09.05.2016
IT-Sicherheitsgesetz

Sektorstudie veröffentlicht

Im letzten Jahr ist das IT-Sicherheitsgesetz in Kraft getreten. Gemäß § 2 Abs. 10 BSIG i.V.m. § 10 I BSIG soll nun anhand von Studien für jeden Sektor jeweils die kritischen Dienstleistungen aufgezeigt werden. Im Anschluss sollen anhand von Schwellenwerten die kritischen Dienstleistungen identifiziert und in der bereits angekündigten Rechtsverordnung festgelegt werden.

Für den Sektor der Finanz- und Versicherungswirtschaft liegt nun die entsprechende Studie vor. Für die Versicherungswirtschaft konstatiert diese, dass selber keine kritischen Dienstleistungen erbracht werden. Gleichwohl stellt die Studie fest, dass die Versicherungswirtschaft ihrerseits von einer kritischen Dienstleistung – namentlich dem Zahlungsverkehr – abhängig ist.

Der Verband hat sich nunmehr im Rahmen einer Stellungnahme zu der Sektorstudie geäußert und dabei zu allererst klargestellt, dass die Versicherungswirtschaft uneingeschränkt zur freiwilligen Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) steht und das LKRZV auch in Zukunft den bereits erreichten, hohen Standard im Bereich IT-Sicherheit halten wird. Da jedoch die Versicherungswirtschaft selber keine kritische Dienstleistung betreibt, ist eine gesetzliche Verpflichtung aus unserer Sicht somit obsolet.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.

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Stellungnahme

Studie P107 Finanz- und Versicherungswesen: Analyse Kritischer Infrastrukturen in Deutschland; Stand: 18.12.2015; V104 – Überarbeitung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik

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