01.09.2017
Steuerpolitik

Für spätere Abgabe der Körperschaftsteuererklärung

Der Verband hat sich zusammen mit den anderen Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft dafür eingesetzt, dass die Unternehmen ihre Körperschaftsteuererklärung für das vergangene Jahr 2016 später abgeben können als Ende Dezember 2017, konkret bis Ende Februar 2018. Das ergibt sich aus einer Gemeinsamen Eingabe, die die Wirtschaftsverbände an das Bundesfinanzministerium gerichtet haben.

Zur Begründung wird angeführt, dass die Software für die Übermittlung der Steuererklärungen über das ElsterOnline-Portal – wie schon in den vergangenen Jahren – erst später (hier konkret: Ende Juli 2017) zur Verfügung stand. Körperschaftsteuererklärungen müssen nach derzeitigem Stand eigentlich bereits Ende Mai des Folgejahres bei den Finanzämtern eingereicht werden (§ 149 Abs. 2 AO). Lediglich für extern steuerlich Beratene gibt es eine automatische Verlängerung bis Ende des Folgejahres. Letzteres ergibt sich aus gleich lautenden Erlassen der obersten Finanzbehörden der Länder vom 2. Januar 2017 (BStBl I S. 46). Erst für den Veranlagungszeitraum 2018 kommt es hier zu einer allgemeinen Verlängerung der Abgabefristen bis Ende Juli des Folgejahres bzw. Ende Februar des Zweitfolgejahres durch das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens vom 18. Juli 2016 (BGBl. I S. 1679; vgl. § 149 Abs. 2 und 3 AO n. F.).

Der Verband hat sich im Rahmen der Abstimmung der Eingabe insbesondere dafür eingesetzt, dass es nicht nur zu Erleichterungen für beratene Steuerpflichtige kommt, sondern auch für nicht beratene Unternehmen, die ihre Steuerklärungen über ihre eigenen Steuerabteilungen bei den Finanzämtern einreichen.

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Für spätere Abgabe der Körperschaftsteuererklärung

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