17.03.2014
Positionspapier

Verhandlungen zwischen der EU und China über ein Investitionsabkommen

Die deutsche Versicherungswirtschaft begrüßt die EU-China Ver-handlungen über ein Investitionsabkommen. Sie spricht sich dafür aus, dass die Verhandlungen genutzt werden, um chinesische Beschränkungen für den Versicherungsbereich abzubauen.

Verbesserte Investitionsbedingungen auf dem chinesischen Versicherungsmarkt stellen eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten dar:

  • Für die deutsche Versicherungswirtschaft, da der chinesische Markt mit einer Wachstumsrate von nominell mehr als 10 Prozent in 2012 und 2013 erhebliches Potential aufweist.
  • Für die Wirtschaft und die Verbraucher vor Ort, da mehr Anbieter zu mehr Wettbewerb und einem breiteren Angebot von Versicherungsprodukten auf dem chinesischen Markt führen.
  • Für die chinesische Regierung, da eine breitere Risikostreuung möglich und der Know-how-Transfer gesteigert wird.

Die aus Sicht der deutschen Versicherer größten Beschränkungen sind:

  • Restriktive Regelungen für Kapitalbeteiligungen an Versicherungsunternehmen
  • Die Verpflichtung ausländischer Versicherer, im Bereich der Lebensversicherung ausschließlich in Form von Joint Ventures in den chinesischen Versicherungsmarkt einzutreten
  • Benachteiligungen bei der Ausweitung der Tätigkeit auf weitere Provinzen des Landes
  • Formale Hindernisse bei der Lizenzierung in wichtigen Sparten
  • Die nicht ausreichende Berücksichtigung der Rückversicherung bei nicht-chinesischen Unternehmen
  • Als übergreifende Punkte: intransparente Verwaltungsverfahren, fehlende Rechtssicherheit und eingeschränkter Rechtsschutz

Das vollständige Positionspapier steht im Download-Bereich zur Verfügung.

Mehr zum Thema:
>> English version of the position paper
>> Alle GDV-Stellungnahmen

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Positionspapier

zu den EU-China Verhandlungen über ein Investitionsabkommen

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