22.09.2017
Stellungnahme Vertrieb

Zur Berufsbezeichnung des Versicherungsberaters

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) plädiert für die Koexistenz der Vergütungsmodelle. Die deutsche Versicherungswirtschaft hält das von der Bundesregierung im Gesetzentwurf zur Umsetzung der Richtlinie über Versicherungs-vertrieb (BR-Drs. 74/14) beschlossene Konzept zur Stärkung der Versicherungsberatung gegen Honorar einerseits und die gesetzliche Verankerung des Provisionsabgabeverbots andererseits für eine ausgewogene Kombination.

Der Kunde soll entscheiden. Doch dafür muss er erkennen, verstehen und unterscheiden können. Die im Fachgespräch vom 21. Februar 2017 im Bundesministerum der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) vorgeschlagene Änderung der Berufsbezeichnung von Versicherungsberatern, die sich ausschließlich vom Kunden vergüten lassen, passt im Versicherungsbereich nicht.

Der Vorschlag „unabhängiger Berater für Versicherungen“ schafft für den Verbraucher keine klare Abgrenzung zum Beruf des Versicherungsmaklers, der sich – völlig berechtigt – gleichfalls unabhängig nennt und dessen Dienstleistung im Kern auch die Beratung ist. Der bislang in § 34e GewO verwendete Begriff des Versicherungsberaters sollte auch weiterhin als Berufsbezeichnung verwendet werden. Der Begriff ist – ähnlich wie der Begriff des Steuerberaters – positiv belegt.

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