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VERKEHRSSICHERHEIT UND UNFALLFORSCHUNG

Wichtige Tipps zur Vermeidung von Unfällen lesen Sie auf den folgenden Seiten. Der GDV stellt Ihnen außerdem aktuelle Unfallstatistiken zur Verfügung und informiert Sie über Aspekte der Unfallforschung.

23.12.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: Kommunikation zwischen Straße und Fahrzeug verspricht keine großen Potenziale

Die Idee klingt verlockend: Eine Straße, die die Fahrer selbstständig vor möglichen Gefahren warnt und dadurch Unfälle vermeidet. Die technischen Möglichkeiten dazu sind bereits vorhanden. Allerdings zeigt eine Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV), dass die Potenziale zur Verbesserung der Sicherheit in der Realität beschränkt sind.
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22.12.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: Regelverstöße im Straßenverkehr - Sanktionssystem muss überarbeitet werden

Die Missachtung von Verkehrsregeln führt zu vielen Verkehrsunfällen. Eigentlich eine Binsenweisheit. Deshalb werden Verkehrsverstöße auch bestraft. Doch welche Regelverstöße führen zu den schlimmen Unfällen, und sind die "Strafen" für die Vergehen im Straßenverkehr eigentlich angemessen? Um diese Fragen beantworten zu können, hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in einem interdisziplinären Forschungsprojekt untersucht, in welchem Zusammenhang Unfallgeschehen und Sanktionierung von Regelmissachtungen miteinander stehen und was die Verkehrsteilnehmer dazu bringt, Verkehrsregeln zu befolgen oder zu missachten.
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21.12.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: Verkehrsklima in Deutschland wird rauer – Unsichere Straßen werden als sicher empfunden – Fußgänger und Radler missachten öfters rote Ampeln

Das Klima auf Deutschlands Straßen wird rauer. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Befragung „Verkehrsklima 2010“ der Unfallforschung der Versicherer (UDV), deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden. So fühlte sich 2010 nur noch jeder zweite Befragte (53 Prozent) sicher oder sehr sicher. 2008 waren es noch 69 Prozent. Gleichzeitig hat sich die Zahl derer, die sich nicht sicher fühlen von 6 auf 12 Prozent verdoppelt. Wobei sich Frauen noch deutlich weniger sicher fühlen als Männer. Siegfried Brockmann, Leiter der UDV, plädierte bei der Vorstellung der Studie an die Verkehrsteilnehmer, mehr Rücksicht, Gelassenheit und Regelbefolgung auf den Straßen walten zu lassen.
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20.12.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer (UDV): Busse sind sicher – Busunfälle ohne Crash im Schnitt genauso teuer wie Kollisionen - Notbremssysteme müssen auch stehende Fahrzeuge erkennen

Aufgeschlitzte, umgekippte, ausgebrannte Busse mit vielen Verletzten oder Getöteten bestimmen das Bild in der Öffentlichkeit, wenn es um das Thema Busunfälle geht. Tatsächlich ist der Omnibus jedoch ein relativ sicheres Verkehrsmittel ohne gravierende Schwachstellen, wie jetzt eine von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) durchgeführte Analyse von Busunfällen in Deutschland zeigt. Dabei standen zwei Fragen im Vordergrund: Wie ist das Schadengeschehen bei Busunfällen im Allgemeinen und wie können moderne Fahrerassistenzsysteme Busunfälle verhindern oder abschwächen?
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16.12.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer (UDV): Fahrschulausbildung muss optimiert werden – Nachbetreuung von jungen Fahrern notwendig

Junge Fahrer sind weiterhin eine Hochrisikogruppe im Straßenverkehr. Ihr Anteil an tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmern ist überproportional hoch: Von 1840 getöteten Pkw-Insassen im Jahr 2010 waren 508 zwischen 18 und 24 Jahre alt –  das sind fast 28 Prozent, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung nur 8 Prozent beträgt. Rund 70 Prozent der Unfälle, in die sie verwickelt werden, haben die jungen Autofahrer verursacht. Die größten Probleme: mangelnde Fahrerfahrung und Fehler, die auf die besondere Risikobereitschaft junger Menschen zurückzuführen sind.
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09.12.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer (UDV): Fußgänger in der dunklen Jahreszeit besonders gefährdet - Helle, reflektierende Kleidung für mehr Sicherheit - Beim Autokauf auf moderne Lichtsysteme achten

Fußgänger sind in der dunklen Jahreszeit besonders auf Landstraßen extrem gefährdet. Von 112 im Jahr 2010 außerhalb geschlossener Ortschaften getöteten Fußgängern starben fast drei Viertel (80) bei Dämmerung oder Dunkelheit. Die UDV rät daher, wenn irgend möglich, nicht zu Fuß über eine dunkle Landstraße zu gehen, falls kein separater Gehweg vorhanden ist. Siegfried Brockmann, Leiter der UDV: „Das ist lebensgefährlich. Autofahrer können einen Fußgänger, erst recht, wenn er dunkel gekleidet ist, gar nicht oder nur viel zu spät erkennen“. Falls keine andere Beförderungsmöglichkeit bestehe, seien die Kosten für ein Taxi gut angelegt.
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02.12.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: Sicherheitsaspekte bei Elektrofahrzeugen wichtig – Experten formulieren Empfehlungen – Gefahr durch Bastler und Schrauber

Elektrofahrzeuge bringen völlig neuartige Risiken, beispielsweise durch ein Hochspannungsbordnetz mit der potentiellen Gefahr tödlicher Stromschläge. Sie müssen jedoch im Betrieb und bei einem Unfall genauso sicher sein wie herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotor. Das war einhellige Meinung eines Experten-Symposiums, das die Unfallforschung der Versicherer (UDV) Ende November 2011 in Berlin veranstaltete. Eine Gefahr sieht UDV-Leiter Siegfried Brockmann darin, dass Bastler, Schrauber und Hobbytuner die hohen Sicherheitsstandards, die Industrie und Werkstätten anstreben, nicht einhalten werden.
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01.12.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: Gelbe Beschilderung kann Autobahnbaustellen sicherer machen – Sparsame Verwendung ist aber Voraussetzung

Autobahnbaustellen sind weniger gefährlich, als viele Autofahrer annehmen. Das hatte die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in einer Studie herausgefunden. Für diese war das Unfallgeschehen an 12 Baustellen mit einer Gesamtlänge von 68 Kilometern analysiert und fünf Baustellen einer detaillierten Untersuchung unterzogen worden.
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14.11.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer (UDV): Kreuz und quer – Diagonalgrün für Fußgänger kein Allheilmittel - Sicherheit und Leistungsfähigkeit auf dem Prüfstand

Im Ausland sind sie häufiger anzutreffen – in Deutschland nur ganz selten: Kreuzungen, bei denen die Fußgänger bei grün auch diagonal die Straße überqueren dürfen. Was auf den ersten Blick charmant wirkt, muss natürlich auch die Kriterien der Verkehrssicherheit und der Leistungsfähigkeit erfüllen. Um das herauszufinden, hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) solche Kreuzungen untersuchen lassen. Dabei wurde das Unfallgeschehen an diesen Kreuzungen analysiert, die Verkehrsqualität (Warte-zeiten bei Rot, Kapazität) ermittelt und die Rotlichtakzeptanz beobachtet.
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31.10.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: Am 01.11.2011 wird ESP Pflicht für neue Automodelle – Online-Hilfe für Käufer von ESP-Gebrauchtwagen auf www.udv.de/esp

Seit Jahren fordert die Unfallforschung der Versicherer (UDV), Autos grundsätzlich nur noch mit dem Schleuderschutz ESP anzubieten. Jetzt wird das zumindest für neue Automodelle wahr: Ab dem 1. November 2011 bekommen in Europa neue Fahrzeugmodellreihen (ab dem 01.11.2014 alle Neuwagen) nur noch dann eine Typgenehmigung, wenn sie den "elektronischen Schutzengel" serienmäßig an Bord haben.
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28.09.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: Sportliche Geländewagen (SUV) im Unfallgeschehen unauffällig – Kollisionen aber schwerer durch Masse und Bauweise – Bessere Crashkompatibilität und automatische Bremssysteme notwendig

Eine neue Fahrzeugkategorie erobert seit mehr als zehn Jahren Deutschlands Straßen: Sportliche Geländewagen, so genannte Sport Utility Vehicles (SUV). Mit steigenden Zulassungszahlen nimmt auch deren Unfallbeteiligung zu. Aus diesem Grund hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in einer Studie SUV und deren Fahrer unter die Lupe genommen und in Crashtests spezifische Risiken offengelegt.
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09.06.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer (UDV): Sicherheitspreis "Die Unfallkommission" an Halle verliehen – Keine Unfälle mehr durch einfache und kostengünstige Maßnahme

Die Unfallkommission Halle an der Saale ist am 9. Juni 2011 mit dem von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) gestifteten Sicherheitspreis ?Die Unfallkommission? ausgezeichnet worden. Der Preis, der seit 2001 jährlich vergeben wird, ist mit 5.000 Euro dotiert, die für die Verkehrssicherheitsarbeit vor Ort zur Verfügung stehen.
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31.05.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: www.ampelini.de beim Deutschen Kinder-Medien-Festival 2011 mit dem „Goldenen Spatz“ als beste deutsche Kinderwebseite ausgezeichnet

Beim Deutschen Kinder-Medien-Festival 2011 in Gera und Erfurt wurde die von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) initiierte und betreute Kinder-Internetseite www.ampelini.de mit dem ?Goldenen Spatz? als beste deutsche Kinderwebseite ausgewählt und prämiert.
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05.05.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: Jugendliche verharmlosen Drogenkonsum beim Autofahren – Cannabis und Alkohol gehören für viele zum Alltag

Viele Heranwachsende konsumieren Drogen und Alkohol in ihrer Freizeit. Jeder Vierte setzt sich danach sogar ans Steuer. Selbst Polizeikontrollen schrecken nicht ab. Dafür wünschen sich die meisten jungen Erwachsenen vor allem auf dem Land einen besseren öffentlichen Nahverkehr, damit sie das Auto stehen lassen können. Das sind Erkenntnisse aus der aktuellen Untersuchung ?Illegale Drogen im Straßenverkehr?, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Schulen und bei Tanzveranstaltungen im städtischen und im ländlichen Raum hat durchführen lassen.
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07.04.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: Crashtests zeigen hohe Unfallrisiken durch Elektrofahrräder – Neue Fahrzeugklassifizierung nötig

Elektrisch unterstütze Fahrräder (Pedelecs) liegen in Deutschland im Trend. Die Hersteller freuen sich über zweistellige Zuwachsraten und die Radler über den ?eingebauten Rückenwind?. Doch diese Entwicklung birgt nach Ansicht der Unfallforschung der Versicherer (UDV) auch Gefahren. Nach vier Crashtests und umfangreichen Fahrversuchen kommen die Unfallforscher in einer jetzt aktuell vorgestellten Studie zu dem Schluss, dass vor allem die schnellen Pedelecs (bis 45 km/h) eine Gefahr für den Fahrer selbst, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer sein können.
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04.02.2011 | Pressemeldung
Unfallforschung der Versicherer: Tagfahrlicht gefährdet schwache Verkehrsteilnehmer und Motorradfahrer nicht. Neue Untersuchung zeigt aber auch keine Vorteile für die Verkehrssicherheit

Ab Montag, 7. Februar 2011, dürfen europaweit neue Fahrzeugmodelle nur noch dann zugelassen werden, wenn sie mit einem sogenannten Tagfahrlicht ausgerüstet sind. Aus diesem Grund hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin in einem zweieinhalbjährigen Projekt gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin und dem Forschungsinstitut Human-Factors-Consult untersucht, welche Auswirkungen das Fahren mit Licht am Tage auf die Sicherheit im Straßenverkehr, vor allem für schwächere Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger und Radfahrer sowie Motorradfahrer, hat.
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06.10.2010 | Pressemeldungen
Winterreifen-Pflicht für Deutschland? Für Versicherungskunden ändert sich nichts!

Wer sein Fahrzeug im Winter bei Schnee und Glätte nicht stehen lassen will, sollte auf Winterreifen umrüsten. Das gilt unabhängig von einer gesetzlichen Winterreifen-Pflicht in Deutschland. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin hin. Denn Winterreifen erhöhen die Sicherheit bei Schnee, Matsch und Glätte. Autofahrer sollten sich daher rechtzeitig auf die kalte Jahreszeit einstellen ? im Interesse der eigenen Sicherheit und der anderen Verkehrsteilnehmer.
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28.09.2010 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Achtung, Traktor! Wenige, aber schwere Unfälle

Traktoren sind auf Deutschlands Straßen vergleichsweise selten anzutreffen. Daher ist ihre Beteiligung an Unfällen auch relativ gering. Bei diesen Unfällen werden aber überdurchschnittlich viele Personen schwer verletzt oder getötet. Aus diesem Grund hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) zusammen mit der Allianz und der LVM untersucht, wo welche Unfälle unter welchen Umständen mit Traktoren passieren. Dazu wurde eine Unfalldatenbank mit 1.010 Unfällen der Jahre 2006 bis 2008 aus ganz Deutschland aufgebaut und analysiert.
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16.09.2010 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Mit technischen Maßnahmen am Auto gegen schwere Fußgängerunfälle – Verbesserungen an der Fahrzeugfront und Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung notwendig

Rund 600 Menschen sterben pro Jahr als Fußgänger im Straßenverkehr, mehr als 8.000 werden schwer verletzt. Das muss nicht sein. In einem Forschungsprojekt mit der RWTH Aachen hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) technische Maßnahmen zur Abschwächung der Unfallfolgen von Fußgängern beim Zusammenstoß mit einem Auto untersucht und festgestellt, dass es auch bei modernen Fahrzeugkonstruktionen noch enormes Verbesserungspotenzial gibt.
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28.07.2010 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Mit gezieltem Training kann die Hirnleistung Älterer gefördert und das Unfallrisiko zuhause und im Straßenverkehr gesenkt werden

Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich die Leistungsfähigkeit des Gehirns, insbesondere die sogenannten fluiden kognitiven Funktionen wie z. B. die Aufmerksamkeit, die Konzentration oder die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit. Diese Funktionen sind ein Bindeglied zwischen Sensorik und Motorik und somit unerlässlich für komplexe Wahrnehmungsprozesse sowie Planung und Steuerung des Verhaltens. Nehmen im Alter diese Funktionen ab, erhöht sich das Risiko für Unfälle im Haushalt und im Straßenverkehr. Deshalb hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) untersuchen lassen, inwieweit sich die kognitive Leistungsfähigkeit und insbesondere die fluiden Funktionen bei über 65-jährigen Personen durch Training verbessern lassen.
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28.07.2010 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Unfälle in Autobahnbaustellen sind häufiger, aber weniger schwer als auf freier Strecke – „Herausbeschleunigen“ aus Baustellen gefährlich

Autobahnen sind die qualitativ hochwertigsten und sichersten Straßen in Deutschland. Schwachstellen sind neben den Anschlussstellen vor allem Baustellenbereiche, die zu Störungen im Verkehrsablauf und immer wieder zu schweren Unfällen führen. Bei einer im Auftrag der Unfallforschung der Versicherer (UDV) durchgeführten Studie der TU Dresden wurde das Unfallgeschehen an 12 Baustellen mit einer Gesamtlänge von 68 km analysiert und fünf Baustellen einer detaillierten Untersuchung unterzogen.
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28.07.2010 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Sitze und Kopfstützen werden immer besser – Defizite bei Kleinwagen und Minivans

Seit dem Beginn der IIWPG-Tests im Jahr 2005 hat sich die Sicherheit von Sitz-Kopfstützenkombinationen deutlich erhöht. Wurden vor fünf Jahren noch 60 Prozent aller getesteten Sitze ?mäßig? oder ?schlecht? bewertet, waren es in diesem Jahr nur noch 28 Prozent. Das geht aus einer Auswertung von 211 Sitzen des Modelljahres 2010 für den deutschen Markt hervor, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) jetzt veröffentlicht hat.
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01.06.2010 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer (UDV): Ungenügender Sicherheitsabstand gravierendes Unfallrisiko – Crashtest mit 100 km/h beweist: Auch Könner können nicht mehr reagieren

So einen Reaktionstest gab es live noch nie: Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat mit einem ?echten? Unfall bei Tempo 100 gezeigt, dass selbst ein Profi hinter dem Steuer nicht mehr reagieren kann, wenn der Vordermann plötzlich bremst und der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wurde. Die Folge: Bei 15 Metern Abstand ? ein Wert der auf deutschen Autobahnen tagtäglich zu beobachten ist ? krachen die Fahrzeuge mit erheblicher Wucht ineinander.
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22.04.2010 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Überholen in den Tod – Motorradfahrer mit hohem Risiko und wenig Überlebenschancen

Die Motorradsaison steht unmittelbar bevor. Doch schon jetzt ist klar, dass einige hundert Biker diese Saison nicht und tausende nur schwer verletzt überleben werden. Im vergangenen Jahr starben 651 Motorradfahrer auf Deutschlands Straßen, 9.690 wurden schwer verletzt. Wie wenig Chancen ein Motorradfahrer beim Frontalcrash ? dem klassischen Überholunfall ? mit einem Auto hat, war jetzt bei Crashversuchen auf dem Flugplatz Neuhardenberg zu sehen.
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01.04.2010 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Kinder im Auto werden immer besser gesichert – Rückgang der Getötetenzahlen 2009 um 27 Prozent

Noch nie seit Beginn der Massenmotorisierung starben weniger Kinder im Auto als im vergangenen Jahr: 2009 kamen 37 Kinder im Alter unter 15 Jahren als Mitfahrer im Auto ums Leben. 2008 waren es 51, 1992 noch 207. Dies zeige nach Ansicht der Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin, dass die Anstrengungen der vergangenen Jahre Früchte getragen haben. Eine aktuelle UDV-Studie zum Fehlgebrauch von Kindersitzen ergab, dass im Vergleich der letzten 15 Jahre zwar immer noch genauso viele Fehler beim Einbau der Sitze und bei der Sicherung der Kinder im Sitz gemacht wurden, diese aber wesentlich weniger gravierend hinsichtlich der Sicherheit waren. Und: Wer einen Kindersitz mit der genormten Steckverbindung ISOFIX hat, macht überhaupt keine Einbaufehler mehr.
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23.11.2009 | Pressemeldungen
Berliner Unfallforscher für seine Verdienste um Verkehrssicherheit geehrt

Der Leiter der in Berlin ansässigen Unfallforschung der Versicherer (UDV), Siegfried Brockmann, hat am Montag in München neben zwei weiteren Preisträgern vom bayerischen Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU) den Joseph-Ströbl-Preis erhalten, der für besondere Verdienste um die Verkehrssicherheit verliehen wird. Wie es in der Laudatio hieß, sei Brockmann wesentlich daran beteiligt gewesen, auf das Problem des Fahrens unter Drogeneinfluss aufmerksam zu machen und wirksame Gegenmaßnahmen auf den Weg zu bringen.
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24.08.2009 | Pressemeldungen
Kinder radeln immer schlechter – UDV-Studie deckt schleichende Gefahr durch psychomotorische Schwächen auf – 100.000 Euro für Radfahrausbildung in den Jugendverkehrsschulen

Viele Kinder, vor allem im städtischen Bereich, haben im Vergleich zum Jahr 1997 deutliche psychomotorische Schwächen. Das wird bei der Fahrradausbildung sichtbar, die nahezu alle Grundschüler in der 4. Klasse absolvieren. Eine aktuelle Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) zeigt, dass sich die Fähig- und Fertigkeiten von Kindern im Grundschulalter weiter verschlechtert haben. Dabei fallen vor allem Stadtkinder, Mädchen mit Migrationshintergrund, übergewichtige und überbehütete Kinder auf. Um den Teufelskreis ?Fehlende Bewegung ? mehr Unsicherheit ? weniger Fahrradpraxis ? weniger Bewegung? zu durchbrechen, müssten nach Ansicht von Siegfried Brockmann, Leiter der UDV, Schulen, Eltern und Lehrer gezielt Bewegungsdefizite erkennen und bekämpfen. Sicheres Radfahren, so Brockmann, ist das A und O für eine spätere sichere Teilnahme am Straßenverkehr.
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19.05.2009 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Auffahrwarn- und Notbremssysteme haben hohes Unfallvermeidungspotential – Einführung in alle Fahrzeugklassen wünschenswert

Zu zaghaftes und zu spätes Bremsen sind Ursachen für viele Verkehrsunfälle. Autofahrer sind in Extremsituationen oft überfordert und kennen die physikalischen Rahmenbedingungen des Abbaus der kinetischen Energie durch die schnelle Fahrzeugverzögerung nicht. Moderne Fahrerassistenzsysteme (FAS) wie Auffahrwarn- und Notbremssysteme können erwiesenermaßen den Fahrer unterstützen und sollten deshalb nach Ansicht der Unfallforschung der Versicherer (UDV) möglichst schnell in möglichst viele Kraftfahrzeuge Einzug halten. ?Vor allem viele schwere Auffahrunfälle können so vermieden werden?, sagte Siegfried Brockmann, Leiter der UDV in Berlin, bei einem Praxistest entsprechender Systeme in Darmstadt.
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12.11.2008 | Positionen Nr. 62
Hintergrund - FÜR ROT-GRÜN

Städte und Gemeinden schalten nachts immer häufiger die Ampellichter aus. Um den Verkehrsfluss zu verbessern, Energie zu sparen oder den Lärmpegel niedrig zu halten, heißt es. Hehre Ziele. Fakt ist: Ausgeschaltete Ampeln erhöhen das Unfallrisiko.
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27.10.2008 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Schutzengel ESP - Über 38.000 schwere Unfälle pro Jahr weniger sind möglich

In Deutschland könnten pro Jahr rund 37.000 Unfälle mit Verletzten und 1.100 Unfälle mit Getöteten ganz vermieden oder deutlich weniger folgenschwer ausgehen, wenn alle Pkw mit dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP ausgestattet wären. Denn der Einsatz von ESP hat signifikante Auswirkungen auf Unfallverursachung und Unfallausgang. Das geht aus einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) hervor.
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25.07.2008 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: „Schutzengel“ ESP immer noch nicht in allen Neufahrzeugen; bei kleinen Autos nur selten serienmäßig – ESP-Neuwagendatenbank und Gebrauchtwagenliste im Internet

Auch im Jahr 2008 haben die allermeisten Minis, Kleinwagen und sogenannten Utilities immer noch nicht den lebensrettenden elektronischen Schleuderverhinderer ESP serienmäßig an Bord. Das geht aus einer Untersuchung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) in Berlin hervor, für die 278 Modellreihen von 38 Autoherstellern auf dem deutschen Markt unter die Lupe genommen wurden. Das Ergebnis der umfangreichen ESP-Recherche ist ab sofort unter www.udv.de nachzulesen. In der ESP-Datenbank können alle sicherheitsbewussten Autofahrer im Internet nachschauen, welche Fahrzeugmodelle der Jahrgänge 2006, 2007 und 2008 mit ESP serienmäßig oder gegen Aufpreis ausgestattet sind und welche nicht. Erstmals ist auch eine Liste mit älteren Modellen abrufbar ? wichtig vor allem für Gebrauchtwagenkäufer.
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25.07.2008 | Pressemeldungen
Autositztest 2008: Besserer Schutz vor HWS-Verletzungen möglich – Mehr Autohersteller mit besseren Sitz-Kopfstützen-Kombinationen – Aber immer noch 41 Prozent aller Sitze mäßig oder schlecht


Bei den insgesamt 192 getesteten Autositzen des Modelljahres 2008 hat es gegenüber den Vorjahren deutliche Verbesserungen gegeben. Der Anteil der ?gut? getesteten Sitze ist von 19 Prozent (2006) auf jetzt 36 Prozent gestiegen (2007 ? 28 Prozent). Dennoch bleibt noch viel zu tun, da immerhin noch jedes sechste Automodell (16 Prozent) eine schlechte Sitz-Kopfstützen-Kombination (2006: 29 Prozent, 2007: 22 Prozent) hat. Das haben Aufprallversuche ergeben, die beim britischen Testinstitut Thatcham durchgeführt wurden. Die Ergebnisse hat jetzt die Unfallforschung der Versicherer (UDV) für den deutschen Markt exklusiv veröffentlicht (www.udv.de). Wichtig sind ?gute? Testergebnisse, weil damit viele leichte Verletzungen der Halswirbelsäule (HWS-Distorsion / sogenanntes Schleu-dertrauma) verhindert werden können.
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30.06.2008 | Positionen Nr. 60
Hintergrund - TÖDLICHE KOPFVERLETZUNG

"Segways" heißen die Elektroroller und sind ein Verkaufsschlager in den USA. Nachdem der Trend auch nach Deutschland übergeschwappt ist, stellt sich natürlich die Frage: Wie sicher sind diese Dinger im Straßenverkehr?
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21.05.2008 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer (UDV) plädiert nach Crashtests mit Elektro-Stehrollern: Auf Gehwegen maximal Schrittgeschwindigkeit - Für sicheres Bremsen Übung notwendig

Sie sind weder Fahrrad noch Mofa. Sie werden vom Hersteller Segway ?Personal Transporter? genannt, diese zweirädrigen, selbstbalancierenden Elektro-Stehroller. Sie werden häufig für Touristentouren in Großstädten angeboten, gelten als chic, innovativ und trendy. Ein Hightech-Fortbewegungsmittel für die i-pod-Generation, wenn auch noch ein seltenes: In Deutschland gibt es momentan rund 1.000 Segways, weltweit etwa 35.000.
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29.04.2008 | Positionen Nr. 59
Hintergrund - NACH EIGENEN REGELN

"Shared Space" ist ein gut gemeintes Projekt: Ohne Ampeln und Verkehrsschilder sollen Autofahrer langsamer, sicherer und vernünftiger durch Deutschlands Straßen manövrieren. Kann das gut gehen?
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17.04.2008 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Über 1.000 Verkehrstote an Bäumen pro Jahr sind zu viel - Intelligente Maßnahmen schützen Menschen und Alleen

Mehrere hundert Menschen pro Jahr müssten in Deutschland nicht sterben, wenn erwiesenermaßen wirksame Maßnahmen an Straßen mit Bäumen ergriffen würden. Das ist die Quintessenz langjähriger Untersuchungen der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Noch immer ist der Baumunfall auf Landstraßen die häufigste Einzelursache von tödlichen Verkehrsunfällen (knapp 30 Prozent). In einzelnen Bundesländern ist dieser Anteil noch deutlich höher, z. B. in Brandenburg (61 Prozent), in Mecklenburg-Vorpommern (46 Prozent) und in Niedersachsen (41 Prozent). Im Jahr 2006 starben in Deutschland 1.034 Menschen durch Baumunfälle. Seit der Einführung der ?Baumunfallstatistik? im Jahr 1995 haben fast 20.000 Menschen ihr Leben nach dem Aufprall auf Bäume verloren.
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31.03.2008 | Pressemeldungen
Alte Kindersitze ab 8. April 2008 verboten - Neue Broschüre gibt Antwort auf alle Fragen zur Kindersicherung im Auto

Ab dem 8. April 2008 dürfen in ganz Europa nur noch Kindersitze verwendet werden, die der Prüfnorm ECE-R 44/03 oder ECE-R 44/04 entsprechen. Darauf weist die Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin.
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12.02.2008 | Pressemeldungen
Unfallforschung der Versicherer: Notbremsassistenten helfen Unfälle zu vermeiden

Der Einbau von Notbremsassistenten der neuen Generation wird große Erfolge bei der Vermeidung von Unfällen oder der deutlichen Verringerung der Unfallschwere zeigen. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus den Fahrversuchen, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) auf der südenglischen Teststrecke TRL gemeinsam mit dem britischen Partnerinstitut ¿Thatcham¿ durchgeführt hat. Konkret gefahren wurden die Systeme von Mercedes-Benz (Distronic Plus/BAS Plus), Honda (CMBS) und das noch nicht auf dem Markt befindliche ¿City Safety¿-System von Volvo. ¿Bereits die heutigen radarbasierten Systeme können zwischen 5 bis 10 Prozent aller Pkw-Unfälle verhindern. In der nächsten Generation, die wir etwa ab 2010 erwarten, werden es bis zu 15 Prozent sein¿, sagte Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV).
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