19.04.2013
Analyse

Ursachen für Berufsunfähigkeit

Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen sind die Hauptursache, warum Menschen berufsunfähig werden. Das geht aus dem M&M Ratings zur Berufsunfähigkeit hervor, das vom Analysehaus MORGEN & MORGEN veröffentlicht wurde.

Danach sind 29 Prozent aller Leistungsfälle auf Nervenkrankheiten zurückzuführen, mit 23 Prozent folgen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates und Krebserkrankungen (15 Prozent).

Leistungsfälle steigen um 20 Prozent
Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung: In den letzten fünf Jahren sind Leistungsfälle im Schnitt um 20 Prozent gestiegen, von 34.000 auf 42.000 Fälle pro Jahr. „Die Berufsunfähigkeitsversicherung wird zunehmend zu einem der wichtigsten Versicherungsprodukte für Verbraucher, Vermittler und Versicherer“, schreibt MORGEN & MORGEN.

„Insgesamt stellen wir eine zunehmende Serviceorientierung der Versicherer fest. Die Wege sollen schneller und kürzer werden. Man bedient sich neuer Technologien und vereinfacht Prozesse. Immer mehr Versicherer nutzen beispielsweise Tele-Underwriting, Tele-Claiming, Tools zur Risikoeinschätzung direkt im Verkaufsgespräch sowie individuelle Apps“, so Stephan Schinnenburg, Geschäftsführer des Analysehauses.

Nach GDV-Angaben liegt der Bestand an Berufsunfähigkeitsversicherungen bei gut 16,9 Millionen Verträgen.
 

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