09.11.2016
Kfz-Statistik

Kosten für gestohlene Autoteile deutlich gestiegen

Die deutschen Kfz-Versicherer haben ihre Kunden im vergangenen Jahr für über 116.000 Fälle von geklauten Autoteilen entschädigt. Obwohl die Zahl der Diebstähle konstant blieb, wuchs der wirtschaftliche Schaden im Vergleich zum Vorjahr von 195 Millionen auf über 227 Millionen Euro (+16%). Das geht aus der aktuellen Schadenstatistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

Insbesondere Diebstähle elektronischer Bauteile, wie Navigationsgeräte oder Bordcomputer, wurden teurer: Für jeden Schaden dieser Art zahlten die Versicherer im Schnitt fast 3.700 Euro, rund 600 Euro mehr als noch im Vorjahr.

Kaskoversicherte werden entschädigt
Wenn Diebe fest im Auto eingebaute oder fest mit dem Auto verbundene Teile klauen (zum Beispiel Stereo-Anlage, Dachgepäckträger), zahlt die Teilkaskoversicherung. Auch eine beim Diebstahl eingeschlagene Autoscheibe wird ersetzt. Weil die Teilkasko automatisch in der Vollkasko inbegriffen ist, erhalten auch Vollkaskoversicherte eine Entschädigung. Auf den persönlichen Schadenfreiheitsrabatt haben diese Fälle keinen Einfluss.

Nicht von der Kaskoversicherung ersetzt werden mobile Navis, Smartphones, Laptops oder andere Wertgegenstände – kurzum alles, was nicht fest im Auto verbaut ist. Auch die Hausratversicherung hilft bei solchen Diebstählen aus dem Auto in der Regel nicht weiter. Wertgegenstände sollten daher nicht im Auto gelassen werden.

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Kosten für gestohlene Autoteile deutlich gestiegen

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