09.08.2012
Medizinprodukte

Pflichtversicherung führt nicht zu mehr Sicherheit

Mal sind es Hüftprothesen, ein anderes Mal Knieprothesen: Immer wieder kann es zu Komplikationen mit Medizinprodukten kommen. BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN und die SPD fordern nun, Medizinprodukte sicherer zu machen. Der GDV hält das für den richtigen Weg.

Für Versicherungsunternehmen ist die Sicherheit von Medizinprodukten besonders relevant. Angesichts der Vorfälle um fehlerhafte Medizinprodukte ist es deshalb notwendig, die Sicherheit der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Maßnahmen, die diesen Zweck erfüllen, hält der GDV für richtig und erforderlich.

SPD und Grüne wollen außerdem eine Pflichtversicherung für Hersteller von Medizinprodukten einführen – obwohl das nicht erforderlich ist. Denn die hohe Dichte von Versicherungen für Schäden durch Medizinprodukte macht die Einführung einer Pflichtversicherung entbehrlich.

Eine Pflichtversicherung würde den Versicherungsschutz unnötig verteuern. Dieses Geld wäre sinnvoller in der Risikoprävention angelegt, um Schäden zu verhindern. Letztlich würde sich die Pflichtversicherung auch in höheren Preisen für Medizinprodukte niederschlagen – ohne dass der Patient hierfür ein qualitativ hochwertigeres Produkt erhalten würde.

Das vollständige Positionspapier finden Sie im Download-Bereich.

 

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Positionspapier

zur Sicherheit von Medizinprodukten

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