12.03.2012
Wertpapieraufsicht

GDV-Stellungnahme zu geplanten Regulierungsstandards bei OTC-Derivaten

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat sich an der Konsultation der europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA beteiligt und zu den geplanten technischen Regulierungs- und Durchführungsstandards zur Europäischen Verordnung für OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister Stellung genommen.

Die zentralen Aspekte aus Sicht der Versicherungswirtschaft sind:

  • Die Reichweite der zukünftigen OTC-Derivate Verordnung sollte auf Transaktionen innerhalb der Europäischen Union beschränkt bleiben. Die Anwendung der Verordnung auf Verträge mit Drittstaatenbezug kann zu Überschneidungen und zur Anwendbarkeit verschiedener regulatorischer Regime führen.
  • Die Fristen zur Meldung von nicht clearing-pflichtigen Derivatekontrakten sind zu kurz bemessen. Insbesondere größere Versicherungsunternehmen benötigen mehr zeitliche Flexibilität, wenn sie ihr Berichtswesen zentral organisieren.
  • Die Veröffentlichung von Details gruppeninterner Transaktionen  ist vor dem Hintergrund fehlender Marktauswirkungen nicht erforderlich.
  • Sicherheiten für OTC-Derivategeschäfte können aufgrund versicherungsaufsichtsrechtlicher Vorgaben nicht aus dem Sicherungs- und dem sonstigen gebundenen Vermögen entnommen werden. Dies kann zu einer geringeren Beteiligung einzelner Deutscher Versicherer beim OTC-Derivategeschäft führen.

Die vollständige Stellungnahme (engl.) steht Ihnen auf dieser Seite im Download-Service zur Verfügung.

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Stellungnahme

zu geplanten Regulierungsstandards bei OTC-Derivaten

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