09.07.2013
Mit dem Auto in den Urlaub

5 Fakten zum Europäischen Unfallbericht

Was heißt „rote Ampel missachtet” auf Spanisch? Oder „wechseln auf die Gegenfahrbahn“ auf Tschechisch oder Portugiesisch? Diese Fragen können wahrscheinlich nur die wenigsten beantworten. Deshalb gibt es für Unfälle im Ausland den Europäischen Unfallbericht. Dieses Formular erleichtert die Unfallaufnahme, wenn die Beteiligten nicht dieselbe Sprache sprechen. Gerade beim Urlaub im Ausland sollte deshalb der Europäische Unfallbericht in jedem Auto dabei sein. Was der Europäische Unfallbericht leistet, hat GDV.DE in 5 Fakten zusammengetragen.

Fakt 1:
Mit dem Europäischen Unfallbericht können Autofahrer, die im Ausland einen Unfall haben, schnell und unkompliziert den Unfallhergang und die Schäden am Auto aufnehmen – auch über Sprachbarrieren hinweg.

Fakt 2:
Die Unfallbeteiligten füllen das Formular gemeinsam aus, jeweils in ihrer Muttersprache. Dabei tragen die Beteiligten Angaben zur Person, zu den Fahrzeugen und zum Unfallhergang ein.

Fakt 3:
Der Aufbau und der Inhalt des Formulars ist völlig unabhängig von der Sprache immer identisch gestaltet. Zudem enthält der Unfallbericht Ausfüllhilfen, die das Eintragen der einzelnen Punkte erleichtern.

Fakt 4:
Der Europäische Unfallbericht ist in elf Sprachen übersetzt: Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch und Russisch.

Fakt 5:
Den Europäischen Unfallbericht können Sie in Einzelexemplaren kostenlos bei der GDV-Bestellhotline anfordern: 0800/7424375 (kostenfrei).

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