18.07.2012
Offshore-Windenergie

Sichere Stromnetze auch auf dem Meer

25.000 Megawatt: So viel Strom sollen zukünftig die Windparks in der Nord- und Ostsee erzeugen. Dafür braucht es ein leistungsstarkes und sicheres Stromnetz. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat deshalb einen “Offshore-Netzplan Nordsee” entwickelt, der die technischen Vorgaben für diese Stromnetze zur Diskussion stellt. Viele vom GDV eingebrachten Sicherheitsanforderungen werden darin aber noch nicht genügend berücksichtigt.

Der “Offshore-Netzplan Nordsee” legt unter anderem grenzüberschreitende Stromleitungen, die Standorte für Konverterplattformen und Sicherheitsanforungen für die Netze fest. Nach dem derzeitigen Entwurf des BSH sind nach Ansicht des GDV derzeit aber noch zu viele Risiken für den Betrieb der Stromnetze enthalten.

Damit die deutschen Versicherer die Risiken nachhaltig übernehmen können, muss die Technik für den Netzanschluss und die Umspannung ausreichend räumlich getrennt werden. Zudem müssen die Seekabeltrassen verbreitert und die Stromkabel tiefer im Meeresboden vergraben werden als das derzeit vorgesehen ist. Dadurch werden die Risiken beim Netzbetrieb minimiert.

Die vollständige Stellungnahme des GDV zum “Offshore-Netzplatz Nordsee” finden Sie im Download-Bereich.

Weitere Einschätzungen des GDV zum Ausbau der Windenergieerzeugung auf See finden Sie im Positionspapier vom 16.5.2012. Der GDV hat ebenfalls Stellung genommen zum Gesetzentwurf zur Neuregelung der energiewirtschaftlichen Vorschriften (24.08.2012).

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Stellungnahme

zum Entwurf des "Offshore-Netzplan Nordsee" (BSH)

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