05.11.2015
Kinostart von "Spectre"

Schäden von 600 Millionen Euro im neuen James Bond

Einstürzende Altbauten in Mexiko-Stadt, Verfolgungsjagden in der römischen Altstadt, crashende Flugzeuge in den österreichischen Alpen: Der neue James Bond ist mit hochkarätig inszenierten Actionszenen gespickt, in denen so einiges zu Bruch geht. Nach Schätzungen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) belaufen sich die Schäden im neuen Bond auf rund 600 Millionen Euro.

Rund 275 Millionen Euro mussten die Produzenten für „Spectre“ aufwenden. Die Schäden im Film, zugegeben fiktiver Natur, sind aber mehr als doppelt so hoch. Allein die Wohngebäude, die in 148 Minuten Film zum Einsturz gebracht werden, dürften nach Schätzungen der GDV-Experten einen Wert von mehr als 500 Millionen Euro haben. Die Spur der Verwüstung in „Spectre“ reicht von Mexiko-City, über London und Rom bis nach Marokko.

Viele Verfolgungsjagden, viel teurer Schrott

Auch mit den Autos gehen Bond und seine Kontrahenten nicht gerade zimperlich um. Wagen im Wert von gut 32 Millionen Euro werden im Film während der Verfolgungsjagden zu Schrott gefahren. Darunter befinden sich hochkarätige Modelle wie etwa mehrere Jaguar C-X75, Aston Martin und Land Rover. Während der Dreharbeiten mussten die Produzenten noch weitere Land Rover abschreiben. Der Grund: Autodiebe hatten fünf der britischen Geländewagen in Nordrhein-Westfalen gestohlen, die für die Szenen in Österreich vorgesehen waren. Die Bond-Produzenten werden diesen Schaden aber von der Versicherung erstattet bekommen.

Gut versichert sollte auch der fiktive Geheimdienst MI6 sein – speziell im Bereich der Wohngebäudeversicherung. Wer wissen möchte, warum das so ist, muss dafür allerdings ins Kino gehen.