06.12.2017
Konsultationsverfahren VdS 3150

Behebung von Leitungswasserschäden

Rund 1,1 Millionen versicherte Gebäude-Leitungswasserschäden gibt es jedes Jahr in Deutschland. Zusammen mit den Schäden aus der Hausratversicherung beträgt der jährliche Schadenaufwand rund 2,5 Milliarden Euro. Die allermeisten Rohrbruch- und Nässeschäden sind unkompliziert zu beheben. Aber was genau ist im Falle eines Leitungswasserschadens von den Beteiligten zu beachten, damit er schnell und fachgerecht behoben und reguliert werden kann?

Antworten geben die neuen Richtlinien zur Leitungswasserschaden-Sanierung (VdS 3150). Diese sind als Information sowohl für Mitarbeiter in den Schadenabteilungen der Versicherer als auch für Verbraucher gedacht. Die Richtlinien wurden in Zusammenarbeit des GDV mit Verbänden der Sanierungsbranche und der Sachverständigen erstellt. Als Leitfaden für die Praxis beschreiben sie den idealen Ablauf der Behebung von Leitungswasserschäden – von der ersten Schadenfeststellung bis zur abschließenden Erfolgskontrolle.

Die Richtlinien sollen dazu beitragen, dass die Schadenbehebung als kooperativer Prozess möglichst reibungslos verläuft und zu zufriedenstellenden Ergebnissen führt. Auf komplexe Schäden und Spezialfälle der Schadenregulierung gehen sie dabei nicht ein. Vielmehr geben sie klare und verständliche Hinweise und Erläuterungen für die Beteiligten, was im Normalfall eines Leitungswasserschadens jeweils von wem beachtet und was getan werden sollte.

Weitere Informationen und Einzelheiten zum Konsultationsverfahren der Richtlinien finden Sie auf der VdS-Internetseite.