14.03.2016
Autoschutzbrief

Kfz-Versicherer leisten 873.000-mal Hilfe

Die Inhaber eines Autoschutzbriefs haben 2014 deutlich seltener Hilfe in Anspruch genommen als ein Jahr zuvor. Die Pannen- und Unfallhelfer der deutschen Versicherer kamen in 873.000 Fällen zum Einsatz. Das waren etwa sieben Prozent weniger als 2013 (939.000 Einsätze), wie aus der Schutzbrief-Statistik 2014 des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht. Für Schutzbrief-Leistungen gaben die Kraftfahrtversicherer 2014 demnach 187,6 Millionen Euro aus, nach 198,1 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Mit 488.000 Fällen machten Abschleppeinsätze gut die Hälfte der Leistungen aus. Die Pannen- und Unfallhilfe – ohne Abtransport – wurde 199.000-mal beansprucht. Rund 77.000-mal stellten die Versicherer einen Mietwagen bereit, in 30.000 Fällen kümmerten sie sich um den Rücktransport von Fahrzeugen oder Personen. Die sonstigen Leistungen lagen bei 79.000; dazu zählt beispielsweise die Übernahme von Übernachtungskosten.

Autoschutzbrief: Zusatzbaustein der Kfz-Versicherung

In Deutschland haben über 26 Millionen Menschen einen Autoschutzbrief. Er ist ein Zusatzbaustein der Kfz-Versicherung, wird üblicherweise für das jeweilige Fahrzeug abgeschlossen und gilt daher fahrerunabhängig im In- und Ausland. In Notsituationen erhalten Schutzbrief-Besitzer schnelle Unterstützung. Für die Pannen- und Unfallhilfe haben die deutschen Kraftfahrtversicherer ein Netzwerk von etwa 7.000 Abschleppunternehmen in Europa aufgebaut.