26.09.2017
Stellungnahme

Toolbox zur Fonds-Liquiditätssteuerung erweitern

Die Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) hat ihre Empfehlungen für das Liquiditätsrisikomanagement von Fonds überarbeitet und zur Konsultation gestellt. In seiner Stellungnahme begrüßt der GDV die Intention, den Investorenschutz zu verbessern und befürwortet generell eine Ausweitung und Harmonisierung der verfügbaren Instrumente zur Steuerung des Liquiditätsrisikos in Fonds.

IOSCO hat ihre im Jahr 2013 herausgegebenen Empfehlungen für das Liquiditätsrisikomanagement von Fonds insbesondere mit Blick auf den Bericht des Financial Stability Boards (FSB) aus Januar 2017 erweitert, in welchem sich das FSB mit potentiellen Schwachstellen im Asset Management befasst hatte. Zur Ergänzung dieser Empfehlungen hat IOSCO zudem einen Bericht zu bewährten Praktiken und Verfahren beim Liquiditäts- und Risikomanagement offener Fonds veröffentlicht. Dargestellt werden hierin u. a. die Wirkungsweise sowie Vor- und Nachteile bestimmter Instrumente zur Liquiditätssteuerung, wie dem Swing Pricing, Rücknahmebeschränkungen (bspw. „redemption gates“) oder von sog. Verwässerungsgebühren („anti-dilution–levies“).

Der GDV befürwortet in seiner Stellungnahme generell eine Ausweitung und Harmonisierung der verfügbaren Tools zur Steuerung des Liquiditätsrisikos und unterstützt deren flexible Anwendung. Zugleich sprechen wir uns aber dafür aus, dass die Empfehlungen nur im Kontext der spezifischen rechtlichen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Jurisdiktionen umgesetzt werden sollten.

Die vollständige Stellungnahme des GDV in Englisch finden Sie im Download-Bereich.

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