20.09.2017
Statistik

Autodiebstahl 2016 nach Bundesländern

Riskanter Osten, sicherer Süden? Die Diebstahlstatistiken der Bundesländern sind auf dieser Seite zusammengefasst.

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Baden-Württemberg: Diebe klauen mehr und teurere Autos

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg 827 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr (2015: 776 Pkw). Wie aus der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik hervorgeht, stahlen die Diebe zudem wertvollere Pkw: Die Versicherer zahlten für jeden Diebstahl im Schnitt knapp 18.000 Euro, das waren gut 17 Prozent mehr als 2015. Insgesamt summierte sich der wirtschaftliche Schaden durch Autodiebe in Baden-Württemberg auf fast 14,9 Millionen Euro.

Am höchsten war die Diebstahlgefahr in den Städten Mannheim und Stuttgart. Hier entwendeten Diebe zudem die teuersten Autos – im Schnitt kostete jeder Diebstahl in Stuttgart knapp 26.000, in Mannheim sogar knapp 28.000 Euro.


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Bayern mit bundesweit niedrigster Diebstahlrate

Trotz eines leichten Anstiegs der Fallzahlen weist Bayern weiterhin die bundesweit niedrigste Autodiebstahlrate auf. Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik wurden 2016 im Freistaat 875 kaskoversicherte Pkw geklaut, das waren etwa acht Prozent mehr als im Vorjahr (2015: 812 Pkw). Statistisch kommen in Bayern damit auf 1.000 kaskoversicherte Autos weiterhin nur 0,1 Diebstähle, im Bundesdurchschnitt liegt die Quote hingegen bei 0,5. Am größten ist die Diebstahlgefahr in Nürnberg: Von den rund 188.000 kaskoversicherten Nürnberger Autos wurden 79 gestohlen, das entspricht einer Rate von 0,4.

Ebenfalls vorn liegt Nürnberg beim Wert der gestohlenen Autos. Die Versicherer zahlten hier für jeden Diebstahl rund 22.800 Euro, im bayerischen Durchschnitt waren es mit rund 17.700 Euro deutlich weniger. Insgesamt verursachten Autodiebe in Bayern einen wirtschaftlichen Schaden von knapp 15,5 Millionen Euro.


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In Berlin klauen Diebe jeden Tag fast zehn Autos – Schaden steigt auf fast 60 Millionen Euro

Autodiebe haben im Jahr 2016 in Berlin 3.477 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren knapp acht Prozent mehr als im Vorjahr (3.223). Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik kletterte die Diebstahlrate von 3,5 auf 3,8 pro 1.000 Pkw. Das ist mit deutlichem Abstand die höchste Rate aller Bundesländer. Auf Rang 2 liegt Hamburg mit einer Diebstahlrate von 1,8 – im Bundesdurchschnitt beträgt die Rate nur 0,5. Insgesamt summierte sich der wirtschaftliche Schaden durch Autodiebe in Berlin auf rund 59,2 Millionen Euro, für jeden Fall zahlten die Kfz-Versicherer im Schnitt über 17.000 Euro.

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Brandenburg mit höchster Diebstahlrate aller Flächenländer

Autodiebe haben im Jahr 2016 in Brandenburg 1.476 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren rund vier Prozent mehr als im Vorjahr (1.414). Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik blieb die Diebstahlrate mit 1,3 pro 1.000 Pkw konstant hoch. Brandenburg ist damit bundesweit das Flächenland mit der größten Diebstahlgefahr – noch höher liegt die Diebstahlrate nur in den Stadtstaaten Berlin (3,8) und Hamburg (1,8). Im Bundesdurchschnitt liegt die Rate bei 0,5.

Unter dem Durchschnitt lag hingegen der Wert der gestohlenen Brandenburger Autos: Die Versicherer zahlten für jeden Fall rund 13.100 Euro – das waren etwas weniger als im Vorjahr und rund 3.300 Euro weniger als im Bundesdurchschnitt. Insgesamt verursachten Autodiebe in Brandenburg 2016 einen wirtschaftlichen Schaden von 19,4 Millionen Euro.

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Diebstähle in Bremen leicht gestiegen

Autodiebe haben 2016 in Bremen 138 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von über zwei Millionen Euro verursacht. Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik stieg die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr leicht an (2015: 133 Pkw); die Diebstahlrate blieb mit 0,6 pro 1.000 Pkw leicht über dem Bundesdurchschnitt von 0,5.

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Diebstähle in Hamburg leicht gestiegen

Autodiebe haben 2016 in Hamburg 1.112 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von fast 22,9 Millionen Euro verursacht. Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik stieg die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr leicht an (2015: 1.078 Pkw); die Diebstahlrate blieb mit 1,8 pro 1.000 Pkw weit über dem Bundesdurchschnitt von 0,5. Mit Ausnahme von Berlin ist das Risiko eines Autodiebstahls in Hamburg höher als in allen anderen Bundesländern und Großstädten.

Ebenfalls weit oben steht die Hansestadt beim Wert der gestohlenen Pkw: Im Schnitt zahlten die Kfz-Versicherer für jedes in Hamburg geklaute Auto rund 20.600 Euro – über 4.000 Euro mehr als im Bundesdurchschnitt.

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Hessen: Diebe bevorzugen teure Autos

Autodiebe haben im Jahr 2016 in Hessen 1.006 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren in etwa so viele wie im Vorjahr (2015: 1.032 Pkw). Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik war die Diebstahlgefahr in Frankfurt am größten – hier lag die Diebstahlrate bei 0,7 pro 1.000 Pkw. Für ganz Hessen lag die Quote hingegen bei 0,3 und damit unter dem Bundesdurschnitt (0,5).

Weit über dem Durchschnitt lag hingegen der Wert der in Hessen gestohlenen Pkw: Für jeden Diebstahl zahlten die Kfz-Versicherer im Schnitt rund 21.500 Euro, fast elf Prozent mehr als im Vorjahr und rund 5.000 Euro mehr als im Bundesdurchschnitt. Insgesamt verursachten Autodiebe in Hessen einen wirtschaftlichen Schaden in Höhe von über 21,6 Millionen Euro.


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Diebstähle in Mecklenburg-Vorpommern leicht gestiegen

Autodiebe haben 2016 in Mecklenburg-Vorpommern 420 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von fast 5,9 Millionen Euro verursacht. Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik stieg die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr leicht an (2015: 404 Pkw); die Diebstahlrate blieb mit 0,6 pro 1.000 Pkw leicht über dem Bundesdurchschnitt von 0,5.

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Weniger Diebstähle in Niedersachsen

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Niedersachsen 1.457 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von über 20,1 Millionen Euro verursacht. Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik sank die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr um fast 19 Prozent (2015: 1.795 Pkw). Die landesweite Diebstahlrate fiel auf 0,4 pro 1.000 Pkw und damit unter den Bundesdurchschnitt (0,5).

Deutlich größer als im Rest des Landes war die Diebstahlgefahr in Hannover: In der Landeshauptstadt stahlen Diebe 206 kaskoversicherte Autos, die Diebstahlrate betrug damit 1,2 pro 1.000 Pkw. Im Vergleich der deutschen Großstädte war die Diebstahlgefahr nur in Berlin (3,8), Hamburg (1,8) und Leipzig (1,4) höher als in Hannover.


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Weniger Diebstähle in Nordrhein-Westfalen

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen 4.148 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von 71,5 Millionen Euro verursacht. Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik sank die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent (2015: 4.433 Pkw). Die landesweite Diebstahlrate sank von 0,6 auf 0,5 pro 1.000 Pkw und lag damit im Bundesdurchschnitt. Am größten war die Diebstahlgefahr in Köln: Sowohl im Regierungsbezirk als auch in der Stadt lag die Diebstahlrate bei 0,8; insgesamt verschwanden hier fast 1.500 Autos.


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Rheinland-Pfalz: Diebe klauen teurere Autos

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Rheinland-Pfalz 397 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren etwas mehr im Vorjahr (2015: 378 Pkw). Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik stieg allerdings der Wert der gestohlenen Autos deutlich an: Im Durchschnitt zahlten die Kfz-Versicherer für jeden Diebstahl fast 16.300 Euro und damit fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt stieg der wirtschaftliche Schaden durch Autodiebe dadurch von rund 5,1 Millionen auf fast 6,5 Millionen Euro an.


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Diebstähle im Saarland leicht gestiegen

Autodiebe haben im Jahr 2016 im Saarland 99 kaskoversicherte Pkw gestohlen. Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik verschwanden im Saarland damit sechs Pkw mehr als im Vorjahr. Die Diebstahlrate blieb konstant bei 0,2 pro 1.000 Pkw – deutlich unter dem Bundesdurschnitt von 0,5.

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Weniger Diebstähle in Sachsen

Autodiebe haben im Jahr 2016 in Sachsen 1.241 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von knapp 16,1 Millionen Euro verursacht. Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik sank die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr um rund elf Prozent (2015: 1.399 Pkw). Die landesweite Diebstahlrate sank von 0,8 auf 0,7 pro 1.000 Pkw – die Diebstahlgefahr in Sachsen lag damit trotz des Rückgangs weiter über dem Bundesdurchschnitt von 0,5.

Höchste Diebstahlgefahr in Leipzig und Dresden
In Leipzig und Dresden war die Diebstahlrate mit 1,4 bzw. 1,2 deutlich höher als im Rest des Landes. Auch im Vergleich zu anderen Bundesländern und Großstädten ist die Gefahr eines Diebstahls in den beiden Städten groß: Nur in Berlin (3,8) und Hamburg (1,8) ist die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls noch höher.


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Weniger Diebstähle in Sachsen-Anhalt

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt 586 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von fast 7,1 Millionen Euro verursacht. Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik sank die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr um fast 17 Prozent (2015: 705 Pkw). Die landesweite Diebstahlrate sank von 0,7 auf 0,6 pro 1.000 Pkw; die Diebstahlgefahr in Sachsen-Anhalt lag damit trotz des Rückgangs weiter über dem Bundesdurchschnitt von 0,5.

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Schleswig-Holstein: Diebe klauen teurere Autos

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein 650 kaskoversicherte Pkw gestohlen, das waren etwas mehr im Vorjahr (2015: 634 Pkw). Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik stieg allerdings der Wert der gestohlenen Autos deutlich an: Im Durchschnitt zahlten die Kfz-Versicherer für jeden Diebstahl fast 16.500 Euro und damit rund neun Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt stieg der wirtschaftliche Schaden durch Autodiebe dadurch von rund 9,6 Millionen auf über 10,7 Millionen Euro an. Die landesweite Diebstahlrate blieb konstant bei 0,5 pro 1.000 Pkw und lag damit im Bundesdurchschnitt.

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Weniger Diebstähle in Thüringen

Autodiebe haben im vergangenen Jahr in Thüringen 260 kaskoversicherte Pkw gestohlen und dadurch einen wirtschaftlichen Schaden von rund 3,5 Millionen Euro verursacht. Nach der heute vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) veröffentlichten Kfz-Diebstahlstatistik sank die Zahl der Diebstähle im Vergleich zum Vorjahr um rund 14 Prozent (2015: 303 Pkw).

Im bundesweiten Vergleich ist die Diebstahlgefahr in Thüringen eher gering: Die Diebstahlrate lag bei 0,3 pro 1.000 Pkw, bundesweit betrug die Rate 0,5. Auch der Wert der in Thüringen gestohlenen Autos war niedriger als im Bundesdurchschnitt: In Thüringen zahlten die Versicherer im Schnitt rund 13.300 für einen gestohlenen Pkw, im Bundesdurchschnitt waren es rund 3.100 Euro mehr.

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