Wichtige Tipps zur Vermeidung von Unfällen lesen Sie auf den folgenden Seiten. Der GDV stellt Ihnen außerdem aktuelle Unfallstatistiken zur Verfügung und informiert Sie über Aspekte der Unfallforschung.
23.11.2009 | Pressemeldungen Berliner Unfallforscher für seine Verdienste um Verkehrssicherheit geehrt
Der Leiter der in Berlin ansässigen Unfallforschung der Versicherer (UDV), Siegfried Brockmann, hat am Montag in München neben zwei weiteren Preisträgern vom bayerischen Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) den Joseph-Ströbl-Preis erhalten, der für besondere Verdienste um die Verkehrssicherheit verliehen wird. Wie es in der Laudatio hieß, sei Brockmann wesentlich daran beteiligt gewesen, auf das Problem des Fahrens unter Drogeneinfluss aufmerksam zu machen und wirksame Gegenmaßnahmen auf den Weg zu bringen. weiter
24.08.2009 | Pressemeldungen Kinder radeln immer schlechter – UDV-Studie deckt schleichende Gefahr durch psychomotorische Schwächen auf – 100.000 Euro für Radfahrausbildung in den Jugendverkehrsschulen
Viele Kinder, vor allem im städtischen Bereich, haben im Vergleich zum Jahr 1997 deutliche psychomotorische Schwächen. Das wird bei der Fahrradausbildung sichtbar, die nahezu alle Grundschüler in der 4. Klasse absolvieren. Eine aktuelle Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) zeigt, dass sich die Fähig- und Fertigkeiten von Kindern im Grundschulalter weiter verschlechtert haben. Dabei fallen vor allem Stadtkinder, Mädchen mit Migrationshintergrund, übergewichtige und überbehütete Kinder auf. Um den Teufelskreis „Fehlende Bewegung – mehr Unsicherheit – weniger Fahrradpraxis – weniger Bewegung“ zu durchbrechen, müssten nach Ansicht von Siegfried Brockmann, Leiter der UDV, Schulen, Eltern und Lehrer gezielt Bewegungsdefizite erkennen und bekämpfen. Sicheres Radfahren, so Brockmann, ist das A und O für eine spätere sichere Teilnahme am Straßenverkehr. weiter
03.06.2009 | Pressemeldungen Unfallforschung der Versicherer (UDV): Sicherheitspreis "Die Unfallkommission 2008" an Oberallgäu Nord verliehen – Durch Kreisverkehr enormer Unfallrückgang
Die Unfallkommission Oberallgäu Nord ist am 2. Juni 2009 in Oy-Mittelberg mit dem von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) gestifteten Sicherheitspreis „Die Unfallkommission 2008“ ausgezeichnet worden. Der Preis, der seit 2001 jährlich vergeben wird, ist mit 5.000 Euro dotiert, die für weitere Verkehrssicherheitsarbeit zur Verfügung stehen. weiter
19.05.2009 | Pressemeldungen Unfallforschung der Versicherer: Auffahrwarn- und Notbremssysteme haben hohes Unfallvermeidungspotential – Einführung in alle Fahrzeugklassen wünschenswert
Zu zaghaftes und zu spätes Bremsen sind Ursachen für viele Verkehrsunfälle. Autofahrer sind in Extremsituationen oft überfordert und kennen die physikalischen Rahmenbedingungen des Abbaus der kinetischen Energie durch die schnelle Fahrzeugverzögerung nicht. Moderne Fahrerassistenzsysteme (FAS) wie Auffahrwarn- und Notbremssysteme können erwiesenermaßen den Fahrer unterstützen und sollten deshalb nach Ansicht der Unfallforschung der Versicherer (UDV) möglichst schnell in möglichst viele Kraftfahrzeuge Einzug halten. „Vor allem viele schwere Auffahrunfälle können so vermieden werden“, sagte Siegfried Brockmann, Leiter der UDV in Berlin, bei einem Praxistest entsprechender Systeme in Darmstadt. weiter
12.11.2008 | Positionen Nr. 62 Hintergrund - FÜR ROT-GRÜN
Städte und Gemeinden schalten nachts immer häufiger die Ampellichter aus. Um den Verkehrsfluss zu verbessern, Energie zu sparen oder den Lärmpegel niedrig zu halten, heißt es. Hehre Ziele. Fakt ist: Ausgeschaltete Ampeln erhöhen das Unfallrisiko. weiter
27.10.2008 | Pressemeldungen Unfallforschung der Versicherer: Schutzengel ESP - Über 38.000 schwere Unfälle pro Jahr weniger sind möglich
In Deutschland könnten pro Jahr rund 37.000 Unfälle mit Verletzten und 1.100 Unfälle mit Getöteten ganz vermieden oder deutlich weniger folgenschwer ausgehen, wenn alle Pkw mit dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP ausgestattet wären. Denn der Einsatz von ESP hat signifikante Auswirkungen auf Unfallverursachung und Unfallausgang. Das geht aus einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) hervor. weiter
25.07.2008 Unfallforschung der Versicherer: „Schutzengel“ ESP immer noch nicht in allen Neufahrzeugen; bei kleinen Autos nur selten serienmäßig – ESP-Neuwagendatenbank und Gebrauchtwagenliste im Internet
Auch im Jahr 2008 haben die allermeisten Minis, Kleinwagen und sogenannten Utilities immer noch nicht den lebensrettenden elektronischen Schleuderverhinderer ESP serienmäßig an Bord. Das geht aus einer Untersuchung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin hervor, für die 278 Modellreihen von 38 Autoherstellern auf dem deutschen Markt unter die Lupe genommen wurden. Das Ergebnis der umfangreichen ESP-Recherche ist ab sofort unter www.udv.de nachzulesen. In der ESP-Datenbank können alle sicherheitsbewussten Autofahrer im Internet nachschauen, welche Fahrzeugmodelle der Jahrgänge 2006, 2007 und 2008 mit ESP serienmäßig oder gegen Aufpreis ausgestattet sind und welche nicht. Erstmals ist auch eine Liste mit älteren Modellen abrufbar – wichtig vor allem für Gebrauchtwagenkäufer. weiter
25.07.2008 Autositztest 2008: Besserer Schutz vor HWS-Verletzungen möglich – Mehr Autohersteller mit besseren Sitz-Kopfstützen-Kombinationen – Aber immer noch 41 Prozent aller Sitze mäßig oder schlecht
Bei den insgesamt 192 getesteten Autositzen des Modelljahres 2008 hat es gegenüber den Vorjahren deutliche Verbesserungen gegeben. Der Anteil der „gut“ getesteten Sitze ist von 19 Prozent (2006) auf jetzt 36 Prozent gestiegen (2007 – 28 Prozent). Dennoch bleibt noch viel zu tun, da immerhin noch jedes sechste Automodell (16 Prozent) eine schlechte Sitz-Kopfstützen-Kombination (2006: 29 Prozent, 2007: 22 Prozent) hat. Das haben Aufprallversuche ergeben, die beim britischen Testinstitut Thatcham durchgeführt wurden. Die Ergebnisse hat jetzt die Unfallforschung der Versicherer (UDV) für den deutschen Markt exklusiv veröffentlicht (www.udv.de). Wichtig sind „gute“ Testergebnisse, weil damit viele leichte Verletzungen der Halswirbelsäule (HWS-Distorsion / sogenanntes Schleu-dertrauma) verhindert werden können. weiter
30.06.2008 | Positionen Nr. 60 Hintergrund - TÖDLICHE KOPFVERLETZUNG
"Segways" heißen die Elektroroller und sind ein Verkaufsschlager in den USA. Nachdem der Trend auch nach Deutschland übergeschwappt ist, stellt sich natürlich die Frage: Wie sicher sind diese Dinger im Straßenverkehr? weiter
21.05.2008 | Pressemeldungen Unfallforschung der Versicherer (UDV) plädiert nach Crashtests mit Elektro-Stehrollern: Auf Gehwegen maximal Schrittgeschwindigkeit – Für sicheres Bremsen Übung notwendig
Sie sind weder Fahrrad noch Mofa. Sie werden vom Hersteller Segway „Personal Transporter“ genannt, diese zweirädrigen, selbstbalancierenden Elektro-Stehroller. Sie werden häufig für Touristentouren in Großstädten angeboten, gelten als chic, innovativ und trendy. Ein Hightech-Fortbewegungsmittel für die i-pod-Generation, wenn auch noch ein seltenes: In Deutschland gibt es momentan rund 1.000 Segways, weltweit etwa 35.000. weiter
29.04.2008 | Positionen Nr. 59 Hintergrund - NACH EIGENEN REGELN
„Shared Space" ist ein gut gemeintes Projekt: Ohne Ampeln und Verkehrsschilder sollen Autofahrer langsamer, sicherer und vernünftiger durch Deutschlands Straßen manövrieren. Kann das gut gehen? weiter
17.04.2008 | Pressemeldungen Unfallforschung der Versicherer: Über 1.000 Verkehrstote an Bäumen pro Jahr sind zu viel – Intelligente Maßnahmen schützen Menschen und Alleen
Mehrere hundert Menschen pro Jahr müssten in Deutschland nicht sterben, wenn erwiesenermaßen wirksame Maßnahmen an Straßen mit Bäumen ergriffen würden. Das ist die Quintessenz langjähriger Untersuchungen der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Noch immer ist der Baumunfall auf Landstraßen die häufigste Einzelursache von tödlichen Verkehrsunfällen (knapp 30 Prozent). In einzelnen Bundesländern ist dieser Anteil noch deutlich höher, z. B. in Brandenburg (61 Prozent), in Mecklenburg-Vorpommern (46 Prozent) und in Niedersachsen (41 Prozent). Im Jahr 2006 starben in Deutschland 1.034 Menschen durch Baumunfälle. Seit der Einführung der „Baumunfallstatistik“ im Jahr 1995 haben fast 20.000 Menschen ihr Leben nach dem Aufprall auf Bäume verloren. weiter
31.03.2008 | Pressemeldungen Alte Kindersitze ab 8. April verboten – Neue Broschüre gibt Antwort auf alle Fragen zur Kindersicherung im Auto
Ab dem 8. April 2008 dürfen in ganz Europa nur noch Kindersitze verwendet werden, die der Prüfnorm ECE-R 44/03 oder ECE-R 44/04 entsprechen. Darauf weist die Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin. weiter
12.02.2008 | Pressemeldungen Unfallforschung der Versicherer: Notbremsassistenten helfen Unfälle zu vermeiden
Der Einbau von Notbremsassistenten der neuen Generation wird große Erfolge bei der Vermeidung von Unfällen oder der deutlichen Verringerung der Unfallschwere zeigen. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus den Fahrversuchen, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) auf der südenglischen Teststrecke TRL gemeinsam mit dem britischen Partnerinstitut „Thatcham“ durchgeführt hat. Konkret gefahren wurden die Systeme von Mercedes-Benz (Distronic Plus/BAS Plus), Honda (CMBS) und das noch nicht auf dem Markt befindliche „City Safety“-System von Volvo. „Bereits die heutigen radarbasierten Systeme können zwischen 5 bis 10 Prozent aller Pkw-Unfälle verhindern. In der nächsten Generation, die wir etwa ab 2010 erwarten, werden es bis zu 15 Prozent sein“, sagte Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV). weiter
13.11.2007 | Pressemeldungen Unfallforschung der Versicherer: ESP-Pflicht für alle Neuwagen - Ausrüstungsquote bei Kleinwagen nicht zufriedenstellend - Neue ESP-Datenbank im Internet - Gebrauchtwagen nur mit ESP kaufen
Jedes neue Auto sollte ESP serienmäßig an Bord haben. Das fordert die Unfallforschung der Versicherer (UDV). Um Neuwagenkäufern eine Entscheidungshilfe zu geben, können alle sicherheitsbewussten Autofahrer ab sofort in einer Datenbank im Internet unter www.unfallforschung-der-versicherer.de (oder www.udv.de) nachschauen, welche Fahrzeugmodelle mit dem lebensrettenden elektronischen Schleuderverhinderer serienmäßig oder gegen Aufpreis ausgestattet sind und welche nicht. weiter
25.09.2007 | Pressemeldungen Mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr ist möglich: Eltern, Erzieher und Lehrer unterstützen – Autos sicherer machen – Beim Straßenbau nie die Nutzer vergessen
Fachleute aus ganz Deutschland sind sich einig: Trotz aller Erfolge in den vergangenen Jahrzehnten kann und muss noch mehr für die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr getan werden. Bei einem zweitägigen Symposium der Unfallforschung der Versicherer mit Unterstützung des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ diskutierten in Berlin rund 100 Experten, welche Potentiale in den Bereichen „Infrastruktur“, „Fahrzeug“ und „Verhalten“ zur Reduzierung der Unfallzahlen vorhanden sind. weiter
31.07.2007 | Pressemeldungen Alkoholverbot für Fahranfänger ab 1. August: Versicherungswirtschaft rechnet mit Rückgang der Unfallzahlen
Am 1. August 2007 tritt das von der Bundesregierung beschlossene absolute Alkoholverbot für Fahranfänger während der Probezeit und für junge Fahrer unter 21 Jahren in Kraft. „Das Verbot ist ein Schritt in die richtige Richtung und wir erwarten einen Rückgang vor allem bei den schweren Unfällen mit Toten und Schwerverletzten“, sagte Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). weiter
19.06.2007 | Pressemeldungen Unfallforschung der Versicherer: Moderne Fahrerassistenzsysteme und bessere Überschlagsicherheit bei Bussen können Menschenleben retten
Schwere Busunfälle mit Überschlag sind zwar selten, enden aber – wie am Montag in Sachsen-Anhalt - meist dramatisch. Nach Ansicht der Unfallforschung der Versicherer in Berlin ist deshalb eine Erweiterung der entsprechenden Richtlinie ECE-R 66 im Hinblick auf die Überschlagsicherheit von Bussen notwendig. Bislang wird nämlich nur das Kippen, nicht der Überschlag getestet. Außerdem wird bei diesem Test die Gesamtmasse der Insassen nicht berücksichtigt. Doppelstöckige Busse müssen unverständlicherweise überhaupt nicht getestet werden. weiter
25.05.2007 | Pressemeldungen Verkehrsberuhigung: Unfallforscher warnen vor unsinnigen „Shared-Space-Projekten“
Es klingt verlockend: Alle Schilder und Ampeln in den Innenstädten radikal beseitigen, einfache Regeln einführen und gemeinsame Verkehrsräume für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer schaffen. Schon passieren weniger Unfälle und der Verkehr läuft harmonisch im geteilten Straßenraum. „Shared Space“ heißt das Zauberwort, das von der EU europaweit gefördert wird. Auch deutsche Kommunen sehen darin eine Chance für die Neuordnung ihrer Ortskerne. weiter
25.05.2007 | Pressemeldungen Unfallforschung der Versicherer: Alkoholverbot für junge Fahrer unter 21 Jahren ist der richtige Schritt
Das absolute Alkoholverbot für Fahranfänger während der Probezeit und junge Fahrer unter 21 Jahren, das in der vergangenen Nacht vom Bundestag verabschiedet wurde, ist nach Auffassung der deutschen Versicherer eine richtige Maßnahme zur Verringerung der Unfallzahlen junger Fahrer. Die Unfallforschung der Versicherer erwartet vor allem einen Rückgang der schweren Unfälle mit Toten und Schwerverletzten. Junge Fahrer im Alter von 18-21 Jahre waren im Jahr 2005 an rund 15 Prozent der Unfälle mit Personenschäden beteiligt. weiter
27.02.2007 | Unfallforschung Verkehrsexperten unterstützen Forderungen der Unfallforschung der Versicherer: Mehr Sicherheit auf Landstraßen durch sinnvolle Geschwindigkeitsüberwachung möglich
Eine sinnvolle Geschwindigkeitsüberwachung, differenzierte Tempolimits, mehr Schutz vor Hindernissen am Straßenrand und die Ausstattung von allen Neufahrzeugen mit ESP sind die Hauptforderungen, die beim ersten deutschen Road-Safety-PIN-Talk aufgestellt wurden. Schwerpunktthema in Deutschland, das mit Vertretern aus Verbänden, der Politik, der Polizei und der Industrie diskutiert wurde: Die Landstraßensicherheit. Veranstalter waren der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) und die Unfallforschung der Deutschen Versicherer. Hierbei diskutierten Verkehrsexperten Möglichkeiten zur Verbesserung der Sicherheit von Autofahrern auf Landstraßen. Dazu gehört auch, dass bei den Entscheidungsträgern in Verwaltung und Planung von Landstraßen die vorhandenen und effektiven sicherheitsrelevanten Regelwerke endlich mehr Beachtung finden. Der Road-Safety-Performance-Index (PIN) ist der erste europäische Ländervergleich in Sachen Verkehrssicherheit. Als neues politisches Instrument soll das PIN-Programm die Länder anspornen, der Verkehrssicherheit einen höheren Stellenwert einzuräumen. weiter
15.02.2007 | Positionen Nr. 52 RUNDERE FORMEN GEGEN GEBROCHENE KNOCHEN
Matthias Kühn, Leiter des Fachbereichs Fahrzeugsicherheit der GDV-Unfallforschung, ist mit dem Verkehrssicherheitspreis des Bundesverkehrsministeriums ausgezeichnet worden. Warum? Weil er gerade dabei ist, Autos für Fußgänger ungefährlicher zu machen. weiter
06.12.2006 Unfallforschung der Versicherer: Leichtkraftfahrzeuge sind gefährlich – Gewichtsbeschränkung verhindert mehr passive Sicherheit
Ein autoähnliches Fahrzeug, das nur 350 Kilogramm wiegen darf, kann modernen Sicherheitsansprüchen nicht genügen. Das ist die Erkenntnis eines Forschungsprojekts, das die Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 2005 gemeinsam mit dem Allianz Zentrum für Technik (AZT) initiiert haben. Kurz zuvor waren in Deutschland durch die Einführung des Führerscheins Klasse S die rechtlichen Hürden gefallen und die sogenannten Leichtkraftfahrzeuge auch für Jugendliche ab 16 Jahren fahrbar. weiter
07.11.2006 Unfallforschung der Versicherer: Besserer Unterfahrschutz für LKW und Anhänger notwendig – Crash ins Heck eines Lastwagens weiterhin lebensgefährlich
Obwohl der Heckunterfahrschutz an Lastkraftwagen und Anhängern seit Jahrzehnten zur Standardausstattung gehört, enden Unfälle, bei denen ein Auto auf einen Lkw auffährt, oft mit sehr schweren Folgen, zum Teil sogar tödlich. Der Grund: Der vorhandene Unterfahrschutz knickt weg oder reißt ganz ab. Die für einen Crash ausgelegte Karosseriestruktur eines Pkws kann dann nicht zur Wirkung kommen, sie unterfährt den Lkw-Aufbau. weiter
15.02.2006 | Positionen Nr. 46 Angriff auf das Schleudertrauma
Autositze können richtig bequem sein – oder ein Risiko.Eine internationale Arbeitsgruppe trennt die Spreu vom Weizen. weiter
12.12.2005 Neue Sitztests beweisen: Besserer Insassenschutz bei Heckaufprall möglich - Defizite bei Kleinwagen, Geländewagen und Minivans - Jede zweite Kopfstütze "mäßig" oder "schlecht"
Die Sitze des Autojahrgangs 2006 sind deutlich sicherer als die des Modelljahrs 2005. Das haben Aufprallversuche ergeben, die europäische Versicherer mit dem britischen Testinstitut Thatcham durchgeführt haben. Vor allem in der Golf-Klasse und bei Mittelklasse-Fahrzeugen wurden deutliche Verbesserungen erzielt. Dennoch bleibt enormer Verbesserungsbedarf. Denn immer noch sind 51 von insgesamt 177 geprüften Sitzen mit „schlecht“ bewertet (29 Prozent), 46 Sitze (26 Prozent) mit „mäßig“. Nur jede fünfte Sitz-Kopfstützenkombination (33 Sitze) ist uneingeschränkt „gut“; 26 Prozent (47 Sitze) sind immerhin noch „akzeptabel“. Die für Deutschland relevanten Testergebnisse wurden jetzt vom Verkehrstechnischen Institut der Deutschen Versicherer vorgestellt und sind im Internet unter www.gdv.de und www.versicherung-und-verkehr.de veröffentlicht. weiter
23.05.2005 Versicherer kritisieren ADAC-Straßentest: EuroRAP zeigt falsche Ergebnisse
Das Verkehrstechnische Institut der Deutschen Versicherer (VTIV) teilt die Auffassung des ADAC, dass bauliche Maßnahmen erhebliche Potenziale bergen, unsere Straßen sicherer zu machen und die Zahl der Getöteten und Verletzten deutlich zu senken. Allerdings ist das vom ADAC vorgeschlagene Instrumentarium eines Straßentests nach EuroRap in der bisherigen Form nicht geeignet, in nennenswertem Maße dazu beizutragen. weiter
15.03.2005 | Positionen Nr. 41 Kein Guter Rutsch
Das Verkehrstechnische Institut der Deutschen Versicherer untersucht die Griffigkeit von Straßenbelägen. Seine Ergebnisse führen dazu, dass manche Kurven dann doch etwas weiter gebaut wird - zur Sicherheit. weiter
15.11.2004 Crashtests beweisen: 6 von 10 Autositzen beim Heckaufprall mit ungenügendem Schutz - Versicherer fordern bessere Standards - Mit guten Sitzen lassen sich viele Verletzungen der Halswirbelsäule vermeiden
Statische und dynamische Tests beweisen: Mit der Schutzwirkung für die Halswirbelsäule (HWS) ist es bei den meisten Frontsitzen aktueller Automodelle nicht gut bestellt. weiter
15.08.2004 | Positionen Nr. 37 STÄNDIG AUF DRAHT
Wer sich an einer der 20 000 Notrufsäulen in Deutschland Hilfe holt, landet in Hamburg im Callcenter des GDV. Ein Besuch bei den Stimmen hinter der Klappe. weiter
15.03.2004 | Positionen Nr. 35 Der stumme Zeuge
Die Blackbox für Kraftfahrzeuge klärt Verkehrsunfälle auf. weiter
15.01.2004 | Positionen Nr. 34 Container im Tiefflug
Ein Tempolimit kann rasende Kleintransporter ausbremsen. weiter
06.11.2003 Mit Vollgas ins Risiko
18.855 Unfälle mit Personenschaden - Versicherer fordern Tempolimit 120 für Kleinlaster - Serienmäßig ESP gegen Schleuderunfälle - Lenk- und Ruhezeiten müssen geregelt werden weiter
19.05.2003 Verkehrstechnisches Institut der Deutschen Versicherer: Busse müssen sicherer werden - ESP kann Schleuderunfälle verhindern - Gurtpflicht ernst nehmen (PD 15/03)
Die Sicherheit von Omnibussen muss weiter erhöht werden. Das zeigt auch das schwere Busunglück bei Lyon in Frankreich. Deshalb fordern die Unfall-forscher vom Verkehrstechnischen Institut der Deutschen Versicherer, dass künftig alle Busse mit dem Schleuderverhinderer ESP (Elektronisches Stabilitäts-Programm) ausgerüstet werden müssen. weiter
21.05.2001 Unfallursache Bremsen: Versicherer fordern ABS für alle neuen Motorräder - Fahrer müssen Druck auf Hersteller machen - Bremsen muss noch in Fahrschule und Sicherheitstraining geübt werden.
"Bremsen als Todesursache" - Was auf den ersten Blicke wie eine zynische Verballhornung klingt, macht die ganze Problematik des Bremsens mit einem Motorrad deutlich. Sowohl die Technik von so genannten "Ein-Spur-Fahrzeugen mit getrennter Bremsanlage" als auch die Fähigkeit des Zweirad-Benutzers entscheidet über Erfolg und Misserfolg beim Abbremsen - und letztlich auch über Leben und Tod. weiter
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