10.10.2014
Naturgefahrenreport 2014

2013 höchstes Schadenaufkommen für Wohngebäudeversicherer seit sechs Jahren

Juni-Hochwasser und Hagelstürme – für die Versicherungswirtschaft war 2013 das Jahr der Naturgewalten. Innerhalb kürzester Zeit haben die Versicherer über eine Million Sachschäden an Gebäuden im Umfang von knapp 3,2 Milliarden Euro reguliert. Das entspricht über 40 Prozent der gesamten Leistungen der Wohngebäude- und Hausratversicherer in Höhe von 7,4 Milliarden Euro. Ein vergleichbares Schadenaufkommen gab es zuletzt 2007 mit Sturm Kyrill.

„Wir haben Hunderttausende Menschen bei der Bewältigung der Unwetterfolgen unterstützt und bewiesen, dass wir auch in Extremsituationen schnell und zuverlässig sind“, sagte der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland, bei der Vorstellung des Naturgefahrenreports am Freitag in Berlin. Allein durch die Hagelstürme wurden im vergangenen Jahr versicherte Schäden an Gebäuden im Wert von 2,4 Milliarden Euro angerichtet. Auf das Hochwasser entfielen 750 Millionen Euro. Für Feuer- und Leitungswasserschäden zahlten die Versicherer 3,5 Milliarden Euro an ihre Kunden.


Die Erfahrungen des Ausnahmejahres 2013 zeigen, wie wichtig Präventionsmaßnahmen und Versicherungsschutz sind. Passende Schutzmaßnahmen setzen Wissen um die Gefahr voraus. Das jüngst gestartete gemeinsame Forschungsprojekt von Deutschem Wetterdienst (DWD) und GDV verknüpft die bundesweiten DWD-Daten zu den Regenmengen mit den Schadendaten der Versicherer. Im Ergebnis soll für jedes Gebiet in Deutschland das Starkregenrisiko genauer bestimmt werden können. „Wenn wir die Zusammenhänge zwischen Starkregen und Schäden noch besser kennen, können wir noch besser zur Schadenverhütung beraten“, betonte Erdland.

Das Unwetterjahr 2013 im Detail:

Sturm
GDV
Hagel
GDV
Hochwasser




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Naturgefahrenreport 2014
Der Naturgefahrenreport fasst die wichtigsten Unwetterereignisse eines Jahres zusammen.

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