05.02.2016
Die schönste Versicherungssache der Welt

8 Millionen Euro für einen Dinosaurier

Skurril und rekordverdächtig, eigenartig und abgefahren: Es gibt Versicherungen für Sachen, die für die meisten normalen Menschen nicht gerade selbstverständlich sind. Für GDV.DE ist es genau dann die schönste Versicherungssache der Welt. Heute: Ein Tyrannosaurus-Rex-Skelett namens Tristan, das ohne eine Schutzpolice nicht zum Glanzpunkt des Berliner Naturkundemuseums geworden wäre. Und jetzt Gesellschaft bekommt: Am 9. Februar stellt das Berliner Museum auch ein riesiges Spinosaurus-Modell aus.

Den tollsten Ungeheuern fliegt unsere Sympathie zu. Das war bei King Kong so, als er aufs Empire State Building kletterte. Und bei Godzilla, als er die Menschheit gegen fiese Monster schützte. Tyrannosaurus Rex hat länger gebraucht. Vielleicht weil er kein ausgedachtes Ungeheuer ist, sondern ein 15 Meter langer Saurier, der vor gut 65 Millionen Jahren sehr real durch die Kreidezeit stampfte und mit scharfen Zähnen andere Tiere zermalmte.

Liebenswerte Seiten des T. Rex lernten wir ebenfalls im Kino kennen: Seit „Ice Age“ gehören ihm unsere Sympathien. Die werden im Berliner Naturkundemuseum auf die Probe gestellt, wenn Tristan seine Zähne bleckt. Beeindruckend. Gruselig. Und vor allem: echt. Für eine Versicherungssumme von 8 Millionen Euro bleibt Tristan drei Jahre in Berlin – nicht nur zum Gucken. Forscher wollen anhand des hervorragend erhaltenen Skeletts mehr über den T-Rex erfahren. Etwa, ob er nur ein gnadenloser Jäger war – oder eher ein Aasfresser. Was ihn vielleicht noch ein bisschen sympathischer machen würde.