25.06.2012
Binnenschifffahrt

Heutige Haftungsbegrenzungen sind ausreichend

Die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) gestaltet derzeit das Übereinkommen über die Beschränkung der Haftung in der Binnenschifffahrt (CLNI) um. Sie will nun die Haftungsbegrenzungen für Passagierschäden und sonstige Schäden deutlich erhöhen – ohne jede Notwendigkeit.

Bereits Anfang 2011 hat sich der GDV gegen eine Erhöhung der Haftungsbegrenzungen ausgesprochen. Grundsätzlich ist die deutsche Versicherungswirtschaft bereit, maßvolle Erhöhungen der Haftungshöchstgrenzen mitzutragen. Die derzeitigen Pläne sehen aber unter anderem vor, dass diese Grenzen um bis zu 100 Prozent erhöht werden sollen. Überdies soll die Möglichkeit eingeführt werden, die Haftungshöchstbeträge im Rahmen einer Konferenz um bis zu 300 Prozent anzuheben.

Der GDV lehnt unangemessene Erhöhungen der Haftungsrisiken aufgrund der damit einhergehenden finanziellen Belastung der Binnenschiffer ab.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie im Download-Bereich.

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Stellungnahme

zur Revision des Straßburger Übereinkommens vom 04. November 1988 über die Beschränkung der Haftung in der Binnenschifffahrt (CLNI)

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