30.03.2016
Feuer bei Wiesenhof

Wie Großbrände in Firmen versichert sind

Der Großbrand bei Wiesenhof im niedersächsischen Lohne ist unter Kontrolle. Mehr als 20 Stunden brannte es auf dem Betriebsgelände des Geflügel-Produzenten. Wie es genau zu dem Brand kam, ist aktuell noch unklar, die Polizei ermittelt bereits. Für den Versicherungsschutz spielt das erst einmal keine Rolle. Wie sich Firmen gegen Großbrände dieser Art versichern, haben wir hier zusammengefasst.

Wie versichern sich Unternehmen gegen Brände?

Feuer kann am Gebäude und am Inventar gewaltigen Schaden anrichten. Jedes Unternehmen sollte sich daher vor dem finanziellen Verlust seiner Sachwerte schützen. Wie bei Privateigentümern auch ist die Gebäudesubstanz über die Gebäudeversicherung versichert, sie schützt das Unternehmen neben Sturm- und Leitungswasserschäden beispielsweise auch vor Feuerschäden. Kommt es an der Betriebseinrichtung oder der Ware zu Schäden, greift die Inhaltsversicherung – sozusagen eine Hausratversicherung für Firmen.

Das Feuer bei Wiesenhof ist gelöscht. Wie sind nach einem Brandschaden wie im vorliegenden Fall die nächsten Schritte?

Der Versicherungskunde sollte sich so schnell wie möglich an den Versicherer wenden. Die weiteren Details sind über die Versicherungspolice geregelt und werden zwischen den Vertragspartnern geklärt. Wie schnell der Schaden bearbeitet werden kann, hängt unter anderem auch vom Ausmaß des Schadens ab.

Was passiert mit der Produktion nach einem Brand?

Unternehmen können nach einem Großschaden in der Regel nicht sofort wieder zum Normalbetrieb übergehen. Die Produktion wurde schließlich unterbrochen. Unternehmen sollten daher das Risiko eines Ertragsausfalls nicht unterschätzen. Nicht selten vergehen viele Monate, bis ein Betrieb nach einem Großbrand wieder normal produzieren kann. Für diese Zeit kommt für den entgangenen Gewinn die Feuer-Betriebsunterbrechungsversicherung auf. Wie das Unternehmen im niedersächsischen Lohne hier versichert ist, ist derzeit noch nicht bekannt.