24.08.2016
Blitz-Bilanz 2015

Kosten für Blitzschäden sinken auf 220 Millionen Euro

Die deutschen Sachversicherer ziehen eine erfreuliche Blitzbilanz für 2015. Insgesamt leisteten die Hausrat- und Wohngebäudeversicherer im vergangenen Jahr für 340.000 Blitz- und Überspannungsschäden rund 220 Millionen Euro.

Damit verbuchten die Versicherer 40.000 weniger Schäden als noch 2014, die Ausgaben sanken um 30 Millionen Euro. Das geht aus einer aktuellen Auswertung vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Der durchschnittliche Blitz- und Überspannungsschaden verteuerte sich auf 660 Euro, ein Plus von 10 Euro pro Schaden gegenüber dem Vorjahr.

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Diese Versicherungen zahlen bei Blitz und Überspannung

Die Wohngebäudeversicherung schützt vor den finanziellen Folgen bei Blitzschäden am Haus, das heißt Schäden am Dach, am Mauerwerk oder an fest eingebauten elektrischen Installationen. Sie übernimmt auch die Aufräumarbeiten und die Sicherung des Grundstücks.

Die Hausratversicherung

Bei Blitzschäden am beweglichen Eigentum in der Wohnung greift die Hausratversicherung. Zum beweglichen Eigentum zählen beispielweise der Computer, der Fernseher oder andere technischen Geräte. Überspannungsschäden lassen sich durch den Abschluss einer entsprechenden Klausel sowohl in der Wohngebäude- und Hausratversicherung versichern.