15.03.2013
BCBS / IOSCO - Nicht clearing-pflichtige OTC-Derivate

GDV-Stellungnahme zur Konsultation der internationalen Banken- und Wertpapieraufsicht

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beteiligt sich an der zweiten Konsultation des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht (Basel Committee on Banking Supervision – „BCBS“) und der internationalen Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden (International Organization of Securities Commissions – „IOSCO“) zur Besicherung nicht clearing-pflichtiger OTC- Derivate.

Folgende Aspekte werden adressiert:

  • Die variable Nachschussbesicherung (Variation Margin) stellt in den Augen der Deutschen Versicherer ein ausreichendes und effektives Instrument zur Risikominderung nicht geclearter OTC Derivategeschäften dar. Die Pflicht zum bilateralen Austausch von Einschussbesicherungen (Initial Margin) führt hingegen zu neuen, zusätzlichen Risiken.
  • Zumindest Währungsswaps- und Forwards mit Lieferverpflichtung sollten von der Pflicht zur Einschussbesicherung befreit werden. Die Länge der Laufzeiten sollte keinen Einfluss auf die Höhe der Besicherungsverpflichtungen für diese Derivate haben.
  • Die Deutschen Versicherer befürworten nicht die Möglichkeit, Sicherheiten weiterverpfänden zu können, die im Rahmen bilateraler OTC-Geschäfts geliefert wurden.
  • Die von der BCBS-ISOCO Arbeitsgruppe vorgeschlagenen Fristen und Schwellenwerte zur Einführung bilateraler Besicherungspflichten sind angemessen.
  • Der in der Auswirkungsstudie angenommene Bedarf geeigneter Sicherheiten am weltweiten Markt erscheint uns zu niedrig angesetzt.

Die vollständige Stellungnahme (englisch) finden Sie im Download-Bereich.

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on BCBS - IOSCO’s Second Consultative Document regarding Margin requirements for non-centrally cleared derivatives

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