08.03.2005
Aufklärung zu Brandgefahren

Rauchmelder retten Leben

Feuer und Schwelbrände sind häufig unterschätzte Gefahren in Haus und Wohnung. Die Kampagne bietet Aufklärung zu Brandgefahren und zeigt Bezugsquellen für Rauchmelder.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die „Arbeitsgruppe Heimrauchmelder“ des Fachverbandes Sicherheitssysteme des ZVEI (Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektroindustrie), der BHE, der Deutsche Feuerwehrverband und der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks haben eine bundesweite Initiative unter dem Titel „Rauchmelder retten Leben“ gestartet. Ziel ist es, Menschen über die Gefahren des Brandrauchs aufzuklären und eine wesentliche Erhöhung der Ausstattung mit Rauchmeldern in Haushalten zu erreichen.

Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland bei Bränden, die Mehrheit von ihnen in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus, die dann zur Katastrophe führen. 70 % der Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht. 95 % der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung, denn die meisten Feuer beginnen mit einer Schwelphase, in der sich die Räume schnell mit Brandrauch füllen. Der giftige Rauch kann bereits nach drei Atemzügen zur Bewusstlosigkeit und nach zehn Atemzügen zum Tode führen.

Der beste Schutz im Brandfall ist ein geprüfter Rauchmelder. Das VdS-Prüfzeichen steht dabei für Sicherheit und Qualität. Wenn es brennt, warnt das durchdringende akustische Signal des Rauchmelders alle Hausbewohner und weckt diese sogar aus tiefem Schlaf. Weitere Informationen zu Rauchmeldern finden Sie unter www.Rauchmelder-Lebensretter.de.

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"Rauchmelder retten Leben"

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