10.03.2017
Wirbelsturm in Franken

Tornado deckt zahlreiche Dächer ab

Ein Tornado hat im unterfränkischen Kürnach zahlreiche Sachschäden angerichtet. Der kurze, aber heftige Wirbelsturm zog am Donnerstag Nachmittag über die 5.000-Einwohner-Gemeinde, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Wir klären, wie Schäden durch Tornados versichert sind.



Versicherungsschutz für Tornadoschäden

Schäden durch Tornados und andere Stürme decken die Wohngebäude- und die Hausratversicherung ab. Voraussetzung dafür ist, dass der Wind mindestens Stärke 8, also 62 km/h, erreicht hat. Bei Tornados ist das praktisch immer der Fall.

Die Wohngebäudeversicherung leistet zum Beispiel für

  • abdeckte Dächer
  • zerbrochene Fensterscheiben
  • Schäden durch umgefallene Bäume
  • zerstörte Schornsteine

Die Hausratversicherung leistet zum Beispiel für

  • Schäden an der Wohnungseinrichtung
  • Überspannungsschäden an Elektrogeräten

Um den Schaden an überfluteten Kellern ersetzt zu bekommen, brauchen Mieter und Hausbesitzer eine Elementarschadenversicherung. Diese kann als Zusatzbaustein in eine Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung eingeschlossen werden.

So entstehen Tornados

Ein Tornado ist ein schlauchartiger Wirbel, der in einer Schauer- oder Gewitterwolke entspringt. Trifft der Wirbel auf den Boden, spricht man von einem Tornado. In unseren Breiten entstehen Tornados, wenn drei Bedingungen vorliegen:

  • eine hohe Luftfeuchtigkeit
  • Schauer und Gewitter
  • sowie eine starke Windzunahme und -drehung in höheren Luftschichten.

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