18.06.2015
Altersvorsorge von Frauen

Broschüre: Gut versorgt oder selbst vorgesorgt?

Frauen sind zunehmend gut ausgebildet und beruflich erfolgreich. Sie stellen heute knapp mehr als die Hälfte der Hochschulabsolventen und 46 Prozent der Beschäftigten in Deutschland. Auch Führung wird weiblicher: Der Anteil von Frauen in Führungspositionen der privaten Wirtschaft ist in den letzten Jahren auf rund 30 Prozent gestiegen. Und obwohl Frauen immer häufiger zu den Gut- bzw. Besserverdienenden gehören, zeigen Studien: Bei der Altersvorsorge von Frauen besteht insgesamt noch Nachholbedarf.

Rund 30 Prozent der Frauen zwischen 25 und 65 Jahren haben weder eine private Vorsorge noch eine betriebliche Altersversorgung. Wenn sie zusätzlich vorsorgen, sind ihre Anwartschaften und Vorsorgevermögen in allen Alters- und Einkommensklassen deutlich niedriger als die der Männer. Nicht wenige verlassen sich bei dem Thema Vorsorge vor allem auf den Partner und haben zum Teil nicht vor Augen, welche Konsequenzen sich durch Scheidung, Tod des Partners oder auch durch den Arbeitsplatzverlust des Partners heute und im Alter ergeben können.

Ziel dieser Analyse ist es, Handlungsfelder aufzuzeigen, um die Absicherung von Frauen zu verbessern. Die vorgeschlagenen Handlungsfelder kommen ebenso den Absicherungsbedürfnissen der vielfältiger
werdenden Lebensentwürfe von Männern zugute. Denn immer mehr Männer leisten Erziehungsund Pflegearbeit oder sind nicht durchgängig in abhängiger Beschäftigung.

Broschüre zum Download

Gut versorgt oder selbst vorgesorgt?

Herausforderungen und Handlungsoptionen für die Altersvorsorge von Frauen.

Die Themen:

  • Herausforderungen
  • Datenlage: Frauen und Altersvorsorge
  • Wie die Versicherungswirtschaft Frauen unterstützen kann
  • Politischer Handlungsbedarf
  • Fazit und Ausblick

Download (PDF)

Mehr zum Thema:
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