30.01.2017
Stellungnahme

Insolvenzabsicherung bei Pauschalreisen

Das Reisevertragsrecht soll umfangreich geändert werden. Der GDV hat nun zu dem entsprechenden Regierungsentwurf des Gesetzes zur Umsetzung der neuen EU-Richtlinie über Pauschalreisen und verbundene Reiseleistungen Stellung genommen. Für die Versicherungswirtschaft relevant ist vor allem die Neufassung der Vorschriften zur Insolvenzsicherung.

Deutsche Reiseveranstalter kommen ihrer Pflicht zur Insolvenzsicherung im Regelfall durch den Abschluss entsprechender Versicherungen nach. Der GDV setzt sich daher für einen verlässlichen und kalkulierbaren Rechtsrahmen ein, der die Versicherbarkeit des Risikos nicht in Frage stellt. Der GDV begrüßt, dass das bewährte deutsche Insolvenzsicherungssystem in seinen Grundstrukturen beibehalten wird. Dies gilt insbesondere für die Aufrechterhaltung der Haftungshöchstgrenze pro Jahr und Versicherer.

Auch der so genannte Sicherungsschein soll erhalten bleiben. Änderungsbedarf sieht der Verband in Bezug auf den Anspruch auf Rückbeförderung und Beherbergung, den Zeitpunkt wann Erstattungsansprüchen der Reisenden erfüllt werden sollen und beim Umfang der Absicherung von Vorauszahlungen.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie im Download-Bereich.

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Stellungnahme

zum Regierungsentwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung reiserechtlicher Vorschriften

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