03.07.2012
Positionspapier

Wie die Bedeutung von externen Ratings bei der Versicherungsaufsicht verringert werden kann

Die Diskussion über die Rolle und den Einfluss von Rating-Agenturen hält weiter an. Vor diesem Hintergrund hat der GDV ein Positionspapier zur Verringerung der Bedeutung von externen Ratings bei der Versicherungsaufsicht veröffentlicht.

Das Papier formuliert politische und aufsichtsrechtliche Handlungsfelder, um einen übermäßigen Rückgriff auf Ratings zu verringern. Dabei weist das Papier jedoch auch darauf hin, dass externe Ratings weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil des Kapitalanlagen- und Risikomanagements sind.

Die Kernpunkte des Positionspapiers:

  • Forderungen nach einer Einschränkung von Automatismen bei Ratingveränderungen
  • Stärkung der internen Kreditrisiko-Bewertungsmöglichkeiten
  • Schaffung von Möglichkeiten zur Auslagerung der Kreditanalyse
  • Aufbau von weiteren Kapazitäten bei der Versicherungsaufsicht
  • Ermöglichung von diskretionären Entscheidungen der Aufsicht über Ratingvorgaben unter bestimmten Voraussetzungen

Mit einem Kapitalanlagebestand von ca. 1.285 Milliarden Euro gehören deutsche Versicherer zu den größten institutionellen Investoren in Deutschland. Für die Kapitalanlagetätigkeit der Assekuranz sind Ratings aufgrund ihres Gewichts bei der Preisfindung von Anleihen und durch aufsichtsrechtliche Vorgaben deshalb sehr wichtig.

Die vollständige Stellungnahme des GDV steht Ihnen im Download-Bereich zur Verfügung.

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Positionspapier

zur Verringerung der Bedeutung von externen Ratings bei der Versicherungsaufsicht

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