18.09.2012
Versicherungspolitik in Europa

AssekuranzAgenda: Ausgabe 30, Aug/Sep 2012

Im Trilog zwischen Europäischem Parlament, Rat und Europäischer Kommission konnte vor der Sommerpause keine Einigung zur Omnibus II-Richtlinie erzielt werden. Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Sicherung langfristiger Garantien. Hierfür ist ein Konzept aus drei Maßnahmen vorgesehen: Extrapolation, Matching Adjustment (MA) und antizyklische Prämie (CCP).

Der GDV setzt sich für eine frühzeitige und zügige Extrapolation der Zinsstrukturkurve hin zum langfristigen Zielzins (Ultimate Forward Rate, UFR) ein. Zur Überprüfung der vorgeschlagenen Maßnahmen haben sich die Trilogparteien auf die Durchführung einer Auswirkungsstudie (Impact Assessment, IA) verständigt. Der GDV unterstützt diese Entscheidung, da ein adäquates Konzept für die Sicherung der langfristigen Garantien von großer Bedeutung für den europäischen Versicherungsmarkt ist.

Titelthema: “Noch keine Einigung zur Omnibus II-Richtlinie – Auswirkungsstudie soll Klarheit schaffen”

Weitere Themen in dieser Ausgabe:

  • PRIPs-Verordnung: Ausnahme der Altersvorsorge erforderlich
  • Versicherungsvermittlung: Neue Transparenzpflichten müssen Verbrauchern nutzen
  • Schattenbanken: Regelungslücken sollten geschlossen werden
  • Krisenmanagement von Banken: Europäische Kommission veröffentlicht Vorschläge
  • Frauen in Führungspositionen: Initiative der EU-Kommission für Herbst erwartet
  • Klinische Prüfungen: Kommissionsvorschlag gefährdet Probandenversicherung
  • EU-Datenschutz-Reform: Erstes Arbeitspapier des Europäischen Parlaments
  • EIOPA-Bericht: Vielfalt von Sicherungssystemen für Versicherungen in Europa
  • Sanktionen bei Marktmissbrauch: Kommission ergänzt Legislativvorschläge

Alle Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der AssekuranzAgenda im Download-Bereich.