Neben der Unfallversicherung umfasst dieser Bereich alle Versicherungsformen, die sich nicht direkt auf die Person, sondern auf einen konkret nachweisbaren Schaden am Vermögen des Versicherten beziehen. Hierzu gehören die Sachversicherungen (u. a. Feuer-, Einbruchdiebstahl-, Leitungswasserversicherung, die Hausrat- und die Wohngebäudeversicherung), sowie unter anderem die Kraftfahrt-, die Allgemeine Haftpflicht-, die Rechtsschutz-, die Transport- oder die Kreditversicherung.
Der Bereich der Schaden- und Unfallversicherung umfasste im Jahr 2009 insgesamt rund 288 Millionen Verträge bei einem Beitragsvolumen von 54,7 Milliarden Euro. Dies entspricht etwa einem Drittel der gesamten Beitragseinnahmen der deutschen Versicherungswirtschaft. Allein für die Kraftfahrtversicherung, dem größten Zweig innerhalb der Schadenversicherung, brachten die Bundesbürger im Jahr 2009 20,1 Milliarden Euro auf (nähere Informationen unter „Auto und Verkehr“). Auf die Sachversicherungen entfielen Prämieneinnahmen in Höhe von 15 Milliarden Euro. Es folgen die Allgemeine Haftpflichtversicherung mit 6,8, die Unfallversicherung mit 6,4 und die Rechtschutzversicherung mit 3,2 Milliarden Euro.
Insgesamt wendeten die Schaden- und Unfallversicherer im Jahr 2009 für rund 23 Millionen Versicherungsfälle 41,9 Milliarden Euro auf. Davon entfielen 19,4 Milliarden Euro auf die Kraftfahrtversicherung und 10,2 Milliarden Euro auf die Sachzweige. Die Haftpflicht-, Unfall- und Rechtschutzversicherer erbrachten zusammen Versicherungsleistungen in Höhe von 10 Milliarden Euro.
Weitere Kennzahlen zur Geschäftsentwicklung der Schaden- und Unfallversicherung hier