28.03.2011
Haftungsbeschränkung

GDV-Stellungnahme zur geplanten Revision des Übereinkommens für Seeforderungen

Im  Rechtsausschuss der internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) hat die australische Delegation im November 2010 den Antrag gestellt, die Haftungsbegrenzungen des Übereinkommens von 1976 über die Beschränkung der Haftung von Seeforderungen in der Fassung des Protokolls von 1996 (LLMC 1996) für Sachschäden um 127,5 Prozent anzuheben.

Dies entspricht einer jährlichen Steigerung von 6 Prozent, seitdem das LLMC im Oktober 1996 zur Unterzeichnung aufgelegt wurde. Die Bundesrepublik Deutschland sowie weitere 18 Staaten unterstützen dieses Vorhaben.

Nach Ansicht des GDV ist diese geplante Erhöhung nicht notwendig. Sie stellt weder einen Inflationsausgleich dar, noch gibt es neue Erkenntnisse, welche die ursprünglichen Entscheidungsgründe für die aktuellen Haftungshöchstgrenzen in Frage stellen. Einen Inflationsausgleich würde die deutsche Versicherungswirtschaft mittragen. Eine Anhebung über den Inflationsausgleich hinaus lehnt sie ab.

Die vollständige Stellungnahme des GDV steht Ihnen auf dieser Seite im Download-Service zur Verfügung.

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Stellungnahme

GDV-Stellungnahme zur Revision des Übereinkommens "Haftung für Seeforderungen"

GDV-Stellungnahme zur geplanten Revision des Übereinkommens über die Beschränkung der Haftung für Seeforderungen

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