12.07.2012
Handelsgesetzbuch

Arbeitsprogramm auf gesetzliche Anforderungen der Konzernbilanzierung beschränken

Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) hat 2011 seine fachliche Arbeit neu strukturiert – aus Sicht des GDV ein positiver Schritt. Im Zuge dessen ist der Fachausschuss für das Handelsgesetzbuch (HGB) gegründet worden. Dieser hat im Mai 2012 sein Arbeitsprogramm veröffentlicht, zu dem der GDV nun Stellung genommen hat.

Das Arbeitsprogramm des HGB-Fachschusses sollte sich nach Ansicht des GDV auf die gesetzlichen Anforderungen für die Konzernbilanzierung beschränken. Jegliche darüber hinausgehenden Anforderungen oder Empfehlungen sollten als solche gekennzeichnet werden. Das erleichtert die Anwendbarkeit dieser Regeln.

Die Bilanzierungspraxis in den Unternehmen hat die Gründung des HGB-Fachausschusses nahe gelegt. Auf der Konzernabschlussebene greifen die Unternehmen der deutschen Versicherungswirtschaft sowohl auf die internationale Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) als auch auf die handelsrechtlichen Bilanzierungsregelungen zurück. Auf der Einzelabschlussebene hat die Rechnungslegung nach IFRS sogar nur vereinzelt Relevanz. Die Schaffung des HGB-Fachausschusses trägt dieser Situation angemessen Rechnung.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie im Download-Bereich.

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Stellungnahme

zur Konsultation des Arbeitsprogrammes des HGB-Fachausschusses

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