06.06.2016
Unfallversicherung für Freizeit-Kicker

Jeder dritte Sportunfall ereignet sich beim Fußball

Marco Reus hat`s am Schambein, Ilkay Gündogan hat sich im Training die Kniescheibe ausgerenkt. Doch nicht nur Promi-Kicker drohen Verletzungen, sondern auch Millionen Amateuren und Freizeitspielern. Warum Fußball als eine der unfallträchtigsten Sportarten gilt – und wie Sie sich gegen die Folgen absichern können.

Ballsportarten am gefährlichsten

Nach den Statistiken der Unfallversicherer ereignet sich jeder neunte Unfall beim Sport – jeder dritte dieser Sportunfall ereignet sich wiederum beim Fußball. Der Sport ist damit nicht nur einer der beliebtesten, sondern gleichzeitig auch einer der unfallträchtigsten, dicht gefolgt vom Skifahren. Die Pferdefreunde können dagegen aufatmen: Gerade einmal vier Prozent aller Sportunfälle ereignen sich beim Reiten.

Jugendliche besonders gefährdet

Betroffene sind jede Menge Sportler: Allein im Deutschen Fußballbund sind über 25.000 Fußballvereine, rund 161.000 Mannschaften mit fast 7 Millionen Mitgliedern organisiert. Schätzungen zufolge kicken weltweit über 240 Millionen Menschen. Vor allem Jugendliche verletzen sich: Die versicherten Unfälle von Fußballern zwischen den Jahren 2010 und 2014 sprechen eine deutliche Sprache: Ein gutes Drittel der verletzten Sportler waren zwischen 14 und 17 Jahre alt.

Sportverletzungen können spürbare finanzielle Folgen haben

Verletzungen gehören zu jedem Freizeitsport dazu. Nicht jede heilt folgenlos aus. Schnell kann es auch zu dauerhaften Schädigungen kommen, die einen vielleicht ein Leben lang beeinträchtigen– auch finanziell. Die häufigsten Verletzungen beim Fußball betreffen Füße und Beine. Besonders anfällig sind die Sprung- und Kniegelenke. Muskelfaser- und Bänderrisse kommen häufig vor oder gar der Riss der Achillessehnen. Auch Knochenbrüche kommen recht häufig vor, sie machen immerhin fast ein Viertel aller Verletzungen aus.

Was leistet die private Unfallversicherung?

Dann ist es gut, eine private Unfallversicherung zu haben. Sie zahlt bei dauerhaften Schädigungen eine Geldsumme in vereinbarter Höhe – unabhängig vom tatsächlichen finanziellen Schaden oder von Leistungen etwa aus anderen Versicherungen. Zusätzlich kann für schwere Gesundheitsfolgen eine lebenslange Unfallrente vereinbart werden. Außerdem bieten viele Versicherer Dienstleistungen rund um den Haushalt an, um die erste Zeit nach einer Verletzung zu überbrücken.

Tipp für Vereinskicker

Wer im Verein kickt, ist dort in der Regel durch eine private Unfallversicherung des Vereins geschützt. Ratsam ist es, sich nach den Versicherungssummen zu erkundigen, um zu entscheiden, ob diese für die eigene Absicherung ausreicht.

Die Versicherung des Vereins bietet jedoch keinen Schutz gegen Unfälle außerhalb des Vereinssports. Dieses Risiko mindert eine private Unfallversicherung. Sie bietet Versicherungsschutz weltweit und rund um die Uhr, egal ob der Unfall bei der Arbeit, auf Reisen, in der Freizeit oder beim Sport passiert. Versicherungsschutz gibt es wahlweise für einen selbst, die Kinder, oder gleich für die ganze Familie.