Neben der Unfallversicherung umfasst dieser Bereich alle Versicherungsformen, die sich nicht direkt auf die Person, sondern auf einen konkret nachweisbaren Schaden am Vermögen des Versicherten beziehen. Hierzu gehören die Sachversicherungen (u. a. Feuer-, Einbruchdiebstahl-, Leitungswasserversicherung, die Hausrat- und die Wohngebäudeversicherung), sowie die Kraftfahrt-, die Allgemeine Haftpflicht-, die Rechtsschutz-, die Transport- oder die Kreditversicherung u. a.
Der Bereich der Schaden- und Unfallversicherung umfasst insgesamt rund 285 Millionen Verträge bei einem Beitragsvolumen von zuletzt rund 55 Milliarden Euro. Dies entspricht etwa einem Drittel der gesamten Beitragseinnahmen der deutschen Versicherungswirtschaft. Allein für die Kraftfahrtversicherung, dem größten Zweig innerhalb der Schadenversicherung, brachten die Bundesbürger im Jahr 2007 rund 21 Milliarden Euro auf (siehe Rubrik „Auto und Verkehr“). Auf die Sachversicherungen entfielen Prämieneinnahmen in Höhe von 14 Milliarden Euro. Es folgen die Allgemeine Haftpflichtversicherung mit 6,8, die Unfallversicherung mit 6,3 und die Rechtschutzversicherung mit 3,2 Milliarden Euro.
Insgesamt wendeten die Schaden- und Unfallversicherer im Jahr 2007 für rund 24 Millionen Versicherungsfälle rund 42 Milliarden Euro auf. Davon entfielen rund 19,1 Milliarden Euro auf die Kraftfahrtversicherung und 11,7 Milliarden Euro auf die Sachzweige. Die Haftpflicht-, Unfall- und Rechtschutzversicherer erbrachten zusammen Versicherungsleistungen in Höhe von rund 9,5 Milliarden Euro.
Weitere Kennzahlen zur Geschäftsentwicklung der Schaden- und Unfallversicherung hier