16.05.2012
Offshore-Windenergie

Versicherer fordern Stärkung der Netzstruktur im Meer

Mit jedem neuen Windenergiepark im Meer erhöht sich dort die Werte- und Risikokonzentration jeweils in Milliardenschritten. Die Grenze, an der die Summe aller Offshore-Risiken für Versicherer nicht mehr tragbar ist, kann schon in absehbarer Zeit erreicht werden. Das passiert, wenn voraussehbare Engpasssituationen nicht entschärft werden. Gefährdet wäre dann letztlich auch die nationale Sicherheit der Stromversorgung. Dieses Positionspapier zeigt die notwendigen Maßnahmen zur Risikominderung, um die begrenzten Deckungskapazitäten in bestmöglichem Maße für die Energiewende in Deutschland verfügbar zu machen.

Die größten Schadenpotenziale für Offshore-Windparks sind extreme Stürme. Auch Einzelschäden an Konverterplattformen und Seekabeln,  die entweder zu schmal in den Kabeltrassen gebündelt sind oder nicht tief genug im Meeresboden liegen, können sich zu langanhaltenden Ertragsausfällen ausweiten. Zusätzliche Landanbindungen, Vermaschung zwischen den Windparks und teilredundante Lösungen zum Gesamtausbau der Offshore-Netzstruktur sind darum dringend erforderlich.

Die deutsche Versicherungswirtschaft unterstützt die von der Bundesregierung eingeleitete Energiewende. Den Offshore-Ausbau begleitet sie mit individuellen Versicherungslösungen und Beratung zu Schadenvorsorge und Risikomanagement. 

Das vollständige Positionspapier des GDV steht Ihnen auf dieser Seite im Download-Service zur Verfügung.

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Positionspapier

GDV-Positionspapier zu Offshore-Windparks

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