. Bei der Wahl spielt die persönliche Situation eine wichtige Rolle: Jeder braucht eine Vorsorge, die individuell auf ihn zugeschnitten ist. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.


Fondsgebundene Lebensversicherung

ÜBERBLICK Fondsgebundene Lebensversicherung
Was ist die fondgebundene Lebensversicherung?

Die fondsgebundene Lebensversicherung verbindet die Risikolebensversicherung mit zusätzlicher Altersvorsorge. Sie wendet sich damit an diejenigen, die etwas für den eigenen, finanziell abgesicherten Ruhestand tun möchten und zugleich Bedarf für eine Hinterbliebenenabsicherung sehen.

Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung wird der in dem Versicherungsbeitrag enthaltene Sparanteil direkt in einem oder mehreren Fonds – sogenannten speziellen Sondervermögen – angelegt. Diese Sondervermögen werden von Kapitalanlagegesellschaften verwaltet und in einem gesonderten Anlagestock der Versicherungsunternehmen geführt. Fonds investieren in unterschiedliche Wertpapiere und Anlageformen, wie beispielsweise Aktien, Rentenpapiere oder Immobilien. Wie hoch die spätere Auszahlung aus der fondsgebundenen Versicherung sein wird, hängt von der Wertentwicklung der ausgewählten Investmentfonds ab.

Nach Vertragsende erhält der Versicherte den Wert der gutgeschriebenen Fondsanteile. Bei vielen fondsgebundenen Versicherungsgesellschaften kann aber bereits bei Vertragsabschluss die Auszahlung einer garantierten Rentenhöhe vereinbart werden.

Beim Tod der versicherten Person wird die bei Vertragsabschluss vereinbarte Todesfallleistung ausgezahlt. Wenn der Wert der gutgeschriebenen Fondsanteile zu diesem Zeitpunkt größer ist als die garantierte Todesfallleistung, dann wird in der Regel dieser Wert ausgezahlt.

Welche Vorteile bietet die fondgebundene Lebensversicherung?
Weil die fondsgebundene Lebensversicherung in Investmentfonds investiert, kann
der Versicherte je nach Wertentwicklung seiner Fondsanteile auf hohe Gewinne setzen. Er sollte aber beachten, dass die fondsgebundene Lebensversicherung keine Garantien auf die Sparbeiträge gewährt wie die Kapitallebensversicherung. Verlustrisiken müssen also einkalkuliert werden.Je nach Tarifgestaltung können die Sparanteile prozentual auf einen oder auf mehrere Fonds verteilt werden. Diese Aufteilung wird in der Regel auch später – sofern nicht anderes vereinbart ist – auf Entnahmen aus den Fonds angewendet. Außerdem hat der Versicherte die Möglichkeit, die Verteilung der zukünftigen Sparanteile auf die verschiedenen Fonds zu ändern („shiften“), oder aber die bereits angelegten Sparanteile auf die Fonds neu zu verteilen (“switchen”). Bei vielen Versicherungsgesellschaften ist die Änderung der Fondsaufteilung oder ein Fondswechsel einmal pro Jahr kostenfrei möglich.Wer seinen Versicherungsschutz und sein Versorgungsniveau laufend an ein steigendes Einkommen und einen entsprechend höheren Lebensstandard anpassen will,
kann beim Vertragsabschluss eine Dynamik vereinbaren. Dann erhöhen sich Versicherungsschutz und Beitrag Jahr für Jahr ohne weitere Gesundheitsprüfung. Je nach Bedarf können die dynamischen Erhöhungen auch ausgesetzt werden.

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Tipps zur fondsgebundenen Lebensversicherung
Ausführliche Informationen rund um die Vorteile, Vertragsvarianten und Leistungen der fondsgebundenen Lebensversicherung, sowie nützliche Hinweise, was beim Abschluss einer fondsgebundenen Lebensversicherung zu beachten ist, haben wir für Sie als PDF-Dokument zusammengefasst.

Lebensversicherung – Ihre private Vorsorge
Die Lebensversicherung ist eine beliebte Form der Altersvorsorge. Außerdem sichert sie im Todesfall Angehörige finanziell ab. Das angesparte Geld erhält der Versicherte zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt komplett oder monatlich als lebenslange Rente. Es gibt viele verschiedene Arten von Lebensversicherungen. Bei der Wahl spielt die persönliche Situation eine wichtige Rolle: Jeder braucht eine Vorsorge, die individuell auf ihn zugeschnitten ist. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.


Berufsunfähigkeitsversicherung

ÜBERBLICK Berufsunfähigkeitsversicherung
Was ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Seit dem 1. Januar 2001 gilt ein “Vorschaltgesetz zur Rentenreform”. Danach wurden die bisherigen gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrenten für alle unter 40-Jährigen gestrichen und durch neue Erwerbsminderungsrenten ersetzt. Dies bedeutet: Wer seinen Beruf nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall nicht mehr ausüben kann, wird uneingeschränkt auf eine andere Tätigkeit verwiesen. Ein Bankangestellter erhält beispielsweise keinen Pfennig mehr aus der Rentenkasse, wenn er sich noch als Nachtwächter verdingen kann.

Die volle Rente bekommt nur, wer weniger als drei Stunden am Tag arbeiten kann. Die halbe Rente wird bei weniger als sechsstündiger Arbeitsfähigkeit pro Tag gezahlt. Für Betroffene, die vor dem 1. Januar 1961 geboren sind, gilt eine günstigere Regelung. Sie erhalten die Erwerbsminderungsrente wegen Berufsunfähigkeit, allerdings spürbar gekürzt im Vergleich zur ursprünglichen Berufsunfähigkeitsrente. Junge Berufseinsteiger müssen für ihren Anspruch auf eine staatliche Erwerbsminderungsrente in der Regel ohnehin mindestens fünf Jahre versicherungspflichtig gearbeitet haben.

Die Problematik betrifft Freiberufler und Selbständige noch härter. Hier ist es oft so, dass keine – oder aus früheren Angestelltentätigkeiten nur sehr geringe – Ansprüche der gesetzlichen Rentenversicherung gegenüber geltend gemacht werden können. Nach einer Statistik der gesetzlichen Rentenversicherungsträger muss jeder fünfte Arbeitnehmer vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden, weil Körper oder Seele nicht mehr mitmachen, überwiegend im Alter zwischen 50 und 55. Knapp zehn Prozent der neuen Berufsunfähigkeitsfälle sind jedoch jünger als 40 Jahre. Anders als oft vermutet sind nicht Unfälle, sondern Erkrankungen die weitaus wichtigsten Ursachen für den Verlust der Arbeitskraft. Auch bei den jüngeren Betroffenen. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung kann die gesetzlichen Lücken ausgleichen und leistet im Falle der Berufsunfähigkeit, egal, ob sie Folge eines Unfalls oder einer Krankheit ist.

Welche Vorteile bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die Berufsunfähigkeitsversicherung bietet Schutz vor der finanziellen Katastrophe, wenn der Versicherte seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. In diesem Falle wird eine monatliche Rente während der Dauer der Berufsunfähigkeit, längstens bis zum vereinbarten Vertragsablauf gezahlt. Die Tarife einiger Anbieter sehen sogar lebenslange Rentenleistungen vor. Häufig wird die volle vereinbarte Rente bereits ab einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent gewährt.
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Risikoschutz und Existenzsicherung – Die private Berufsunfähigkeitsversicherung
Wer aus gesundheitlichen Gründen seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, steht schnell vor finanziellen Problemen. Davor schützt eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Für einige Berufstätige ist eine selbstständige Police sinnvoll, für andere eine Zusatzversicherung. Die Beiträge sind auf Wunsch flexibel und lassen sich an die jeweilige Lebenssituation anpassen – beispielsweise wenn das Gehalt steigt oder der Versicherte vorübergehend arbeitslos wird. Mehr Informationen bietet diese Broschüre.

Tipps zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung
Ausführliche Informationen rund um die Vorteile, Vertragsvarianten und Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung, sowie nützliche Hinweise, was beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu beachten ist, haben wir für Sie als PDF-Dokument zusammengefasst.