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	<title>GDV &#187; Gesellschaft &amp; Umwelt</title>
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		<title>Ostdeutsche verbrauchen weniger Strom als Westdeutsche</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 11:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dersch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft & Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Meistens hinken die ostdeutschen Bundesländer den westdeutschen in Statistiken etwas hinterher. Diesmal ist es anders, denn im Osten des Landes verbrauchen die Menschen weniger Strom als im Westen. Beim Stromverbrauch glänzen Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen mit herausragender Sparsamkeit. In Thüringen zum Beispiel liegt der Pro-Kopf-Stromverbrauch bei 1.424 Kilowattstunden (kWh), in Sachsen-Anhalt bei 1.586 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Meistens hinken die ostdeutschen Bundesländer den westdeutschen in Statistiken etwas hinterher. Diesmal ist es anders, denn im Osten des Landes verbrauchen<br />
die Menschen weniger Strom als im Westen.</strong></p>
<p>Beim Stromverbrauch glänzen Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Sachsen mit herausragender Sparsamkeit. In Thüringen zum Beispiel liegt der Pro-Kopf-Stromverbrauch bei 1.424 Kilowattstunden (kWh), in Sachsen-Anhalt bei 1.586 und in Sachsen bei 1.695 kWh.</p>
<p>Der Bundesdurchschnitt liegt jedoch mit 1.787 kWh weit höher. Anscheinend achten die Ostdeutschen wesentlich penibler auf ihren Stromkonsum als ihre westdeutschen Nachbarn. Schlusslichter der Erhebung sind die Bundesländer Bayern, Niedersachsen und das Saarland, die zwischen 1.958 und 2.090 kWh liegen.</p>
<div class="holder">
<div class="frame">
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<h5> </h5>
<ul class="tabset"><!--// HINWEIS: a href=#content-tabs-1" Nr muss mit Nr in id der DIVs zu den jeweiligen Tabs übereinstimmen //--></p>
<li></li>
</ul>
<div id="content-tabs-1" class="tab-content">
<table class="personen" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><a class="photo" href="#"><img src="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/05/GVD-Infografik-Stromverbrauch.jpg" alt="Durchschnittlicher Pro-Kopf-Stromverbrauch pro Jahr im jeweiligen Bundesland" width="524" height="647" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Durchschnittlicher Pro-Kopf-Stromverbrauch pro Jahr im jeweiligen Bundesland</strong><br />
Quelle: Preisvergleich.de</p>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/05/GVD-Infografik-Stromverbrauch.jpg" target="_blank"><span>Download (JPG)</span></a></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp; </p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong><br />
<a href="http://www.gdv.de/tag/klimaforschung/">>> Alle Artikel zum Thema Klima auf gdv.de</a></p>
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		<title>Hast du mal &#8216;ne Taschenlampe?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 11:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Positionen-Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[Stromausfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir verlassen uns schon lange auf die unbegrenzt vorhandene Energie aus der Steckdose. Im Gegensatz zu den USA gilt das Stromausfallrisiko in Deutschland auch offiziell als gering. Aber immer mehr Experten warnen hierzulande vor überalterten Stromnetzen und der Gefahr größerer Blackouts. Ein Schreckensszenario. Und plötzlich ist es dunkel. Erstaunt blicken die Menschen aus ihren Fenstern, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir verlassen uns schon lange auf die unbegrenzt vorhandene Energie aus der Steckdose. Im Gegensatz zu den USA gilt das Stromausfallrisiko in Deutschland auch offiziell als gering. Aber immer mehr Experten warnen hierzulande vor überalterten Stromnetzen und der Gefahr größerer Blackouts. Ein Schreckensszenario.</strong></p>
<p>Und plötzlich ist es dunkel. Erstaunt blicken die Menschen aus ihren Fenstern, doch nirgends gibt es Licht. Stellen wir uns einen frühen Abend im Februar vor, sieben Uhr abends, Stromausfall. Berlin: ein großes schwarzes Nichts. München, Hamburg, Köln, überall fehlt der Strom. U-Bahnen bleiben stehen, Aufzüge stecken fest, ohne funktionierende Ampeln versinkt der Feierabendverkehr im Chaos. Der nächste Morgen: Hoffnungsvoll drücken die ersten Frühaufsteher die Lichtschalter – vergeblich.</p>
<p>Langsam leeren sich die Akkus der Handys, die vielen als letzte Lichtquelle dienen. Mobilfunknetze und Internet sind ausgefallen. Was tun? Zur Arbeit fahren? Für viele sinnlos, die Computer gehen nicht, dafür bilden sich lange Schlangen vor den Supermärkten – aber wie soll man die betreten, wenn sich die automatischen Türen nicht öffnen, wie bezahlen, wenn die Kassen außer Betrieb sind, die Geldautomaten noch dazu?</p>
<blockquote><p><strong>GDV POSITION</strong><br />
Stromausfall ist nur eine von zahlreichen möglichen Ursachen eines Produktionsausfalls. Unternehmen sollten die existenzgefährdenden Folgen nicht unterschätzen und die nötige Vorsorge treffen.</p></blockquote>
<p>Allmählich ändert sich die Stimmung, was als Abenteuer begann, mit Vorlesen bei Kerzenlicht statt Fernsehen, wird, in der zweiten Nacht ohne Heizung, Herd, fließendes Wasser, unheimlich. Das gesamte europäische Stromnetz ist zusammengebrochen, so viel erfährt man über die wenigen batteriebetriebenen Radios und aus den Durchsagen der Polizei. Ursache? Weiter unbekannt. Tag drei: In Krankenhäusern fallen die Notstromaggregate aus, das Benzin geht zu Ende, die Vorräte der Deutschen allmählich auch, Tiefkühlfächer sind aufgetaut. Weil die Abwasserversorgung brachliegt, droht Seuchengefahr. Bewaffnete Bundeswehreinheiten patrouillieren gegen Plünderer, überforderte Behördensprecher schieben einander die Schuld zu, Dialysepatienten sterben … Sollen wir aufhören? Das Schreckensszenario beenden? Uns kurz freuen, über den Strom, der uns eben doch nicht so selbstverständlich Licht und Wärme schenkt und den normalen Alltag ermöglicht? Gerne. Sehr gerne.</p>
<p>Die fiktive Katastrophe, die eben geschildert wurde, geht übrigens noch weiter, noch ganze drei Tage. Was würde in einer Großstadt wie Berlin passieren, wenn für sechs Tage der Strom ausfiele? Das fragte sich Birgitta Sticher, Professorin der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht, mit Kollegen erstellte sie eine Studie im Auftrag des Bundesforschungsministeriums. Darin warnt sie vor „kriegsähnlichen Zuständen“ und „Millionen Betroffenen“.</p>
<p><strong>Der größte Stormausfall in der Geschichte Indiens</strong><br />
Nur gut, dass Birgitta Sticher diese Horrorvorstellung so gelassen und freundlich erzählt. Und das liegt nicht nur daran, dass sie „in Brandenburg ein Wochenendhäuschen mit Holz und eigener Wasserversorgung“ hat. Im Schnitt summieren sich die Stromausfälle in Deutschland pro Jahr und Einwohner nur auf etwa 20 Minuten. Kein Vergleich zu Ländern wie Indien, wo sich am 31. Juli 2012 der größte Stromausfall der Geschichte ereignete, in 20 von 28 Bundesstaaten, einem Gebiet mit 600 Millionen Bewohnern.</p>
<p>In New York ließ Hurrikan „Sandy“ kürzlich das Licht ausgehen, in einigen Entwicklungsländern ist funktionierende Stromversorgung die größere Überraschung als der Stromausfall. Doch dort haben sich die Menschen darauf eingestellt, in Deutschland dagegen verlassen wir uns immer mehr auf unbegrenzte Energie im Alltag. Die Telekom plant, Festnetzkunden bis 2016 vollständig auf Internet-Telefonie umzustellen, das mag wirtschaftlicher sein, aber bei Stromausfall sind Notrufe nicht mehr möglich.</p>
<p>Doch wie wahrscheinlich ist der große Strom-GAU, wie ihn Autor Marc Elsberg in seinem Spiegel-Bestseller &#8220;Blackout – Morgen ist es zu spät&#8221; beschrieben hat, prämiert als Wissensbuch des Jahres 2012? Sehr unwahrscheinlich, sagen die Energieversorger. Gar nicht mal so unwahrscheinlich, warnt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, nach einer Analyse des Stromnetzes mit dem TÜV Rheinland und E.ON. Und die Allianz Global Corporate &amp; Specialty (AGCS) schreibt in einer Studie: „Tage- oder wochenlange Blackouts sind nicht auszuschließen“, zudem sei mit häufigeren Stromausfällen zu rechnen, weil es in Europa und den USA zu wenig Investitionsanreize gebe für die Modernisierung der 50 bis 60 Jahre alten Stromnetze.</p>
<p><strong>„Der Anreiz ist hoch, zu sparen, wo es nur geht“</strong><br />
Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft klagt im Kölner Stadt-Anzeiger über die verschlechterte Qualität der deutschen Stromnetze: „Der Anreiz ist hoch, zu sparen, wo es nur geht.“ Noch dazu bereitet der Ausbau der erneuerbaren Energien Probleme, weil Wind- oder Solarkraft größeren Schwankungen unterliegen als Atomkraft.</p>
<p>Einen massiven Stromausfall könnten auch Terroristen, Kriminelle, Wetterextreme oder schlicht menschliches Versagen verursachen. Im November 2005 brachen nach einem heftigen Wintereinbruch im Münsterland rund 50 Strommasten unter der Last der Schneemassen zusammen. Rund 250.000 Menschen in den Landkreisen Borken, Steinfurt und Coesfeld waren vier Tage lang ohne Strom – einige Haushalte mussten bei Minustemperaturen gleich eine ganze Woche ohne Licht und Heizung ausharren.</p>
<blockquote><p>„Wenn die Öffentlichkeit dabei ist, sagen Experten, dass Deutschland gut auf Stromausfälle vorbereitet sei – bei inoffiziellen Veranstaltungen ohne Zuhörer klingt das anders“</p></blockquote>
<p>„Wenn die Öffentlichkeit dabei ist, sagen Experten, dass Deutschland gut auf Stromausfälle vorbereitet sei – bei inoffiziellen Veranstaltungen ohne Zuhörer klingt das anders“, sagt Birgitta Sticher, „wir waren im letzten Winter offenbar zwei, drei Mal kurz vor einem großen Stromausfall.“ Als gefährlichster Monat gilt unter Experten der Februar – wenn an wintertrüben Tagen die Windkraftanlagen stillstehen und der Stromverbrauch am höchsten ist.</p>
<p><strong>120 Minuten ohne Strom</strong><br />
Im Münsterland hatten die Menschen noch Glück, sie konnten zu Tankstellen und Supermärkten in der weiteren Umgebung fahren. Doch was tun bei einem überregionalen Stromausfall? Am 4. November 2006 waren Teile von Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Italien, Spanien und sogar Marokko bis zu 120 Minuten ohne Strom. Der Energieversorger E.ON hatte zuvor zwei Hochspannungsleitungen unterbrochen, als Sicherheitsmaßnahme für die Ausschiffung eines Kreuzfahrtschiffes aus einer Werft, das verkraftete das Netz wider Erwarten nicht.</p>
<p>Liest man sich die Meldungen über die vielen kleinen Stromausfälle in Deutschland durch, die Stadtviertel kurzzeitig lahmlegen, merkt man, dass nicht nur ein unachtsamer Baggerführer, sondern schon eine nagefreudige Ratte als Verursacher ausreicht. Und dann? „Die Bevölkerung ist auf größere Stromausfälle nicht vorbereitet. Für einen solchen Fall hat kaum jemand vorgesorgt“, sagte der Katastrophenbeauftragte Christoph Unger der FAZ. Birgitta Sticher kritisiert: „Derzeit ist kein einheitliches Risiko- und Krisenmanagement bei Unternehmen, Staat und anderen Akteuren erkennbar.“</p>
<p>Diese Gefahr sieht man durchaus auch in der Versicherungsbranche. Die Allianz-Studie warnt: „Viele Unternehmen sind nicht auf Betriebsunterbrechungen durch Stromausfälle vorbereitet und unterschätzen die potenziellen Folgekosten.“ Denn für einen größeren Versicherungsschaden reichen schon wenige Sekunden Stromausfall. So ein Aussetzer hat zur Folge, dass etwa im Werk eines der größten Hersteller von Tiefkühlpizza in Europa, Freiberger Lebensmittel, bis zu einer halben Stunde die Produktion lahmliegt. Die Fertigungsanlagen müssen erst neu eingestellt werden, „das ist ärgerlich und kostet Geld“, sagte eine Firmensprecherin jüngst dem Tagesspiegel.</p>
<p><strong>Industrieanlagen anfällig für Stromausfälle</strong><br />
„Industrieanlagen sind hoch anfällig auch für kürzere Stromausfälle“, warnt Christof Bauer, Energiemanager des Chemiekonzerns Evonik. „Sie schalten sich in der Regel aus Sicherheitsgründen automatisch ab, wenn der Strom länger als etwa 0,2 Sekunden ausfällt“, so Bauer im Kölner Stadt-Anzeiger. Die Schadensummen steigen schnell in schmerzhafte Höhen: Das US-Energieministerium bezifferte die Schäden durch einen mehrtägigen Blackout im August 2003 in Teilen der USA und Kanadas auf sechs Milliarden US-Dollar.</p>
<p>Allein in Kanada entfielen 18,9 Millionen Arbeitsstunden, Autohersteller DaimlerChrysler musste rund 10.000 Fahrzeuge verschrotten, weil es keinen Strom für das Trocknen der Pkws in den Lackierstraßen gab. Bei Ford ruinierte abkühlendes Metall einen der Hochöfen. Und im Münsterland verursachte der tagelange Stromausfall einen Schaden von mehr als 100 Millionen Euro in der Region. Mehrere tausend Firmen waren betroffen, besonders Landwirte, wo in großen Mastställen die Lüftung ausfiel und viele Tiere erstickten. Wer kommt für solche immensen Schäden auf? RWE wies im Fall der umgeknickten Strommasten im Münsterland alle Schuld von sich – „höhere Gewalt“.</p>
<p>Schadensfragen bei Fahrlässigkeit oder Vorsatz regelt in Deutschland die Netzanschlussverordnung. Die sieht etwa vor, dass der Netzbetreiber für Sachschäden von Privatpersonen schon bei einfacher Fahrlässigkeit haftet, ab 30 Euro bis maximal 5.000 Euro pro Anschlussnutzer, bis zu einer Obergrenze von 40 Millionen Euro – für gesundheitliche Schäden allerdings uneingeschränkt.</p>
<p><strong>Wer ist Schuld an einem Stromausfall?</strong><br />
Anders sieht es bei großen Vermögensschäden aus: „Nur wenn der Erzeuger wirklich grob fahrlässig oder gar vorsätzlich handelt, also etwa Leitungen nicht wartet, kann er in Regress genommen werden“, sagt Andreas Hahn, Leiter Versicherungstechnik Sach- und Technische Versicherung beim GDV. Doch selbst wenn der Schuldige eindeutig feststeht, kann die Frage der Haftung bei Folgeschäden eines Blackouts kompliziert sein: Wenn es einen Auffahrunfall an einer ausgefallenen Ampel gibt, ist das unmittelbar die Folge des Stromausfalls – oder waren die Fahrer unaufmerksam?</p>
<p>Bleibt dennoch die Frage: Sollen sich Unternehmen absichern gegen den ja doch unwahrscheinlichen Fall eines so langen Stromausfalls? „Das ist die Gretchenfrage“, findet Andreas Hahn vom GDV, „es fällt schwer, da eine Empfehlung abzugeben. Jede Firma muss für sich abwägen, bis zu welchem Grad der Wahrscheinlichkeit sie sich gegen Betriebsschäden absichert.“</p>
<p>Freiberger Lebensmittel etwa hat weder eine Spezialversicherung gegen Stromausfall noch ein Notstromaggregat, was angesichts der enormen Kühlleistung der Fabrik die Größe eines Einfamilienhauses haben müsste. Ohnehin versichern sich Unternehmen im seltensten Fall gegen Stromausfall, sondern ganz allgemein gegen Produktionsausfälle: Für Unternehmen ist letztlich egal, ob ein Stromausfall durch einen umgeknickten Masten in 1.000 Kilometer Entfernung oder einen Kurzschluss im eigenen Haus verursacht wurde.</p>
<p><strong>Viele Schäden klassisch abgesichert</strong><br />
Wichtig ist, dass die Unternehmen etwa mit Notstromaggregaten vorbereitet sind, denn „die Schadenerstattung Wochen später hilft ohnehin nur bedingt, wenn die Produktion ausfällt und die Kunden davonlaufen“, sagt GDV-Experte Hahn. Und betrachtet man das erwähnte Beinahe-Weltuntergangsszenario von Professorin Birgitta Sticher mit „kriegsähnlichen Zuständen“ wirkt die Frage: „Wer zahlt das eigentlich?“ fast zynisch. „Bei Verletzten und Toten, wären dann auch Krankenversicherungen, Unfallversicherungen und Lebensversicherungen betroffen, viele Schäden wären also klassisch abgesichert“, sagt Andreas Hahn. Katastrophen solchen Ausmaßes übersteigen aber auch das Vorstellungsvermögen der Versicherungsbranche, heißt es dazu bei der Münchner Rück, ein entsprechendes Risikoszenario gibt es daher nicht.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass die Warnungen von Krisenanalysten wie Birgitta Sticher erhört werden, die Politik und Behörden eine dringend Nachbesserung der Notfallpläne empfiehlt. Die Professorin muss nämlich auch die letzte Illusion zum Thema Stromausfall zerstören: Der angebliche Babyboom infolge allzu langer Dunkelheit und fehlender Ablenkung ist zwar eine so beliebte wie niedliche Anekdote, aber statistisch leider widerlegt.</p>
<p><em>Marc Baumann ist freier Journalist in München.</em></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin:</strong><br />
Katrin Rüter de Escobar<br />
Tel. 030/20 20-51 19<br />
<a href="mailto:k.rueter@gdv.de">k.rueter@gdv.de</a></p>
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		<title>„Wir sind schon ein arg pessimistisches Völkchen&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 11:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dersch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wirtschaftswissenschaftler Axel Börsch-Supan hält Warnungen vor einem Kollaps des Rentensystems und einer explodierenden Altersarmut für übertrieben. Dafür fordert er flexiblere Lösungen statt eines starren Renteneintrittsalters: Menschen über 65 sollten weiterarbeiten dürfen, wenn sie wollen. Zur Person Professor Axel Börsch-Supan, Ph.D. wurde am 28. Dezember 1954 in Darmstadt geboren. Er studierte Mathematik und Volkswirtschaftslehre in München und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Wirtschaftswissenschaftler Axel Börsch-Supan hält Warnungen vor einem Kollaps des Rentensystems und einer explodierenden Altersarmut für übertrieben. Dafür fordert er flexiblere Lösungen statt eines starren Renteneintrittsalters: Menschen über 65 sollten weiterarbeiten dürfen, wenn sie wollen.</strong></p>
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<ul class="tabset"><!--// HINWEIS: a href=#content-tabs-1" Nr muss mit Nr in id der DIVs zu den jeweiligen Tabs übereinstimmen //--></p>
<li class="active"><a href="#content-tabs-1">Zur Person</a></li>
</ul>
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<table class="personen">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0;" width="20%"><a class="photo" href="#"><img alt="Professor Axel Börsch-Supan" src="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/05/Portrait-Boersch-Supan.jpg" width="124" height="170" /></a></td>
<td style="border: 0;" width="80%"><strong>Professor Axel Börsch-Supan, Ph.D.</strong><br />
wurde am 28. Dezember 1954 in Darmstadt geboren. Er studierte Mathematik und Volkswirtschaftslehre in München und Bonn, promovierte 1984 in VWL am Massachusetts Institute of Technology (MIT) bei Doktorvater Daniel McFadden, der Nobelpreisträger ist und als einer der Wegbereiter der Mikroökonomie gilt.</p>
<p>Danach war Börsch-Supan Professor für Wirtschaftstheorie in Dortmund (1987–89) und für VWL in Mannheim (1989–2011). 2001 gründete er das Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel, das sich seit 2011 in München befindet, Teil des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik ist und nun Munich Center for the Economics of Aging (MEA) heißt. Börsch-Supan leitet das Institut als Direktor.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p><strong>Herr Börsch-Supan, Sie sind 58 Jahre alt. Werden Sie noch mit 75 Jahren hier am Schreibtisch sitzen und arbeiten?<br />
Börsch-Supan: </strong>Keine Ahnung. Wissen Sie, was Sie in 20 Jahren machen?</p>
<p><strong>… schwer zu sagen.<br />
</strong>Eben. Sich vorzunehmen, dass man in 20 Jahren noch genau das tut, was man jetzt macht, ist nicht klug. Man möchte sich doch weiterentwickeln. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn ich mit 75 Jahren noch neue Ideen hätte und nicht dasselbe machen würde wie heute.</p>
<p><strong>Aber Sie können sich vorstellen, mit 75 noch zu arbeiten?<br />
</strong>Ja, absolut, wenn ich körperlich und geistig dazu noch in der Lage bin. Aber darüber befinde nicht ich, sondern der liebe Gott, wie man hier in Bayern sagt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Dass jemand gezwungen wird, seinen Job zu verlassen, obwohl er noch weiterarbeiten möchte, ist ein ganz grober Fehler der Gesellschaft.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Sie treten ja auch dafür ein, dass die Leute länger arbeiten sollen – sogar weit über das 65. Lebensjahr hinaus, wenn sie wollen.<br />
</strong>Lassen Sie mich das noch schärfer formulieren: Dass jemand gezwungen wird, seinen Job zu verlassen, obwohl er noch weiterarbeiten möchte, ist ein ganz grober Fehler der Gesellschaft. Das muss geändert werden! Wenn natürlich ein 65-Jähriger in Ruhestand gehen möchte, weil er nicht weiterarbeiten kann oder will, ist das auch in Ordnung. Aber er sollte doch selbst entscheiden können. Diese Flexibilität haben wir leider in Deutschland nicht.</p>
<p><strong>Wie könnte man diese Wahlmöglichkeit praktisch umsetzen?<br />
</strong>In einigen Berufen hat man bereits eine Wahl. Viele Menschen gehen heute nicht mit 65, sondern schon mit 62 oder 63 Jahren in Rente. Allerdings gibt es eine Menge von Berufen, in denen es einem regelrecht verboten wird, über das 65. Lebensjahr oder andere Altersgrenzen hinaus zu arbeiten.</p>
<p><strong>Wo zum Beispiel?<br />
</strong>Bei Staatsbediensteten und Beamten gibt es eine Pflichtverrentung. Aber auch in der Wirtschaft muss man als alter Arbeitnehmer ab einem bestimmten Alter oft einfach in Rente gehen. Beispielsweise gibt es Konzerne, bei denen ein Vorstandsmitglied nicht älter als 60 oder 65 Jahre alt sein darf. Das halte ich für unsinnig. Man sollte flexible Möglichkeiten für ältere Menschen anbieten. Denn sie sind auch individuell sehr unterschiedlich: Ein Berthold Beitz leistet mit seinen 99 Jahren noch viel für ThyssenKrupp, während viele seiner Zeitgenossen seit 20 Jahren tot sind. Das Altern ist eine sehr individuelle Sache. Deswegen brauchen wir auch für ältere Menschen individuelle Regelungen und keine einheitliche Handhabe.</p>
<p><strong>Wie könnte man das konkret umsetzen? Sollten Menschen mit 65 oder 67 Jahren selbst entscheiden dürfen, ob sie bis 75 arbeiten wollen?<br />
</strong>Erstens halte ich Regelungen, die sagen, dass man mit 65 in Rente gehen muss, für falsch. Das geht niemanden etwas an und ist nicht nur ökonomisch, sondern auch juristisch falsch. Ich würde das als Altersdiskriminierung bezeichnen. Zweitens: Die Entscheidung, wie lang man arbeitet, muss wie bei anderen Personalentscheidungen auch eine Verhandlung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sein. Drittens muss das Rentensystem so gestaltet sein, dass jemand, der früher in Rente geht, eine entsprechend niedrigere Rente bekommt, und der, der länger arbeitet, entsprechend mehr Geld im Ruhestand erhält. Diese drei Schritte müsste man umsetzen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Natürlich gibt es auch welche, die genug von der Arbeit haben und schon die Tage bis zum Ruhestand mit dem berühmten Maßband zählen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Aber wollen denn überhaupt so viele ältere Menschen länger arbeiten oder freuen sie sich nicht eher darauf, eine Reise zu machen oder sich um die Enkelkinder zu kümmern?<br />
</strong>Eine ganze Reihe von Leuten würde gerne etwa in Teilzeit weiterarbeiten. Natürlich gibt es auch welche, die genug von der Arbeit haben und schon die Tage bis zum Ruhestand mit dem berühmten Maßband zählen. Dagegen ist nichts zu sagen. Allerdings ändert sich das Bild schlagartig nach der Verrentung. Wir beobachten, dass über ein Drittel der Menschen, die gerade in Ruhestand gegangen sind, sagen: Hätte ich gewusst, wie ich mich langweile, dann hätte ich noch ein oder zwei Jahre länger gearbeitet. Deshalb ist es ganz wichtig, den älteren Leuten flexiblere Teilzeitregeln anbieten zu können. Dann würden auch die, die schon früh Rente bekommen, hinzuverdienen. Aber leider sind wir in Deutschland sehr unflexibel.</p>
<p><strong>Auch die steigende Lebenserwartung spräche ja dafür, dass Ältere länger arbeiten.<br />
</strong>Das ist vollkommen richtig. Die heutigen 70-Jährigen sind gesünder und fitter als die Menschen, die früher so alt waren. Das können wir messen. In unserer SHARE-Studie fragen wir die Probanden beispielsweise, wie gut sie Treppen hochlaufen können. Wir stellen fest, dass sie das besser schaffen als Leute gleichen Alters vor zehn Jahren. Das liegt daran, dass sich die alten Menschen heute besser ernähren, die gesundheitliche Versorgung besser ist und sich die Alterskrankheiten besser in den Griff kriegen lassen. Die 60-Jährigen von damals sind die 70-Jährigen von heute.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir können nachweisen, dass die Hirnfunktionen nachlassen, wenn man nichts tut. Das Gehirn wird nicht mehr trainiert, die Gedächtnisleistungen und Reaktionsgeschwindigkeiten nehmen ab.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Macht nicht auch die Tatsache, dass man durch eine Arbeit geistig und körperlich gefordert wird, die älteren Menschen rüstiger?<br />
</strong>Das stimmt. Wir können nachweisen, dass die Hirnfunktionen nachlassen, wenn man nichts tut. Das Gehirn wird nicht mehr trainiert, die Gedächtnisleistungen und Reaktionsgeschwindigkeiten nehmen ab. Man altert schneller. Aber nicht nur die kognitiven Leistungen lassen nach, auch der Gesundheitszustand verschlechtert sich. In Österreich konnte man das beispielsweise beobachten, als Leute systematisch in Rente geschickt wurden, weil ganze Industrien stillgelegt wurden. Sie sind früher gestorben. Nur zum Teil lässt sich das auch auf den Stress durch die Entlassung und den Verlust des Arbeitsplatzes zurückführen. In Europa und den USA gibt es viele Studien, aus denen man ablesen kann, dass es für Menschen nicht gut für ihre Gesundheit war, längere Zeit nichts getan, sondern nur auf der Couch gesessen und Fernsehen geschaut zu haben.</p>
<p><strong>Aber wenn nun stattdessen mehr alte Leute arbeiten, nehmen sie dann nicht den Jüngeren die Jobs weg?<br />
</strong>Das ist großer Unsinn. Aber leider hört man ihn immer wieder. Wenn das so wäre, dann müssten auch die Frauen den Männern die Arbeit wegnehmen – oder Leute, die an geraden Tagen Geburtstag haben, denen, die an ungeraden Tagen geboren sind. Das ist ein absurder Gedanke.</p>
<p><strong>Warum?<br />
</strong>Weil genau das Gegenteil der Fall ist: Insbesondere bei der Frühverrentung verschwinden die Menschen ja nicht irgendwo im Nirwana, sondern müssen finanziert werden. So eine Frührente ist teuer, weil man dabei ja mehr oder weniger zwei Drittel seines Gehalts bekommt. Das müssen die jüngeren Arbeitnehmer bezahlen, indem sie höhere Steuern und Beiträge für die Rentenversicherung aufbringen. Das macht sie für die Unternehmen teurer, weshalb weniger junge Leute eingestellt werden. Tatsächlich zeigt sich, dass in den Ländern, in denen man eine sehr hohe Frühverrentung zulässt, leider auch eine sehr hohe Jugendarbeitslosigkeit herrscht.</p>
<blockquote><p>&#8220;Eine Volkswirtschaft ist doch kein Kiosk.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Aber ein frühes Renteneintrittsalter ist doch durchaus populär. So gingen in Frankreich die Menschen auf die Barrikaden, als die Regierung vor zwei Jahren das Renteneintrittsalter von 60 auf 62 Jahre hochsetzte.<br />
</strong>Aber dadurch hat man keine Arbeitsplätze geschaffen, sondern die Jugendarbeitslosigkeit ist in Frankreich gestiegen. Dieser Irrglaube, dass der Ältere dem Jüngeren den Job wegnimmt, gilt vielleicht für einen kleinen Kiosk, in dem zwei, maximal drei Menschen arbeiten können. Aber eine Volkswirtschaft ist doch kein Kiosk. Sie kann mal mehr, mal weniger Arbeitsplätze haben, je nachdem wie die Konjunktur verläuft. Dann nimmt sowohl bei jungen als auch bei alten Menschen die Arbeitslosigkeit zu oder ab.</p>
<p><strong>Aber gäbe es nicht in Deutschland einen Aufschrei, wenn ältere Leute plötzlich länger arbeiten sollen? Die Einführung der Rente mit 67 vor einigen Jahren war ja auch umstritten.<br />
</strong>Ja, aber das hat sich heute geändert. Gerade eben hat die Bundesagentur für Arbeit Zahlen veröffentlicht, nach denen sich in den letzten fünf Jahren der Anteil derjenigen, die zwischen 60 und 64 sind und arbeiten, um mehr als 80 Prozent erhöht hat. Solche Zahlen kommen doch nicht nur durch den Zwang, arbeiten zu müssen, zustande. In unseren eigenen Umfragen sehen wir, dass die Leute mehr mit ihrem Leben anfangen möchten, als nur auf der Couch zu sitzen. Das hängt damit zusammen, dass sich die Menschen nicht mehr so alt fühlen wie früher.</p>
<p><strong>Obwohl die alten Menschen rüstiger sind, ist die Frühverrentung in Deutschland immer noch beliebt. Wie kann man dann verhindern, dass die Leute nicht mehr so früh in Ruhestand gehen?<br />
</strong>Das wichtigste Instrument sind Zu- und Abschläge. Gesunde Menschen müssten eigentlich dieselbe Summe von Rentenleistungen erhalten, egal wann sie in den Ruhestand gehen wollen. Wenn jemand spät Rentner wird, bezieht er seine Rente in weniger Jahren, dafür müsste sie aber pro Jahr deutlich höher sein. Wenn jemand früh in Rente geht, ist es umgekehrt. Das wäre ein faires System. Aber das haben wir im Augenblick nicht: Wer heute früher in Rente geht, bekommt Abschläge von 3,6 Prozent pro Jahr. Diese Abschläge müssten sich auf etwa 6 Prozent fast verdoppeln.</p>
<blockquote><p>&#8220;Durch die Rentenreformen in den 1990er- und 2000er-Jahren haben wir der Demografie im Prinzip die Zähne gezogen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Bald kommen die sogenannten Babyboomer ins Rentenalter. Besteht dann nicht die Gefahr, dass das gravierende Auswirkungen auf die Rentensysteme hat?<br />
</strong>Ich sehe das nicht so pessimistisch. Die Gefahr war zu Zeiten der alten Rentengesetzgebung in den 1980er-Jahren real. Aber durch die Rentenreformen in den 1990er- und 2000er-Jahren haben wir der Demografie im Prinzip die Zähne gezogen. Da können wir relativ gelassen sein.</p>
<p><strong>Das heißt, wir müssen uns keine Sorgen machen?<br />
</strong>Die gesetzliche Rente ist stabil, aber nicht mehr so großzügig wie früher. Das Wort „sicher“ nehme ich nicht in den Mund …</p>
<p><strong>… das war ein anderer, der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm …<br />
</strong>… weil das missverständlich ist. Deswegen ist es so wichtig, an diesen Rentenreformen jetzt nicht nachträglich zu rütteln. Wenn man sie nämlich wieder aushebelt, dann kommt man wieder zurück zum Status der 1980er-Jahre. Dann ist das Rentensystem wieder instabil und unsicher.</p>
<p><strong>Welche Rolle wird die private und betriebliche Altersvorsorge in Zukunft im Rentensystem spielen?<br />
</strong>Die private und betriebliche Altersvorsorge ist wichtig, um die Lücken, die durch die Rentenreformen zwischen 2001 und 2007 gerissen wurden, auszugleichen. Aber es ist eine Illusion zu glauben, dass die gesetzliche Hauptsäule durch die private oder betriebliche ersetzt wird. Das kann man vielleicht in 30 Jahren erreichen, aber nicht in den nächsten zehn Jahren, in denen die Babyboomer in Rente gehen. Dazu ist die Zeit zu knapp.</p>
<blockquote><p>&#8220;Für jeden einzelnen Betroffenen ist die Altersarmut jedoch ein großes Problem, weil er mit 65 Jahren in der Falle sitzt und nichts mehr dagegen tun kann.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Also ist die Gefahr der Altersarmut, die gerne als Horrorszenario beschworen wird, relativ gering?<br />
</strong>Aus statistischer Sicht ist die Altersarmut ein kleines Problem, weil sie weniger als drei Prozent der Menschen über 65 betrifft. In der Gesamtbevölkerung ist die Armut vergleichsweise höher – vor allem bei Jugendlichen und Migranten. Für jeden einzelnen Betroffenen ist die Altersarmut jedoch ein großes Problem, weil er mit 65 Jahren in der Falle sitzt und nichts mehr dagegen tun kann.</p>
<p><strong>Was könnte man denn gegen die Altersarmut unternehmen?<br />
</strong>Wer im Alter arm ist, war es schon vorher. Es ist fast ausgeschlossen, im Erwerbsleben reich zu sein und im Alter in Armut zu geraten. Man sollte also nicht erst bei der Armut im Alter ansetzen, sondern schon viel früher. Deswegen ist es sehr wichtig, dass man die Menschen gut ausbildet. Wir aber haben in Deutschland ein großes Ausbildungsproblem. Hier gibt es immer mehr Menschen, die nicht mal einen Hauptschulabschluss haben. Das müssen wir ändern. Gleichzeitig brauchen wir aber auch einen Arbeitsmarkt, der auch denen, die nicht so begabt oder qualifiziert sind, Jobchancen bietet. Deswegen muss man sehr vorsichtig sein, wenn man die Reformen der Agenda 2010 am Arbeitsmarkt wieder zurückfährt. Denn wenn beispielsweise der Niedriglohnsektor abgeschafft würde, weil man meint, dann kämen vor allem junge Menschen gleich in den Hochlohnbereich, dann irrt man, weil die Gefahr wächst, dass sie gar keine Arbeit mehr haben und mit Sicherheit altersarm werden. Frankreich ist ein trauriges Beispiel dafür.</p>
<p><strong>Vor dieser Altersarmut scheinen viele Menschen in Deutschland Angst zu haben. In einer Studie haben Sie herausgefunden, dass Menschen aus der Mittelschicht, die eigentlich keine Sorgen haben dürften, mit einer Wahrscheinlichkeit von über 70 Prozent davon ausgehen, dass sie altersarm werden.<br />
</strong>Fragen Sie mal die Dänen oder Spanier! Da würden Sie genau das gegenteilige Ergebnis bekommen. Das gleiche Experiment könnte man mit der Frage machen: Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie im Alter krank sind? Die Deutschen würden sorgenvoll jammern, während die Spanier und die Dänen optimistisch wären. Wir sind schon ein arg pessimistisches Völkchen. Leider haben wir hierzulande die Tendenz, alles nur grau und schwarz zu sehen. Das ist vollkommen irrational und traurig. Tatsächlich geht es den meisten von uns im internationalen Vergleich sehr gut und darüber sollten wir uns freuen.</p>
<p><em> Das Interview führte Mauritius Much. Er ist freier Journalist in München.</em></p>
<p><strong>Ansprechpartnerin für Presseanfragen:</strong><br />
Katrin Rüter de Escobar<br />
Tel.: 030/ 2020 &#8211; 5119<br />
Mail: <a href="mailto:k.rueter@gdv.de">k.rueter@gdv.de</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Wir brauchen eine Demografie-Strategie&#8221;</title>
		<link>http://www.gdv.de/2013/05/wir-brauchen-eine-demografie-strategie-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 06:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dersch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berechnungen zufolge wird Deutschland bis 2060 ein Fünftel der Bevölkerung verlieren &#8211; etwa 17 Millionen Einwohner. Jeder Dritte wird dann 65 Jahre oder älter sein. Wie kann das Land darauf reagieren? Auf der Suche nach Lösungen für eine alternde Gesellschaft findet heute der zweite Demografiegipfel der Bundesregierung statt. Im Fokus stehen flexibilisierte Arbeitszeiten, altersgerechte Arbeitsmodelle, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berechnungen zufolge wird Deutschland bis 2060 ein Fünftel der Bevölkerung verlieren &#8211; etwa 17 Millionen Einwohner. Jeder Dritte wird dann 65 Jahre oder älter sein. Wie kann das Land darauf reagieren?</strong></p>
<p>Auf der Suche nach Lösungen für eine alternde Gesellschaft findet heute der zweite Demografiegipfel der Bundesregierung statt. Im Fokus stehen flexibilisierte Arbeitszeiten, altersgerechte Arbeitsmodelle, mehr Frauen im Erwerbsleben und Weiterbildungsangebote. Da das Thema Demografie aber alle Lebensbereiche betreffen wird, zählt es zu den Kernthemen der gesamten Versicherungswirtschaft, nicht nur als Herausforderung für die Altersvorsorge.</p>
<div class="holder">
<div class="frame">
<div class="content-tabs frame-c">
<ul class="tabset"><!--// HINWEIS: a href=#content-tabs-1" Nr muss mit Nr in id der DIVs zu den jeweiligen Tabs übereinstimmen //--></p>
<li class="active"><a href="#content-tabs-1">Statement</a></li>
</ul>
<div id="content-tabs-1" class="tab-content">
<table class="personen">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0;" width="20%"><a class="photo" href="#"><img src="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2012/11/Foto_GDV_Praesidium_Erdland_Alexander_Thumb.jpg" alt="Dr. Alexander Erdland" width="132" height="200" /></a></p>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2012/11/Foto_GDV_Praesidium_Erdland_Alexander_300dpi.jpg" target="_blank"><span>Download (300 dpi)</span></a></div>
</td>
<td style="border: 0;" width="80%"><strong>Dr. Alexander Erdland, Präsident des GDV:</strong></p>
<p><strong>„Wir sollten alles daran setzen, das Wissen und die Erfahrung unserer Fachkräfte so lange und breit wie möglich zu nutzen. Starre Altersgrenzen – auch in der privaten Altersvorsorge &#8211; sind überholt. Gefragt sind flexiblere Lösungen beim Übergang in den Ruhestand, die es dem einzelnen ermöglichen, seine Lebensarbeitszeiten auch verlängern zu können. Dies ist zugleich eine wesentliche Voraussetzung, um die gesetzliche und private Rente demografiefester zu machen.&#8221;</strong>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p><br class="clear" /></p>
<div style="background-image: url('/wp-content/uploads/2012/12/trenner-black.png'); background-repeat:no-repeat;" width="80%">
<h4><br class="clear" /></h4>
<h3><strong><span style="color: #ffffff;">&nbsp;&nbsp;Demografischer Wandel &#8211; eine Herausforderung für die Sozialkassen</span></strong></h3>
<h4><br class="clear" /></h4>
</div>
<p><br class="clear" /><br />
Zukünftig werden immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner aufkommen müssen. Standen im Jahr 2010 einem Rentner noch rund drei potenzielle Beitragszahler gegenüber, wird sich dieses Verhältnis bis zum Jahr 2030 auf 1:2 reduzieren.</p>
<p>Die Anzahl derjenigen, die arbeiten und in die Sozialkasse einzahlen, sinkt – die Anzahl derjenigen, die Anspruch auf Sozialleistungen haben, nimmt stetig zu. Dazu kommt, dass die Deutschen immer länger leben. Die Kurve der Lebenserwartung zeigt seit Beginn der Aufzeichnungen mit Gründung des Deutschen Reiches 1871 nach oben.<br />
<br class="clear" /></p>
<div style="background-image: url('/wp-content/uploads/2012/12/trenner-black.png'); background-repeat:no-repeat;" width="80%">
<h4><br class="clear" /></h4>
<h3><strong><span style="color: #ffffff;">&nbsp;&nbsp;Lebenserwartung: späterer Alterungsprozess, geringeres Sterberisiko</span></strong></h3>
<h4><br class="clear" /></h4>
</div>
<p><br class="clear" /><br />
Die Lebenserwartung steigt im Schnitt jährlich um drei Monate. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen, wie auch das <a href="http://www.forum.mpg.de/veranstaltungen/veranstaltung1/hintergrund/link3.pdf" target="_blank">Max-Planck-Institut für demografische Forschung</a> in Rostock bekräftigt. Die Lebenserwartung der Menschen steigt unter anderem, weil der Alterungsprozess immer später einsetzt und das <a href="http://www.mpg.de/6364339/Demografie_Lebenserwartung?seite=1" target="_blank">Sterberisiko</a> sinkt. </p>
<p>Im Jahr 2030 werden in Deutschland voraussichtlich über 8 Prozent der Bevölkerung über 80 Jahre alt sein. Vor allem in Ostdeutschland, wie die Deutschlandkarte zeigt, wird in vielen Landkreisen jeder zehnte Einwohner über 80 Jahre alt sein.  </p>
<p><a href="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/05/Grafik-Anteil_ueber80_Kreise_2030.png"><img class="alignleft size-full wp-image-31762" title="Bevölkerung im Alter von 80 und mehr nach Kreisen im Jahr 2030" src="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/05/Grafik-Anteil_ueber80_Kreise_2030.png" alt="Bevölkerung im Alter von 80 und mehr nach Kreisen im Jahr 2030" width="550" height="687" /></a><br />
&nbsp;<br />
Quelle: <a href="http://www.demografie-portal.de/SharedDocs/Informieren/DE/Statistiken/Bund/Anteil_ueber80_Kreise_2030.html" target="_blank">Demografie-Portal des Bundes und der Länder</a><br />
<br class="clear" /></p>
<div style="background-image: url('/wp-content/uploads/2012/12/trenner-black.png'); background-repeat:no-repeat;" width="80%">
<h4><br class="clear" /></h4>
<h3><strong><span style="color: #ffffff;">&nbsp;&nbsp;Langlebigkeit &#8211; wie Versicherer kalkulieren</span></strong></h3>
<h4><br class="clear" /></h4>
</div>
<p><br class="clear" /><br />
Eine stetig steigende Lebenserwartung &#8211; genau das ist die Herausforderung, vor der Versicherer stehen. Sie müssen garantieren, dass alle Menschen, auch jene, die älter als 100 Jahre werden, lebenslang ihre Rente bekommen – und dementsprechend kalkulieren.Versicherer sind im Interesse ihrer Kunden<a href="http://dejure.org/gesetze/VAG/11.html" target="_blank"> gesetzlich verpflichtet (VAG)</a>, vorsichtig <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/deckrv/gesamt.pdf" target="_blank">zu kalkulieren</a>. Denn für sie ist es bei der Kalkulation von Rentenversicherungen über 30 bis 60 Jahre von entscheidender Bedeutung, Trends nicht zu unterschätzen.</p>
<p>Steigt die Lebenserwartung stärker als vom Versicherer kalkuliert, ist die Erfüllbarkeit der Versicherungsverträge gefährdet. Für die Kalkulation der Verpflichtungen aus Rentenversicherungen ist den Versicherern die aktuelle <a href="https://aktuar.de/custom/download/dav/veroeffentlichungen/2004-UAG-Rentnersterblichkeit-DAV-2004R.pdf" target="_blank">Rententafel der Deutschen Aktuarvereinigung DAV 2004 R</a> vorgeschrieben. </p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="10" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; background-color: #F7F7F7;" width="49%">
<strong>Mehr zum Thema</strong>
</td>
<td style="border: 0; width="2%"></td>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; background-color: #F7F7F7;" width="49%">
<strong>Ansprechpartner</strong>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 5px; border: 0;" width="50%">
<a href="http://www.gdv.de/2013/02/rente-mit-67-ist-erst-der-anfang-flexible-altersgrenzen-sind-die-zukunft/">>> Interview: Rente mit 67 ist erst der Anfang &#8211; flexible Altersgrenzen sind die Zukunft</a><br />
<a href="http://www.gdv.de/2013/04/der-staat-stoesst-an-die-grenzen-seiner-machbarkeiten/">>> Interview Matthias Horx: Das Staat stößt an die Grenzen seiner Machbarkeiten&#8221;</a><br />
<a href="http://www.gdv.de/2013/03/so-lange-beziehen-die-deutschen-rente/">>> Infografik: 18,1 Jahre beziehen die Deutschen Rente &#8211; Tendenz steigend</a>
</td>
<td style="border: 0; width="2%"></td>
<td style="padding-left: 5px; border: 0;" width="50%">
Una Großmann<br />
Tel.: 030/ 2020 &#8211; 5185<br />
Mail: <a href="mailto:u.grossmann@gdv.de">u.grossmann@gdv.de</a>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>„Manche erleben ab 60 ihre eigentliche Pubertät“</title>
		<link>http://www.gdv.de/2013/05/manche-erleben-ab-60-ihre-eigentliche-pubertaet/</link>
		<comments>http://www.gdv.de/2013/05/manche-erleben-ab-60-ihre-eigentliche-pubertaet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 07:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Demografischer Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Alterung der Gesellschaft ist in Wirklichkeit ein Verjüngung, findet der Zukunftsforscher Matthias Horx. Im zweiten Teil des Interviews auf GDV.DE beschreibt Horx den Downaging-Effekt und erklärt, warum viele Horrorszenarien über die alternde Gesellschaft falsch sind. Zur Person Matthias Horx Prognostiker, Publizist, Visionär Matthias Horx gilt als einflussreichster Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Nach [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Alterung der Gesellschaft ist in Wirklichkeit ein Verjüngung, findet der Zukunftsforscher Matthias Horx. Im zweiten Teil des Interviews auf GDV.DE beschreibt Horx den Downaging-Effekt und erklärt, warum viele Horrorszenarien über die alternde Gesellschaft falsch sind.</strong></p>
<div class="holder">
<div class="frame">
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<ul class="tabset"><!--// HINWEIS: a href=#content-tabs-1" Nr muss mit Nr in id der DIVs zu den jeweiligen Tabs übereinstimmen //--></p>
<li class="active"><a href="#content-tabs-1">Zur Person</a></li>
</ul>
<div id="content-tabs-1" class="tab-content">
<table class="personen">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0;" width="20%"><a class="photo" href="#"><img src="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/04/Matthias-Horx-07-0707-Portrait-Web.jpg" alt="" width="131" height="190" /></a></td>
<td style="border: 0;" width="80%"><strong>Matthias Horx</strong><br />
<strong>Prognostiker, Publizist, Visionär</strong></p>
<p>Matthias Horx gilt als einflussreichster Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Nach einer Laufbahn als Journalist (bei der Hamburger ZEIT, MERIAN und TEMPO) gründete er zur Jahrtausendwende das „Zukunftsinstitut”, das heute zahlreiche Unternehmen und Institutionen berät.</p>
<p>Seit 2007 lehrt er Prognostik und Früherkennung als Dozent an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Als leidenschaftlicher Europäer pendelt er zwischen London, Frankfurt und Wien.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Der demografische Wandel ist längst gesellschaftliche Realität: Sind wir auf dem Weg zur Kukident- und Rollator-Republik?</strong><br />
Die Alterung, von der heute in so ängstlichem Ton die Rede ist, als handele es sich um eine Art Abschaffung der Gesellschaft, ist in Wirklichkeit das genaue Gegenteil: eine Verjüngung. Der Downaging-Effekt führt zu einer Verjüngung des Sozialverhaltens.</p>
<p><strong>Wie müssen wir das verstehen: Wir werden also älter und gleichzeitig jünger?</strong><br />
Während sich unsere Lebensspanne ausdehnt, bleiben wir immer im statistischen Schnitt länger fit, die Menschen werden in gewisser Weise sogar jünger: 50-Jährige sind heute so fit wie früher 40-Jährige, 70-Jährige können 55 oder fast schon 80 sein. </p>
<blockquote><p>&#8220;In den 50er Jahren sehen 30-Jährige bisweilen wie 50 aus. Und 50-Jährige wie 70.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Sie nennen diesen Effekt „Altersverwirrung“.</strong><br />
Diese „Altersverwirrung“ lässt sich in jedem Familien-Fotoalbum studieren. Noch vor dreißig Jahren wirken alle auf Fotopapier Gebannten etwa 10 Jahre älter als heute. In den 50er Jahren sehen 30-Jährige bisweilen wie 50 aus. Und 50-Jährige wie 70. Keiner ist mehr so alt, wie es in seinem Geburtsschein steht. Manche erleben ab 60 ihre eigentliche Pubertät. Der Prozess des Alterns ist also sehr individuell: Manche fangen mit 30 an, schnell zu vergreisen, wachsen aber mit 50 nach einer saftigen Lebenskatastrophe wieder auf. Kein Biographieverlauf gleicht mehr dem anderen.</p>
<p><strong>Warum ist die alternde Gesellschaft aus Ihrer Sicht keine Horrorvorstellung?</strong><br />
Ältere sind glücklicher als jüngere. Die allermeisten Menschen altern erfolgreich, in dem Sinne, dass sie mit steigenden Jahren auch einen Zugewinn an Lebensqualität empfinden. Das größte Stresspotential haben die 30 &#8211; 40-Jährigen, mit zunehmendem Alter steigt die Chance auf größere Gelassenheit.</p>
<blockquote><p>&#8220;Alter ist, wie es Sophia Loren ausdrückt, nichts für Feiglinge.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Das Alter als Idealzustand? Das sehen wohl viele Menschen anders.</strong><br />
Es stimmt schon. Alter ist, wie es Sophia Loren ausdrückt, nichts für Feiglinge. Wenn wir über „Alter“ nachdenken, nutzen wir unbewusst die Bilder der Vergangenheit, in der Alter immer Siechtum, Gebrechen und Kontrollverlust bedeutete. Wir verstehen nicht, wie das „andere Altern“ unser ganzes Leben ändert, also die gesamte Biographie. Wir haben einfach mehr Frei- und Wahlräume im Leben.</p>
<p><strong>Was ändert sich konkret dadurch?</strong><br />
Altern fängt eigentlich schon in der Jugend an. Ob wir erfolgreich altern, hängt von unserer Biographiekompetenz ab. Von unserer „risk literacy“, unserer Fähigkeit, Risiken bewusst einzugehen oder zu vermeiden. Von unserer „Selfness-Kompetenz“ – unserer Möglichkeit, uns im Laufe unseres Lebens selbst zu spiegeln und zu reflektieren. Alterung plus, könnte man sagen. Oder auch: Die Erweiterung der Lebensspanne ist das eigentliche Einfallstor für echte Individualisierung. Für eine Individualisierung, in der wir endlich die alte Utopie verwirklichen können, unseren ureigenen Weg zu gestalten, anstatt ihn nur als Schicksal anzunehmen. </p>
<blockquote><p>&#8220;Aber viele katastrophale Bilder sind auch einfach falsch. Eine lange Lebensspanne bedeutet nicht zwangsläufig langes Siechtum, wie es uns in den öffentlichen Angstbildern suggeriert wird.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Sollten wir also mehr Optimismus wagen?</strong><br />
Man muss realistisch bleiben. Es gibt arme, einsame Alte, und damit muss sich die Gesellschaft auseinandersetzten. Aber viele katastrophale Bilder sind auch einfach falsch. Eine lange Lebensspanne bedeutet nicht zwangsläufig langes Siechtum, wie es uns in den öffentlichen Angstbildern suggeriert wird. <a href="http://ki.se/ki/jsp/polopoly.jsp?d=2637&#038;a=162905&#038;l=en&#038;newsdep=2637" target="_blank">Eine neue Studie aus Stockholm</a> zeigt, dass auch die Anzahl der Demenzen nicht unbedingt weiter steigen muss – dort sind die Demenz-Zahlen trotz steigender Lebenserwartung nicht gestiegen, weil mehr Ältere sozial aktiv sind und im mittleren Alter gesünder leben. </p>
<p><strong>Das müssen Sie genauer erklären.</strong><br />
Die realistische Utopie wäre: Wir verschieben den Beginn von schweren Krankheiten und Behinderungen immer mehr ans Lebensende, und entlasten damit auch langfristig das Gesundheitssystem. Der HALE-Index („Health Adjusted Life“) besagt, dass in den Industrieländern von fünf gewonnenen Jahren im Alter immerhin drei in Gesundheit erlebt werden. Das ist doch schon etwas. Vielleicht können wir das durch besseres Vorsorge-Verhalten sogar noch steigern. Allerdings setzt das eine Allianz voraus, in der Ältere und Jüngere, Zivilgesellschaft, Politik und Unternehmen im Sinne eines „gelungeneren Alterns“  zusammenarbeiten. Ich halte das jedenfalls für die bessere Alternativen, als sich gegenseitig etwas vorzujammern oder ständig einen Generationskrieg zu beschwören.</p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="10" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; background-color: #F7F7F7;" width="49%">
<strong>Mehr zum Thema</strong>
</td>
<td style="border: 0; width="2%"></td>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; width="49%">
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 5px; border: 0;" width="49%">
<a href="http://www.gdv.de/2013/04/der-staat-stoesst-an-die-grenzen-seiner-machbarkeiten">>> Interview Matthias Horx Teil I: &#8220;Der Staat stößt an die Grenzen seiner Machbarkeiten&#8221;</a><br />
<a href="http://www.horx.com/Default.aspx" target="_blank">>> Website von Matthias Horx</a>
</td>
<td style="border: 0; width="2%"></td>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; width="49%">
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Der Staat stößt an die Grenzen seiner Machbarkeiten&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 06:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dersch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie wird die Arbeitswelt von morgen aussehen? Wie kann unsere Gesellschaft die Herausforderung des demografischen Wandels meistern? Zum Tag der Arbeit am 1. Mai wirft der Zukunftsforscher Matthias Horx einen Blick nach vorne und erklärt, wie sich die Berufswelt ändern muss und wie ein Rentensystem aussehen kann, das dem demografischen Wandel standhält. Zur Person Matthias [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wird die Arbeitswelt von morgen aussehen? Wie kann unsere Gesellschaft die Herausforderung des demografischen Wandels meistern? Zum Tag der Arbeit am 1. Mai wirft der Zukunftsforscher Matthias Horx einen Blick nach vorne und erklärt, wie sich die Berufswelt ändern muss und wie ein Rentensystem aussehen kann, das dem demografischen Wandel standhält.</strong></p>
<div class="holder">
<div class="frame">
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</ul>
<div id="content-tabs-1" class="tab-content">
<table class="personen">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0;" width="20%"><a class="photo" href="#"><img src="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/04/Matthias-Horx-07-0707-Portrait-Web.jpg" alt="" width="131" height="190" /></a></td>
<td style="border: 0;" width="80%"><strong>Matthias Horx</strong><br />
<strong>Prognostiker, Publizist, Visionär</strong></p>
<p>Matthias Horx gilt als einflussreichster Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Nach einer Laufbahn als Journalist (bei der Hamburger ZEIT, MERIAN und TEMPO) gründete er zur Jahrtausendwende das „Zukunftsinstitut”, das heute zahlreiche Unternehmen und Institutionen berät.</p>
<p>Seit 2007 lehrt er Prognostik und Früherkennung als Dozent an der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Als leidenschaftlicher Europäer pendelt er zwischen London, Frankfurt und Wien.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Herr Horx, die Alterung jedes einzelnen bringt auch neue Herausforderungen für die Gesellschaft als Ganzes mit sich. Welche Rolle hat der Staat dabei?</strong><br />
Viele soziale Probleme lassen sich nicht durch den Staat allein lösen. Ein nachhaltiges Gesundheitswesen, die Altersversorgung oder auch Armuts- und Gewaltbekämpfung sind genuin vom Verhalten von Menschen abhängig. Der Staat stößt an die Grenzen seiner Machbarkeiten, weil wichtige Megatrends wie Alterung und Individualisierung die Parameter verändern.</p>
<p><strong>Der demografische Wandel setzt auch das bestehende Rentensystem unter Druck: Weniger junge Beitragszahler müssen zukünftig immer mehr Rentner mitfinanzieren. Wie kann eine Entsolidarisierung der Gesellschaft verhindert werden?</strong><br />
Erstens wird die Geburtenrate demnächst wieder steigen – so wie sie in Skandinavien und Frankreich auch wieder gestiegen ist, nachdem man dort entsprechende Reformen durchgeführt hat, die auch den höher gebildeten Frauen eine Vereinbarkeit von Karriere und Familie ermöglichten. Zweitens muss man das System langsam umbauen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Schweiz hat bereits vor 30 Jahren ein „Cappuccino“-Rentenmodell entwickelt, das dem demografischen Wandel standhalten kann.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Wie kann das funktionieren?</strong><br />
Ein gutes Beispiel für ein gelungenes Rentensystem ist die Schweiz. Die Schweiz hat bereits vor 30 Jahren ein „Cappuccino“-Rentenmodell entwickelt, das dem demografischen Wandel standhalten kann. Zur staatlichen Grundsicherung, in die alle einzahlen, auch nach Vermögensanteilen, und die nur eine relativ niedrige egalitäre Grundsicherung zahlt, kommt eine staatlich geförderte Privatversicherung, dazu noch eine steuerbegünstigte Privat-Lebensversicherung. Die Schweizer bleiben deutlich länger im Beruf – und sind, was die demografischen Probleme angeht, viel gelassener.</p>
<p><strong>Derzeit geht man davon aus, dass Ältere weniger leistungsfähig als Jüngere sind, die über ihre vollen geistigen und körperlichen Kräfte verfügen. Stimmt das?</strong><br />
Wenn wir die alten, industriellen Maßstäbe anlegen, dann sind Ältere womöglich tatsächlich weniger „wert“ – ab 40 ist der menschliche Körper weniger geeignet für schwere und monotone körperliche Betätigung. Aber die Wissensgesellschaft erzeugt ihren Mehrwert letzendes durch eine Fusion von Kreativität und Erfahrung. Damit können auch mehr Arbeitswelten entstehen, in denen man auch als 65jähriger noch Lust hat, mitzutun.</p>
<p><strong>Haben Sie ein Beispiel dafür?</strong><br />
Die Deutsche Bank hat schon vor Jahren damit begonnen, alte Hasen zurück zu gewinnen – wegen ihres Wissens. Aber auch wegen ihrer Kundenkontakte, die sie mit in die Frührente genommen und auf dem Golfplatz zur Blüte gebracht hatten. Natürlich ist dieser Prozess der Neubewertung des Erfahrungswissens mit Bedingungen verknüpft. Wir brauchen andere Arbeitskontrakte, weil 60jährige tatsächlich und aus guten Gründen nicht mehr so gerne acht oder gar mehr Stunden am Tag arbeiten. </p>
<p><strong>Wie müssen sich Unternehmen auf diese Entwicklung einstellen?</strong><br />
In vielen geistig wachen Unternehmen unserer Tage findet gerade eine Umkehrung der altersrassistischen Betrachtungsweisen statt, die viel zum „Desk Rage“ unserer Tage beigetragen hat, der großen Wut und Verunsicherung in der Angestelltenkultur. Der Prozess der Eliminierung der Älteren aus dem Arbeitsprozess war die letzte Stufe der Taylorisierung, das finstere Resultat der konsequenten Anwendung von Rationalitätskriterien des Industrialismus. Langsam versteht man aber, dass Erfahrungswissen unglaublich kostbar ist. </p>
<blockquote><p>&#8220;Statt uns mit der mechanischen Verlängerung von Lebensarbeitszeiten zu erschrecken, sollten wir besser die Potentiale verstehen, die mit steigendem Lebensalter einhergehen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Nichtsdestotrotz empfinden viele Arbeitnehmer die längere Lebensarbeitszeit als Drohung.</strong><br />
Statt uns mit der mechanischen Verlängerung von Lebensarbeitszeiten zu erschrecken, sollten wir besser die Potentiale verstehen, die mit steigendem Lebensalter einhergehen. Eine bestimmte Art der Intelligenz, die „kristalline Intelligenz &#8211; man könnte auch sagen: Weisheit – steigt  mit dem Alter. Wir könnten also die Alterungsgesellschaft als Möglichkeitsraum einer neuen Zeit- und Lebenspolitik begreifen. Das heißt aber auch, dass wir die Arbeitswelt weiter ent-industrialisieren, also weniger monoton machen, mehr Flexibilität einüben, mehr Erfahrungswissen zulassen. </p>
<p><strong>Und dann ist auch die Rente mit 70 in absehbarer Zeit denkbar?</strong><br />
Etwa ein Drittel aller Menschen wollen und können auch nach 65 noch beruflich aktiv sein, aber darunter sind natürlich viele freie Berufe, Ärzte, Rechtsanwälte und Selbstständige, Wissensarbeiter aller Art. Wenn wir das Arbeitspotential dieses Drittels voll erschließen, hätte das volkswirtschaftlich schon gewaltige Entlastungseffekte. Ich halte aber das finnische Modell für besser: Dort ist das Rentenalter bei 63 geblieben, aber man bekommt durch jedes Jahr, das man weiter berufstätig ist, einen Bonus. Also eher ein Anreiz- als ein Strafsystem.</p>
<p><strong><a href="http://www.gdv.de/2013/05/manche-erleben-ab-60-ihre-eigentliche-pubertaet/">Teil II des Interviews</a> erscheint am Donnerstag auf GDV.DE. Darin erklärt Matthias Horx, warum sich zukünftig 70-Jährige wie 55 fühlen können und warum Ältere glücklicher sind als Jüngere.<br />
<a href="http://www.gdv.de/2013/05/manche-erleben-ab-60-ihre-eigentliche-pubertaet/">>> Zum zweiten Teil</a></strong></p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="10" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; background-color: #F7F7F7;" width="49%">
<strong>Mehr zum Thema</strong>
</td>
<td style="border: 0; width="2%"></td>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; width="49%">
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 5px; border: 0;" width="49%">
<a href="http://www.horx.com/Default.aspx" target="_blank">Website von Matthias Horx</a><br />
<a href="http://www.gdv.de/tag/demographischer-wandel/">Alle Inhalte zum Thema demografischer Wandel auf GDV.DE</a>
</td>
<td style="border: 0; width="2%"></td>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; width="49%">
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gdv.de/2013/04/der-staat-stoesst-an-die-grenzen-seiner-machbarkeiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sachsen ist bundesweiter Vorreiter bei der Aufklärung über Naturgefahren</title>
		<link>http://www.gdv.de/2013/04/sachsen-ist-bundesweiter-vorreiter-bei-der-aufklaerung-ueber-naturgefahren/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 07:56:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder und Grafiken]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Weitere Bundesländer folgen dem Erfolgsmodell Sachsen sind besser vor Naturgefahren geschützt als der Bundesdurchschnitt Dennoch: Jedem Zweiten fehlt ausreichender Versicherungsschutz Heute vor einem Jahr ging das Internetportal zuers-public.de in Sachsen an den Start, mit dem sich Mieter, Hausbesitzer und Unternehmer per Mausklick über Naturgefahren für ihr Gebäude informieren können. 75.000 Bürgerinnen und Bürger nutzten bereits [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<strong>
<li>Weitere Bundesländer folgen dem Erfolgsmodell</li>
<li>Sachsen sind besser vor Naturgefahren geschützt als der Bundesdurchschnitt</li>
<li>Dennoch: Jedem Zweiten fehlt ausreichender Versicherungsschutz</li>
<p></strong>
</ul>
<p>Heute vor einem Jahr ging das Internetportal <a href="http://www.zuers-public.de/zuerspublic-5015/?lang=de" target="_blank">zuers-public.de</a> in Sachsen an den Start, mit dem sich Mieter, Hausbesitzer und Unternehmer per Mausklick über Naturgefahren für ihr Gebäude informieren können. 75.000 Bürgerinnen und Bürger nutzten bereits das System, um sich ihr individuelles Risiko für Hochwasser, Starkregen, Sturm und Blitzschlag anzeigen zu lassen. Seit Herbst 2012 wird ergänzend auch das Erdbebenrisiko dargestellt.</p>
<p>ZÜRS public ist Teil der gemeinsamen Informationskampagne über Naturgefahrenschutz des Landes Sachsen und der deutschen Versicherungswirtschaft. „Der Erfolg hat Vorbildcharakter für andere Bundesländer“, so Bernhard Gause, Mitglied der Hauptgeschäftsführung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).</p>
<div style="font-size: large; color: #8d1b3d;"><a name="Zp"></a></div>
<div class="holder">
<div class="frame">
<div class="content-tabs frame-c">
<table class="personen" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0;" width="80%"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/infoicon-01.png" alt="Info" width="8" height="20" /><strong>Was leistet ZÜRS public?</strong></td>
<td style="border: 0;" width="20%"> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<ul class="tabset"><!--// HINWEIS: a href=#content-tabs-1" Nr muss mit Nr in id der DIVs zu den jeweiligen Tabs übereinstimmen //--></p>
<li class="active"><a href="#content-tabs-1">Hintergrund</a></li>
<li><a href="#content-tabs-2">Historie</a></li>
</ul>
<div id="content-tabs-1" class="tab-content">
<h2>Was leistet ZÜRS public?</h2>
<table class="personen" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0;" width="5%"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /></td>
<td style="border: 0;" width="95%"><strong>Mieter, Hausbesitzer und Gewerbetreibende informieren sich online über lokale Hochwassergefährdung sowie Starkregen, Blitzschlag und Sturm</strong><br />
- schnell und leicht verständlich<br />
- adressgenau<br />
- kostenfrei und ohne Anmeldung</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 0;" width="5%"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /></td>
<td style="border: 0;" width="95%"><strong>Konkrete Naturgefahrenkenntnis schafft Risikobewusstsein und gibt Anregung zu Eigenvorsorge und Prävention der Nutzer</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 0;" width="5%"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /></td>
<td style="border: 0;" width="95%"><strong>Amtliche Gefahrenkarten des Freistaats Sachsen, des Landes Niedersachsen und der deutschen Versicherungswirtschaft sind auf dieser Internetseite zusammengeführt.</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div id="content-tabs-2" class="tab-content">
<h2>Historie</h2>
<table class="personen" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0;" width="5%"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /></td>
<td style="border: 0;" width="95%">ZÜRS bedeutet <strong>Z</strong>onierungssystem für <strong>Ü</strong>berschwemmung, <strong>R</strong>ückstau und <strong>S</strong>tarkregen</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 0;" width="5%"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /></td>
<td style="border: 0;" width="95%">2001 unter der Bezeichnung <strong>„ZÜRS Geo“</strong> als geographisches Informationssystem der Versicherungswirtschaft entwickelt, um Naturrisiken wie Hochwasser und Überschwemmungen risikogerecht zu kalkulieren</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 0;" width="5%"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /></td>
<td style="border: 0;" width="95%">Für <strong>ZÜRS-Geo</strong> wurden die verschiedensten Geodaten erfasst:<br />
- mehr als 20 Millionen Adresskoordinaten<br />
- rund 200.000 Kilometer Fließgewässer<br />
- Überschwemmungsdaten bei mehr als 200 Wasserwirtschaftsämtern gesammelt und ausgewertet</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 0;" width="5%"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /></td>
<td style="border: 0;" width="95%">Aufgrund von ZÜRS sind heute nahezu 99 Prozent der Gebäude in Deutschland problemlos gegen Hochwasser und Überschwemmung versicherbar</td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 0;" width="5%"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /></td>
<td style="border: 0;" width="95%">Hochwasserdaten von ZÜRS Geo sind öffentlich zugänglich unter <a href="http://www.zuers-public.de/zuerspublic-5015/?lang=de" target="_blank">ZÜRS public</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Sachsen bundesweit beispielgebend</strong><br />
Im November 2012 folgte das Land Niedersachsen dem sächsischen Vorbild. Seither haben auch dort die Menschen die Möglichkeit, schnell und einfach ihr Naturgefahrenpotential zu erkennen. Ab Sommer 2013 sollen die Bürgerinnen und Bürger im Freistaat Bayern das System nutzen können.</p>
<p>Perspektivisch setzt sich die Versicherungswirtschaft für ein bundesweit einheitliches Naturgefahren-Informationssystem ein. „Jeder soll sich einen ersten Überblick über seine individuelle Situation verschaffen können“, fordert Gause. Nach dem Vorbild Österreichs sollte ein solches System von Bund, Ländern und der Versicherungswirtschaft gemeinsam getragen werden.</p>
<p><strong>Sachsen sind deutlich besser geschützt als der Bundesdurchschnitt</strong><br />
Knapp die Hälfte (48 Prozent) der Hausbesitzer in Sachsen haben ihr Gebäude gegen Überschwemmungen und Starkregen mit einer Elementarschadenversicherung bereits versichert. Im Hochwasserjahr 2010 waren es nur 41 Prozent. Die Sachsen liegen damit deutlich besser als der Bundesdurchschnitt: Deutschlandweit haben nur 32 Prozent aller Haushalte einen solchen Versicherungsschutz. Dennoch muss heute jeder zweite Sachse Naturgefahrenschäden aus der eigenen Tasche zahlen, weil er sich nicht versichert hat. Staatliche Hilfe bekommt er dann nicht mehr.</p>
<p>Versicherungsschutz ist leichter zu bekommen, als eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung glaubt. Nach einer bundesweiten forsa-Umfrage vermuten 63 Prozent aller Bürger, dass die meisten Häuser nicht gegen Naturgefahren versicherbar seien. Richtig ist jedoch, dass 99 Prozent der Haushalte problemlos versicherbar sind. Das gilt auch für Sachsen.</p>
<div style="font-size: large; color: #8d1b3d;"><a name="Versicherung"></a></div>
<div class="holder">
<div class="frame">
<div class="content-tabs frame-c">
<ul class="tabset"><!--// HINWEIS: a href=#content-tabs-1" Nr muss mit Nr in id der DIVs zu den jeweiligen Tabs übereinstimmen //--></p>
<li class="active"><a href="#content-tabs-1">Infografiken</a></li>
</ul>
<div id="content-tabs-1" class="tab-content">
<table class="personen" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td style="border: 0;" width="33%"><a class="photo" href="#"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/wgv-02.png" alt="Wohngebäudeversicherung" width="150" height="150" /></a></td>
<td style="border: 0;" width="33%"><a class="photo" href="#"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/esv-02.png" alt="Elementarschadenversicherung" width="150" height="150" /></a></td>
<td style="border: 0;" width="33%"><a class="photo" href="#"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/hrv-02.png" alt="Hausratsversicherung" width="150" height="150" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td style="border: 0;" width="33%">Was ist eigentlich eine<br />
<strong>Wohngebäude-<br />
versicherung?</strong></p>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/05/Faktenblatt_SchadenVersicherungen_3n.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</td>
<td style="border: 0;" width="33%">Was ist eigentlich eine&#8230;<br />
<strong>Elementarschaden-<br />
versicherung?</strong></p>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/05/Faktenblatt_SchadenVersicherungen_3n.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</td>
<td style="border: 0;" width="33%">Was ist eigentlich eine&#8230;<br />
<strong>Hausrat-<br />
versicherung?</strong></p>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/05/Faktenblatt_SchadenVersicherungen_3n.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div class="factsheet">
<div class="factsheet-title">Länderkampagnen im Überblick</div>
<div class="inner">
<div class="card active">
<div class="card-title">Rheinland-Pfalz</div>
<div class="card-content">
<h2>Rheinland-Pfalz sorgt vor</h2>
<p>In Rheinland-Pfalz startete im März 2013 die Informationskampagne des Umwelt- und des Wirtschaftsministeriums für Haus- und Wohneigentümer. Die Informationskampagne wird von der Wirtschaft, der Verbraucherzentale und den Kommunen unterstützt.<br />
<table class="personen">
<tbody>
<tr>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="50%"><strong>Pressemitteilung</strong><br />
&#8220;Klimawandel bringt Risiken<br />
– besser gegen Naturgefahren versichern&#8221;<br />
<em>Offizielle Pressemitteilung zum Start der Informationskampagne</em><br />
</br></p>
<div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.mulewf.rlp.de/einzelansicht/archive/2013/march/article/hoefken-klimawandel-bringt-risiken-besser-gegen-naturgefahren-versichern" target="_blank"><span>Ansehen</span></a></div>
</div>
</td>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="50%"><a class="photo" href="#"><img src="/wp-content/uploads/2013/03/flyer-rp.jpg" alt="Elementarschadenkampagne Rheinland-Pfalz" width="105" height="200" /></a><br />
<strong>Rheinland-Pfalz<br />
sorgt vor </strong><br />
Flyer mit allen<br />
Informationen zum Schutz vor<br />
Elementarschäden<br />
</br></p>
<div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/?attachment_id=33754" target="_blank"><span>Ansehen</span></a></div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2013/03/Flyer_Elementarschaden_Druckqualitaet.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
<div class="card">
<div class="card-title">Sachsen-Anhalt</div>
<div class="card-content">
<h2>Sachsen-Anhalt versichert sich &#8211; Ergreifen Sie Eigeninitiative gegen Elementarschäden.</h2>
<p>Sachsen-Anhalt startete im September 2009 mit seiner Kampagne für Haus- und Wohneigentümer sowie für Gewerbetreibende und Unternehmen. Die gemeinsame Informationskampagne von Politik und Versicherungswirtschaft soll über den richtigen Naturgefahrenschutz aufklären.</p>
<table class="personen">
<tbody>
<tr>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="50%"><strong>Pressemitteilung</strong><br />
&#8220;Informations-Kampagne in Sachsen-Anhalt gestartet&#8221; <em>Offizielle Pressemitteilung zum Start der Informationskampagne von Politik und Versicherungswirtschaft</em><br />
</br></p>
<div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/2012/09/in-sachsen-anhalt-haben-61-prozent-keinen-ausreichenden-versicherungsschutz/" target="_blank"><span>Ansehen</span></a></div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/09/PD39_GDV-ElementarKampagne_SachsenAnhalt-2012.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</div>
</td>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="20%">
<a class="photo" href="#"><img src="/wp-content/uploads/2013/03/flyer-sachsen-anhalt.jpg" alt="Elementarschadenkampagne Sachsen-Anhalt" width="105" height="200" /></a></td>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="30%">
<strong>Sachsen-Anhalt versichert<br />
sich &#8211; Ergreifen Sie<br />
Eigeninitiative gegen<br />
Elementarschäden</strong><br />
Flyer der Staatskanzlei<br />
Sachsen-Anhalt mit allen<br />
relevanten Informationen<br />
zur Absicherung gegen<br />
Elementarschäden.<br />
</br></p>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/?attachment_id=24687" target="_blank"><span>Ansehen</span></a></div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/09/Flyer_Elementarschaden-Kampagne-Sachsen-Anhalt.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
<div class="card">
<div class="card-title">Sachsen</div>
<div class="card-content">
<h2>Das Wetter spielt verrückt.<br />
Sachsen sorgen vor.</h2>
<p>Die Kampagne informiert die Menschen über geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor Naturgefahren. Die Idee dazu entstand nach den Sommer-Hochwasser-Ereignissen 2010 in Sachsen. Sie wird von der Landesregierung, den kommunalen Spitzenverbänden und der deutschen Versicherungswirtschaft getragen.</p>
<p>Besuchen Sie Sachsens Kampagnenseite im Internet:<br />
<img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /><strong><a href="http://www.naturgefahren.sachsen.de" target="_blank">naturgefahren.sachsen.de </a></strong></p>
<table class="personen">
<tbody>
<tr>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="50%"><strong>Pressemitteilung</strong><br />
&#8220;Extreme Unwetter nehmen zu: Immer mehr Sachsen verlassen sich nicht auf staatliche Leistungen.&#8221;<em>Offizielle Pressemitteilung zum Start der Informationskampagne von Politik und Versicherungswirtschaft</em></p>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/2012/03/immer-mehr-sachsen-verlassen-sich-nicht-auf-staatliche-leistungen" target="_blank"><span>Ansehen</span></a></div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/03/10_SachsenElementarschadenkampagne_final.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</td>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="20%"><a class="photo" href="#"><img src="/wp-content/uploads/2013/03/flyer-sachsen.jpg" alt="Klimarisiko sehen - elementar versichern" width="105" height="200" /></a></td>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="30%">
<strong>Das Wetter spielt verrückt.<br />
Sachsen sorgen vor.<br />
</strong>Broschüre<br />
</br></p>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/?attachment_id=19253" target="_blank"><span>Ansehen</span></a></div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/03/12-03-07_final_Flyer_elementarschadenkampagne.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
<div class="card">
<div class="card-title">Niedersachsen</div>
<div class="card-content">
<h2>Klimarisiko sehen – elementar versichern.</h2>
<p>&#8220;Niedersachsen verlassen sich nicht auf Vater Staat. Sie versichern sich gegen Mutter Natur.“<br />
Die Kampagne soll die Menschen gezielt über die möglichen Folgen des Klimawandels aufklären und über konkrete Maßnahmen zur Vorsorge informieren.</p>
<p>Besuchen Sie die Kampagnenseite von Niedersachsen im Internet:<br />
<img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /><strong><a href="http://www.elementar-versichern.niedersachsen.de" target="_blank">elementar-versichern.niedersachsen.de</a></strong></p>
<table class="personen">
<tbody>
<tr>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="50%"><strong>Pressemitteilung</strong><br />
&#8220;Unwetter und Niederschläge nehmen zu:<br />
90 Prozent der Niedersachsen ohne<br />
ausreichenden Versicherungsschutz&#8221;<em>Offizielle Pressemitteilung zum Start der Informationskampagne von Politik und Versicherungswirtschaft</em><br />
</br></p>
<div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/2012/03/klimawandel-laengst-in-niedersachsen-angekommen" target="_blank"><span>Ansehen</span></a></div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/03/08_Niedersachsen_Elementarschadenkampagne.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</div>
</td>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="50%"><a class="photo" href="#"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/flyer-nds-01.png" alt="Klimarisiko sehen - elementar versichern" width="105" height="200" /></a><br />
<strong>Klimarisiko sehen<br />
- elementar versichern<br />
</strong>Broschüre &#8220;Niedersachsen verlassen sich<br />
nicht auf Vater Staat. Sie versichern sich gegen Mutter Natur.&#8221;<br />
</br></p>
<div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/?attachment_id=19071" target="_blank"><span>Ansehen</span></a></div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/03/Niedersachsen_ESV_Flyer.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
<div class="card">
<div class="card-title">Bayern</div>
<div class="card-content">
<h2>Voraus denken &#8211; elementar versichern.</h2>
<p>Bayern startete als erstes Bundesland 2009 mit der Kampagne für Haus- und Wohneigentümer sowie für Gewerbetreibende und Unternehmen. Auslöser der Kampagne waren die Folgen der starken Niederschläge im bayerischen Baiersdorf 2007.</p>
<p>Besuchen Sie die Kampagnenseite von Bayern im Internet<br />
<a href="http://www.elementar-versichern.bayern.de"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/arrow2-01.png" alt="Info" width="25" height="20" /><strong></strong></a><strong><a href="http://www.elementar-versichern.bayern.de" target="_blank">elementar-versichern.bayern.de</a></strong></p>
<table class="personen" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="50%"><a class="photo" href="#"><img src="/wp-content/uploads/2012/03/flyer-bayern-privat-01.png" alt="Flyer für Privatkunden" width="105" height="200" /></a><br />
<strong>Informationen für Eigentümer und Mieter</strong><br />
zur Absicherung vor Naturgefahren<br />
durch Versicherungen, bautechnische<br />
und organisatorische Schutzmaßnahmen<br />
</br></p>
<div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/03/Bayern_ESV_privat_Flyer.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</div>
</td>
<td style="border-right: 0; border-left: 0; border-bottom: 0;" width="50%"><a class="photo" href="#"><img title="Flyer für Unternehmen" src="/wp-content/uploads/2012/03/flyer2-01.png" alt="" width="105" height="200" /></a><br />
<strong>Informationen für Betriebe </strong><br />
zur Absicherung vor Naturgefahren<br />
durch Versicherungen, bauteschnische<br />
und organisatorische Schutzmaßnahmen<br />
</br></p>
<div>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="/wp-content/uploads/2012/03/Bayern_ESV_Unternehmen_Flyer.pdf" target="_blank"><span>Download</span></a></div>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="10" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; background-color: #F7F7F7;" width="49%">
<strong>Mehr zum Thema</strong>
</td>
<td style="border: 0; width="2%"></td>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; background-color: #F7F7F7;" width="49%">
<strong>Ansprechpartner</strong>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 5px; border: 0;" width="50%">
<a href="http://www.zuers-public.de/zuerspublic-5015/?lang=de" target="_blank">Website ZÜRS public &#8211; Hochwasserrisiko mit einem Mausklick</a><br />
<a href="http://www.gdv.de/tag/zurs-public/">Alle Inhalte zu ZÜRS public auf GDV.DE</a>
</td>
<td style="border: 0; width="2%"></td>
<td style="padding-left: 5px; border: 0;" width="50%">
Katrin Jarosch<br />
Tel.: 030/ 2020 &#8211; 5180<br />
Mail: <a href="mailto:k.jarosch@gdv.de">k.jarosch@gdv.de</a>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gdv.de/2013/04/sachsen-ist-bundesweiter-vorreiter-bei-der-aufklaerung-ueber-naturgefahren/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Versicherungsbetrug: Täter, Motive, Betrugsformen und -bekämpfung</title>
		<link>http://www.gdv.de/2013/04/versicherungsbetrug-taeter-motive-betrugsformen-und-bekaempfung/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 07:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schmitt-Tanou</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Betrugsphänomene]]></category>
		<category><![CDATA[Haftpflichtversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausratversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Kfz-Haftpflichtversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsbetrug]]></category>

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		<description><![CDATA[„Abgeschnittener Finger: Zahnarzt bestreitet Selbstverstümmelung“ (dpa, 9.4.2012); „Betrug beim Einbau von Autoscheiben“ (Kölner Stadtanzeiger, 12.4.2013) – wenn solche Schlagzeilen durch die Presse gehen, handelt es sich um spektakuläre Fälle mit Verdacht auf Versicherungsbetrug. Sie erregen besondere Aufmerksamkeit, sind aber beim Thema Versicherungsbetrug nur die Spitze des Eisberges. „Versicherungsbetrug kommt in allen Schichten der Gesellschaft vor“, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>„Abgeschnittener Finger: Zahnarzt bestreitet Selbstverstümmelung“ (dpa, 9.4.2012); </em><em>„Betrug beim Einbau von Autoscheiben“ (Kölner Stadtanzeiger, 12.4.2013) – </em>wenn solche Schlagzeilen durch die Presse gehen, handelt es sich um spektakuläre Fälle mit Verdacht auf Versicherungsbetrug. Sie erregen besondere Aufmerksamkeit, sind aber beim Thema Versicherungsbetrug nur die Spitze des Eisberges. „Versicherungsbetrug kommt in allen Schichten der Gesellschaft vor“, sagt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).</strong></p>
<p>„Knapp ein Viertel der Deutschen sind der Meinung: Das macht fast jeder, einmal die Versicherung übers Ohr hauen. Es wird als Kavaliersdelikt gesehen, ist aber strafbar“, so Fürstenwerth weiter. Besonders betroffen sind die Kraftfahrtversicherung, die Hausratversicherung und die Private Haftpflichtversicherung.</p>
<p>Die Folgen und Sanktionen des Betrugs werden von den Tätern jedoch unterschätzt. Diese reichen von der Kündigung des Versicherungsvertrages, über die Rückforderung bereits gezahlter Entschädigungsleistungen, bis zu Geld- und Haftstrafen.</p>
<p><strong>Versicherungsbetrug – Themenspecial auf gdv.de<br />
</strong>Welche Betrugsphänomene es  gibt, welche Motive die Täter treibt und wie sie vorgehen – darüber berichtet der GDV jetzt auf <a href="http://www.gdv.de/versicherungsbetrug">www.gdv.de/versicherungsbetrug</a>. Daneben wird über die rechtlichen Konsequenzen von Versicherungsbetrug aufgeklärt. Hintergrundmaterial zur Betrugsaufklärung und -bekämpfung sowie zahlreiche Grafiken, Fotos, Filme und Podcasts informieren rund um das Thema.</p>
<table class="personen" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td style="border-right: 0; border-left: 0;" width="20%"><a class="photo" href="http://www.gdv.de/wp-content/themes/gdv/images/GF/m/m-gf-vf.png"><img src="http://www.gdv.de/wp-content/themes/gdv/images/GF/m/m-gf-vf.png" alt="Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung" width="124" height="170" /></a></p>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/wp-content/themes/gdv/images/GF/xl/Fuerstenwerth_GDV_Portrait_XL_Website.jpg" target="_blank"><span>Druckfähiges Bild</span></a></div>
</td>
<td style="border-right: 0; border-left: 0;" width="80%"><strong>Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung</strong></p>
<blockquote><p>„Knapp ein Viertel der Deutschen sind der Meinung: Das macht fast jeder, einmal die Versicherung übers Ohr hauen. Es wird als Kavaliersdelikt gesehen, ist aber strafbar.“</p></blockquote>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Versicherungsbetrug – Schäden in Milliardenhöhe<br />
</strong>Schätzungen zufolge liegt der jährliche Schaden durch Versicherungsbetrug in der Schaden- und Unfallversicherung bei rund vier Milliarden Euro. Davon entfallen rund zwei Milliarden auf die Kraftfahrtversicherung, eine Milliarde auf die Sachversicherung und etwa ein halbe Milliarde auf die Allgemeine Haftpflichtversicherung. Die ehrlichen Kunden finanzieren die Betrügereien mit ihren Versicherungsbeiträgen mit. „Wir sind gegenüber der ganz großen Mehrzahl ehrlicher Kunden in der Pflicht, Betrug zu bekämpfen“, sagt von Fürstenwerth. </p>
<p>Um Betrügern auf die Schliche zu kommen, schauen sich die Versicherer die Schäden genau an. Sie untersuchen, ob der gemeldete Schaden tatsächlich so entstanden sein kann, wie er geschildert wurde. Auch Sachverständige und technische Hilfsmittel kommen bei der Bekämpfung von Versicherungsbetrug zum Einsatz.</p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="10" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; background-color: #f7f7f7;" width="49%"><strong>Mehr zum Thema</strong></td>
<td style="border: 0;"> </td>
<td style="padding-left: 5px; border: 0; background-color: #f7f7f7;" width="49%"><strong>Ansprechpartner</strong></td>
</tr>
<tr>
<td style="padding-left: 5px; border: 0;" width="50%">
<a href="http://www.gdv.de/versicherungsbetrug/">Themenschwerpunkt &#8220;Versicherungsbetrug&#8221;</a><br />
<a href="http://www.gdv.de/versicherungsbetrug/zahlen-und-fakten/">Versicherungsbetrug: Zahlen und Fakten</a><br />
<a href="http://www.gdv.de/tag/versicherungsbetrug/">Weitere Artikel zum Thema Versicherungsbetrug</a></td>
<td style="border: 0;"> </td>
<td style="padding-left: 5px; border: 0;" width="50%">Stephan Schweda<br />
Tel.: 030-2020-5114<br />
Mail: <a href="mailto:s.schweda@gdv.de">s.schweda@gdv.de</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fahrräder sind eine leichte Beute</title>
		<link>http://www.gdv.de/2013/04/fahrraeder-sind-eine-leichte-beute/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 15:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Diebstahlrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrraddiebe]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland werden jeden Tag rund 900 Fahrräder gestohlen. Das sind 38 pro Stunde. 328.748 Drahtesel im Jahr. Zweiräder sind scheinbar eine leichte Beute. Und ist das Fahrrad einmal weg, dann sieht es schlecht aus. Denn die Aufklärungsquote liegt im Bundesdurchschnitt bei gerade mal zehn Prozent. Gelegenheitsdiebe, gut organisierte Banden, Jugendliche – das Täterspektrum ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Deutschland werden jeden Tag rund 900 Fahrräder gestohlen. Das sind 38 pro Stunde. 328.748 Drahtesel im Jahr. Zweiräder sind scheinbar eine leichte Beute. Und ist das Fahrrad einmal weg, dann sieht es schlecht aus. Denn die Aufklärungsquote liegt im Bundesdurchschnitt bei gerade mal zehn Prozent. </strong></p>
<p>Gelegenheitsdiebe, gut organisierte Banden, Jugendliche – das Täterspektrum ist groß und fast immer männlich. Der Versicherungswirtschaft entsteht dadurch ein jährlicher Schaden von 80 bis 100 Millionen Euro. Was kann man also tun, um sein Fahrrad zu schützen? Grundsätzlich gilt: Sicherung vor Versicherung. </p>
<p><strong>Teuer muss nicht gut sein</strong><br />
Je stabiler das mechanische Schloss und je besser die Aufbruchsicherheit ist, desto wahrscheinlicher ist eine lange ungetrübte Nutzung des Drahtesels. Eine Faustregel der Polizei verdeutlicht den Sinn dahinter: Benötigt ein Fahrraddieb mehr als drei Minuten, um ein Schloss zu knacken, lässt er seine Finger davon. Ist das Fahrrad an einem Laternenpfahl oder einem ähnlichem Fixpunkt angeschlossen, machen gerade Gelegenheitstäter einen Bogen darum.</p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="10" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="padding-left: 15px; padding-top: 15px; padding-right: 25px; border: 0; background-image: url('/wp-content/uploads/2013/03/wd-quote-w.jpg');" width="100%"><strong><span style="color: #800000;">Tipps der Schadenverhüter</span></strong></p>
<p><strong>1. Fest anschließen </strong><br />
Immer daran denken, dass die „Sicherheitskette“ nur so stark ist, wie ihr schwächstes Glied. Ein gutes Schloss an einem Maschendrahtzaun macht keinen Sinn.</p>
<p><strong>2. Eine Kodierung schreckt ab </strong><br />
Es gibt ein breites Spektrum an Leistungsanbietern zur personenbezogenen Codierung des Fahrrads. Das sind gute Fahndungshilfsmittel für die Polizei.</p>
<p><strong>3. Kaufen nur mit Quittung</strong><br />
Bei offensichtlichen Diskrepanzen zwischen Preis (niedrig) und Leistung (qualitativ hochwertiges Rad) sollte man sehr vorsichtig sein und sich nicht auf Hehlerware einlassen.</p>
<p><strong>4. Preis und Leistung </strong><br />
Leider ist ein hoher Preis kein Garant für ein qualitativ hochwertiges Schloss. Der Fachhandel oder die polizeilichen Beratungsstellen beraten gern.</p>
<p><strong>5. Versicherungsschutz</strong><br />
Die Hausratversicherung deckt in vielen Fällen den Fahrraddiebstahl bis zu einer bestimmten Summe (max. 5% der Versicherungssumme) mit ab. Natürlich können spezielle Fahrradversicherungen abgeschlossen werden. Das macht besonders bei hochwertigen Rädern Sinn.
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Wie sage ich es meinem Versicherer?</strong><br />
Ist das Rad weg, sollte der Schaden dem Versicherer gemeldet werden. Voraussetzung: Das Fahrrad ist zum Beispiel über die Hausratpolice mitversichert oder hat eine eigene Fahrradversicherung. Bei der Schadenmeldung taucht aber häufiger ein Problem auf: Die Bestohlenen können ihr Fahrrad nicht präzise genug beschreiben.</p>
<table width="100%" border="0" cellspacing="10" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td style="padding-left: 15px; padding-top: 15px; padding-right: 25px; border: 0; background-image: url('/wp-content/uploads/2013/03/wd-quote-w.jpg');" width="100%"><strong><span style="color: #800000;">Diese Informationen helfen Ihnen &#8211; und Ihrem Versicherer</span></strong></p>
<p><strong>1. Rechnung des Fahrrades aufbewahren </strong><br />
<strong>2. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrraddiebstahl"> Rahmennummer</a> notieren </strong><br />
<strong>3. Eindeutige Kennzeichen festhalten: Marke, Farbe, Zubehör, usw.</strong><br />
<strong>4. Fahrradpass aufheben. Kleiner Tipp: Die Polizei bietet hier eine <a href="http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/diebstahl-von-zweiraedern/fahrradpass-app.html"> App</a> an</strong><br />
<strong>5. Das Fahrrad fotographieren</strong>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong><br />
<a href="http://www.gdv.de/tag/diebstahlrisiko/">&gt;&gt; Alle Themen zu Diebstahl und Prävention auf GDV.de</a><br />
<a href="http://www.gdv.de/2013/04/tipps-der-schadenverhueter/">&gt;&gt; Weitere Tipps der Schadenverhüter</a><br />
<a href="http://www.gdv.de/verbraucherinformationen/">&gt;&gt; GDV-Verbraucherservice:</a><span style="color: #800000;"> Alle Infos rund um Versicherungen &#8211; umfassend, sachlich und neutral<br />
</span> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wo die Sonne in Deutschland am häufigsten scheint</title>
		<link>http://www.gdv.de/2013/04/wo-die-sonne-in-deutschland-am-haeufigsten-scheint/</link>
		<comments>http://www.gdv.de/2013/04/wo-die-sonne-in-deutschland-am-haeufigsten-scheint/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 07:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dersch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder und Grafiken]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Smalltalk geht es meist ums Wetter – und nicht selten hört man dieser Tage den Satz: „Schnee ist ja ganz schön, aber jetzt wird es wieder Zeit für ein bisschen Sonne.“ Kopfnicken beim Gegenüber. Aber wo scheint die Sonne in Deutschland am meisten? Mittelwert der Sonnenscheinstunden im jeweiligen Bundesland. Quelle: DWD, 2012 Download (JPG) [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim Smalltalk geht es meist ums Wetter – und nicht selten hört man dieser Tage den Satz: „Schnee ist ja ganz schön, aber jetzt wird es wieder Zeit für ein bisschen Sonne.“ Kopfnicken beim Gegenüber. Aber wo scheint die Sonne in Deutschland am meisten?</strong></p>
<div class="holder">
<div class="frame">
<div class="content-tabs frame-c">
<h5> </h5>
<ul class="tabset"><!--// HINWEIS: a href=#content-tabs-1" Nr muss mit Nr in id der DIVs zu den jeweiligen Tabs übereinstimmen //--></p>
<li></li>
</ul>
<div id="content-tabs-1" class="tab-content">
<table class="personen" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td width="100%"><a class="photo" href="#"><img src="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/04/GDV-Infografik-Sonnenstunden.jpg" alt="Mittelwert der Sonnenscheinstunden im jeweiligen Bundesland 2012" width="524" height="647" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Mittelwert der Sonnenscheinstunden im jeweiligen Bundesland.</strong><br />
Quelle: DWD, 2012</p>
<div class="hold"><a class="btn-view" href="http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2013/04/GDV-Infografik-Sonnenstunden.jpg" target="_blank"><span>Download (JPG)</span></a></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>&nbsp;<br />
Zur Überraschung vieler scheint sie zwar im Süden Deutschlands (Bayern und Baden-Württemberg) überdurchschnittlich lang, aber nicht am längsten. Denn das Bundesland, das die meisten Sonnenstunden verbucht, heißt Mecklenburg-Vorpommern. 1.648 Stunden Sonne erwärmten die Menschen im Nordosten der Republik, gefolgt von Berlin und Brandenburg mit 1.635 bzw. 1.634 Sonnenstunden. Erst auf den Plätzen vier und fünf stehen Baden-Württemberg (1.607) und Bayern (1.595). </p>
<p>Die wenigsten Sonnenstunden verzeichnen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit etwa 1.450 Sonnenstunden. Im Schnitt strahlte die Sonne im Jahr 2012 etwa 1.651 Stunden über Deutschland. Die Zugspitze verzeichnete mit 2.066 Stunden den meisten Sonnenschein, der Kahle Asten im Sauerland bildete mit 1.344 Stunden das Schlusslicht.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong><br />
<a href="http://www.gdv.de/tag/klimaforschung/">>> Alle Artikel zum Thema Klima auf gdv.de</a></p>
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